SEGNUNG VOM 6. MÄRZ 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen

MUTTERGOTTES:

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet zum Schutz der Heime und für die armen Sünder.

Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN

1. Januar 1982

In dieser Botschaft spricht die Jungfrau und beginnt so: "Meine Kinder, Ich bringe Frieden auf die Erde, Ich will, daß es Frieden auf der Erde gibt. Ich will, daß ihr euch untereinander liebt; auf diese Weise könnt ihr die Himmelreiche erlangen. Betet viel für die Rettung der Welt".

Eine kostbare Gabe die des Friedens, die unsere Mutter, die Königin des Friedens für die Menschheit wünscht, aber den die Menschen nicht nach dem Plan Gottes suchen. Jesus hatte es schon gesagt: "Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht". (Joh 14, 27). Das heißt, daß der wahre Frieden, von dem hier gesprochen wird, nicht nur äußerlich, sondern es handelt sich dabei um den messianischen Frieden, der durch die Erlösung durch Christus kommt. Deshalb ist das Evangelium: "Die gute Nachricht vom Frieden". "Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der Herr aller" (Apg 10, 36). Jene, die den Frieden im Herzen tragen und den anderen mitteilen die Friedvollen sie werden in den Seligpreisungen "Söhne Gottes" genannt werden. (vgl. Mt 5, 9). "Friede sei mit euch", sagte der Herr auch zu den Aposteln nach der Auferstehung. (vgl. Lk 24, 36).

Der heilige Beda, in einer seiner Predigten, erklärt mit Klarheit den authentischen Sinn dieser Gabe des Himmels; "Der wahre, der einzige Frieden der Seelen in dieser Welt besteht darin, daß sie voll von der Liebe Gottes sind und ermutigt von der Hoffnung des Himmels, bis zu dem Punkt, den Erfolgen oder Mißerfolgen dieser Welt wenig Beachtung zu gewähren ( . . . ). Es täuscht sich, wer glaubt, er könnte den Frieden finden in dem Genuß der Güter dieser Welt und in den Reichtümern". (1).

Dieser von allen so ersehnte Frieden erreicht man nur in der Einheit mit Jesus Christus, in der Annahme des göttlichen Willens und in der Ausübung der Nächstenliebe. Wir haben soeben drei Konzepte zitiert, die verschiedene Male vereint in den Botschaften vom Prado Nuevo erscheinen und die das Motto bilden, von denen, die versuchen, den ausströmenden Geist zu leben, von diesem Ort der Gnade und Segnungen: LIEBE, EINHEIT und FRIEDEN. Diese so enge Verbindung reflektiert sich gleichsam in einigen Zitaten vom heiligen Paulus; zum Beispiel schreibt er in seinem Brief an die Epheser: "Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ermahne ich euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging. Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe, und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält".(2) (Eph 4, 1-3). Zitieren wir verschiedene Botschaften wo sich die drei erwähnten Worte vereinen:

"Deshalb bitte Ich euch um: Liebe, Einheit und Frieden unter euch" (Der Herr, 5.10.1985).

"Betet, meine Kinder; bildet große Gemeinschaften wo die Liebe, die Einheit und der Frieden regiert. (Die Jungfrau 3.2.1990).

"Es sind Zeiten von Liebe, von Einheit und von Frieden, meine Kinder. Erfüllt meine Gebote". (Der Herr 2.2.1991).

"Um Demut bitte Ich, und euer Werk sei im Namen der "Einheit, Liebe und des Friedens" (Die Jungfrau, 6.6.1992).

Sie insistiert weiter unten in dem schon erwähnten Konzept: "Meine Tochter, sage zu meinen Kindern, Ich bin gekommen um den Frieden zu bringen" und bittet wieder einmal um die Kapelle, einer ihrer Zwecke anzeigend: "Ich will, daß sie eine Kapelle zur Ehre meines Namens bauen, als Ort der Zurückgezogenheit und Exerzitien. Was für eine mächtige Hilfe für den geistigen Wachstum, sind diese beiden angezeigten Mittel! Die Kirche hat sie häufig empfohlen, sowie für die geweihten Seelen als auch für die Laien. Der heilige Ignatius von Loyola schrieb mit großer Inspiration das berühmte Buch von den "Exerzitien", dessen Lehren seit dieser Zeit mit großem Nutzen für die Seelen angewendet werden. Der gleiche Heilige, beim Einladen eines Priesters, die genannten Exerzitien zu praktizieren, macht er es mit sehr eindringlichen Sätzen, "das Beste was ich" sagte der heilige Ignatius in diesem Leben denken, fühlen und verstehen kann, auch zum Eigennutzen des Menschen, sowie auch zum Stärken, Helfen und Nutzen anderer (3). Was die Päpste über dieses Thema geschrieben haben, einschließlich Johannes Paul II, könnte man reichliche Zeugnisse vorweisen; es genügt was Leo XIII in einer seiner Briefe ausdrückte: "Diese Exerzitien erfreuen sich einer wunderbaren Wirkung für eine Verbesserung des Lebens, um die Beharrlichkeit in dem Guten zu erlangen und um der Seele neue Kraft zu geben, inmitten der Gefahren von so vielen Anläßen der Zerstreuung wie die Welt anbietet" (4). Fügen wir zu dieser eigenen Wirksamkeit der Exerzitien und Zurückgezogenheit die ausströmende Kraft vom Prado Nuevo dazu, als Quelle der Geistigkeit, kann man exzellente Resultate vermuten, wenn man diese gesagten Erfahrungen in der geforderten Kapelle und in ihrer priviligierten Umgebung ausführen könnte.

Die Jungfrau bezieht sich in den folgenden Absätzen, gewöhnlich in anderen Botschaften enthalten, die schon erklärt oder noch erklärt werden in anderen Kommentaren. "Meine Tochter sagt sie zum Schluß zu Luz Amparo -, um den Himmel zu erreichen, muß es auf dem Weg des Schmerzes sein. Es lohnt sich hier auf der Erde zu leiden, um den Lohn im Himmel zu empfangen". Wieviel Aufmunterung erhält man beim Denken an das andere Leben; nicht um den zeitlichen Verpflichtungen auszuweichen, sondern um mit Enthusiasmus die täglichen Arbeiten zu begegnen. Der wahre Christ übernimmt mit Freude und Entschlossenheit seine Pflicht, nach seiner Bestimmung innerhalb der Kirche und in der Gesellschaft in der er lebt. Er lebt in der Welt, aber ohne ihr anzugehören; deshalb ermutigt ihn die Hoffnung den Himmel zu erreichen als endgültiges Ziel der Seele, geschaffen nach dem Ebenbild und Gleichnis Gottes. Auf diesem Weg der Rettung ist fundamental die Präsenz der Jungfrau, unsere Mutter.

"Diese Mutterschaft Mariens in der Gnadenökonomie wie sich das II.Vatikanische Konzil ausdrückt - dauert unaufhörlich an, von der Zustimmung, die sie bei der Verkündigung gläubig gab und unter dem Kreuz ohne Zögern festhielt, bis zur ewigen Vollendung aller Auserwählten. In den Himmel aufgenommen, hat sie diese heilbringende Aufgabe nicht niedergelegt, sondern fährt durch ihre vielfältige Fürbitte fort, uns die Gaben des ewigen Heils zu erwirken. In ihrer mütterlichen Liebe trägt sie Sorge für die Brüder und Schwestern ihres Sohnes, die noch auf der Pilgerschaft sind und in Gefahren und Bedrängnissen weilen, bis sie zum seligen Vaterland gelangen". (5).

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  1. "Predigt Nr.12 in der Pfingst-Vigil".
  2. Eph 4, 1-3 vgl. 2 Kor 13, 11; Kol 3, 14 15; 2 Tim 2 , 22.
  3. "Monumenta Ignatiana", 1, 1 111-113.
  4. "Inter. multas", 18.12.1889.
  5. Johannes Paul II, "Dives in misericordia", 9.
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Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.

(Muttergottes, 1.10.1983)

Kostenloses Exemplar

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