SEGNUNG VOM 4. OKTOBER 2003, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen

MUTTERGOTTES:

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit besonderen Segnungen für die Sterbenden.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet, mit dem Sohn und mit dem Heiligen Geist..

Kommentar zu den Botschaften

25. November 1981

Während sie arbeitete, Luz Amparo fällt - in Extase -, leidet die Passion von Christus, man übermittelt ihr die Botschaft die wir hier kommentieren. Am Anfang erklärt der Herr ihr was am Tag zuvor geschah, während des Rosenkranzgebetes im Prado Nuevo erlitt sie gleichfalls die Schmerzen der Passion mit den Wunden, aber ohne zu bluten:

"Meine Tochter, du weißt ja, was Ich dir gestern antat; glaube nicht, daß es eine Prüfung ist; nein es ist keine Prüfung, es ist so, als wenn du die Passion durchgemacht hättest. Von nun an wirst du die Schmerzen erleiden; auch Ich werde sie mit dir durchstehen, aber Ich werde mein Blut vergießen, damit du dich mit diesem meinem Blut reinigst, meine Tochter, und dich stärkst". Er versichert ihr die Liebe die Er und seine Mutter für sie haben, auch wenn sie sich so vielen Prüfungen und Schmerzen unterziehen muß. "Meine Tochter, sei stark; glaube nicht, daß meine Mutter und Ich dich nicht lieben, wir haben dich immer in unseren Herzen gegenwärtig". Der Herr behandelt so seine Lieblinge: Er gewährt ihnen das mysteriöse Privileg mit Ihm gekreuzigt zu sein; zweifelloses Zeichen seiner Liebe, obwohl man viele Male nicht erreicht, es zu verstehen. Die auserwählten Seelen akzeptieren es, sogar mit Freude, wenn sie sich intim vereint bei Gott befinden.

Einmal rief die heilige Therese von Avila, vor einer neuen Widrigkeit die auftrat, aus: "Herr, das fehlte mir gerade noch!". Die Antwort war: "So ist es, wie Ich meine Freunde behandle". Die heilige Doktorin, mit Spontanität und Witz fügte hinzu: "Jetzt verstehe ich, warum Ihr so wenige habt!".

"Meine Tochter, suche die Demütigung; dies ist was Ich dir hauptsächlich auftrage. Suche deine Schlichtheit; es ist das Einzige was dich vor der Hinterlist des Teufels retten wird. Meine Tochter, sei demütig und schlicht". Anspruchsvolle Worte vom Herrn, aber sehr geeignet für denjenigen, der die evangelische Perfektion sucht; sie beziehen sich auf die Demut und die Schlichtheit, Tugenden die vereint sind, unentbehrlich, um die Heiligkeit zu erreichen, und hier benannt als Gegenmittel gegen "die Hinterlist des Teufels"; gerade deshalb, weil sie sich dem üblichen Stil des Bösen entgegensetzen, der sich durch Hochmut, Falschheit, Lüge, Dunkelheit und Finsternis auszeichnet. "Ihr habt den Teufel zum Vater schreibt der heilige Johannes in seinem Evangelium und ihr wollt das tun, wonach es eueren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge" (Joh 8, 42).

Nachher macht die Jungfrau, in der Botschaft eine Erläuterung für den "Seelenführer" von Luz Amparo. Am Schluß der Botschaft leidet Sie wegen dem spirituellen Zustand jener Priester, die nicht konform ihrer Berufung leben: "Manchmal kann es sein, daß sich der Leib meines geliebten Jesus nicht konsekriert, weil der Priester, mit seinen befleckten Händen, durch die Sünde, den Glauben an meinen sehr geliebten Sohn verloren hat und keine Absicht hat zu konsekrieren".

Welche Anmerkung können wir zu dem vorherigen Text machen? Sich auf die Doktrine der Kirche beschränkend, muß man bemerken: Es ist wahr, daß der Diener, als Priester und Stellvertreter von Jesus Christus, seinem Gewissen verpflichtet ist, die Sakramente würdig zu spenden, das heißt: Im Stand der Gnade. Wir schlagen einige Zitate der heiligen Schrift vor, die diese Idee bestätigen, die Distanz zwischen dem Priestertum des Neuen Testamentes und des Alten Testamentes berücksichtigend, beziehen sie sich auf das zuletzt genannte. "Auch die Priester, die sich dem Herrn nähern, müssen sich geheiligt haben, damit der Herr in ihre Reihen keine Bresche reißt". (Ex 19, 22). "Die Priester ( . . . ) ; sollen ihrem Gott geheiligt sein und den Namen ihres Gottes nicht entweihen . . . .". (Lev 21, 5-6). Welche Wunder kann der tugendhafte Priester in den Herzen der Menschen bewirken, wenn er sich vom Hauch des Heiligen Geistes führen läßt! Unberechenbar ist der provozierte Schaden in den Seelen, durch einen Diener, der seinen priesterlichen Verpflichtungen untreu ist!

Deshalb ist es ein Sakrileg, die heiligen Mysterien im Stande der Todsünde zu spenden. "Das Heilige wir hören nicht auf es zu beteuern soll man behandeln mit Heiligkeit und Respekt" (1). Trotzdem hängen die Gültigkeit und Wirksamkeit der Sakramente nicht vom Stand der Gnade des Dieners ab, denn Christus ist der erste Diener in seiner Sendung; deshalb wirkt der Priester durch die Kraft von Jesus Christus; so hängt die Wirkung des Sakramentes nicht von der moralischen Situation desjenigen ab, der sie verwirklicht. Hören wir die Stimme des Lehramtes, die auf diese Weise jene beurteilt, die das Gegenteil behaupten. "Wenn jemand sagen würde, daß der Diener, der in der Todsünde ist, beim alleinigen Bewahren alles Wesentlichen das die Verwirklichung oder Verleihung des Sakramentes betrifft, das Sakrament nicht verwirklicht oder erteilt, sei Anathem" (2).

Und über die"Intention der Konsekration", auf welche die Jungfrau in der Botschaft hinweist, was ist dazu zu sagen? Die kirchliche Doktrine lehrt uns auch, um die Sakramente gültig zu erteilen, ist es notwendig, daß der Diener sie übereinstimmend mit den sakramentalen Zeichen verwirklicht, außerdem muß er die Intention haben, sie zu vollziehen, zumindest so wie es die Kirche macht (3). Daher wird gesagte Konsekration in der Messe sich nicht ereignen, in der der Priester nicht die Intention hat, zu konsekrieren.

Beten wir mit Beharrlichkeit für die geweihten Seelen, ganz besonders für die Priester, damit sie jedes Mal mehr dem priesterlichen Herzen Jesu Christi ähnlicher werden, ihrem Meister und Vorbild. Mit dem Gebet das von der Jungfrau in der gleichen Botschaft vorgeschlagen wurde, enden wir: "Mein Jesus, durch euer so liebevolles Herz, flehe ich Euch an, daß Ihr im Eifer von Euerer Liebe und von Euerer Glorie alle Priester der Welt entflammt, alle Missionare, alle beauftragten Personen, die Dein göttliches Wort predigen, damit sie im heiligen Eifer entzündet die Seelen erobern und sie zur Zufluchtstätte Eures Herzens führen, wo sie Euch ohne Unterlaß verherrlichen".

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(1) Römischer Katechismus II 1, 20, 2. vergleiche Heiliger Thomas von Aquin, "Suma Teológica" III 64, 6.

(2) Konzil von Trient, Sek. VII, Can. 12.

(3) Ibíd., Can. 11.

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.

(Muttergottes, 1.10.1983)

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