SEGNUNG VOM 7. JUNI 2003, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

 IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

 

 

Übersetzung aus dem Spanischen:

 

MUTTERGOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für den Schutz eurer Heime. Und alle werden dauerhaft markiert mit einem Kreuz auf der Stirn.

Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN

 

13. November 1981

 

Es präsentieren sich einige Fragmente von dieser Botschaft um kommentiert zu werden.

“Ja, ich weiß, daß du sehr leidest, meine Tochter; glaubst du, daß Ich nicht weiß, welche so schreckliche Marter diese sind, und all dies zu leiden für die so undankbare Menschheit

( . . . ) . Höre mir zu, mein Opferherz wird müde durch die Undankbarkeit meiner geliebten Kinder; Ich spreche nicht zu Dir von der Schlechtigkeit der Gottlosen, sondern von der Bösartigkeit der Christen” (Der Herr).

 

Das Leiden in der Welt ist unvermeidlich; es ist eine Realität die in unseren Leben gegenwärtig ist und eine Erfahrung durch die jedes menschliche Wesen mit mehr oder weniger Intensität gehen muß. In diesem Sinn, sind Opfer des körperlichen oder moralischen Schmerzes diejenigen, die aufgrund von Gewalt leiden, jene die Krankheiten erdulden, jene ermordeten Kinder im Mutterleib, die Unterdrückten, die Verachteten . . .  Alle sind, in gewisser Weise an dem Kreuz von Christus beteiligt; unter ihnen gibt es welche, die sich verzweifelt unter dem Joch des Schmerzes auflehnen; wieder andere resignieren einfach. Es gibt welche, die dieses unerbittliche Gewicht akzeptieren, wenn sie sich mit den  Worten des Evangeliums trösten: “Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht” (Mt 11, 30). Wenn wir den Fall Luz Amparo betrachten, können wir sagen, daß sie zu den benannten Sühneseelen gehört, die mit dem unschuldigen Opfer Jesus Christus diese Kondition teilen, mit ihrer Aufopferung und Leiden die Sünden der Menschheit sühnen.

 

Irgendwie sind wir alle teilhabend an dem Osterfest von Jesus, mit seiner Passion, Tod und Auferstehung verbunden; durch die Taufe haben wir uns in die leidende Mission eingegliedert und zu dem glorreichen Ziel vom Haupt des Mystischen Körpers: Christus. Jeden Tag unser Kreuz tragen, unsere Verpflichtungen mit Verantwortung erfüllen, den Nächsten in seinen Nöten beizustehen etc. sind Weisen am Opfer des Erlösers teilzunehmen und unser Leben mit dem des Unbefleckten Lammes aufzuopfern.

 

Besonders erschütternd sind die Worte der Botschaft in denen der Herr sich nicht so sehr beklagt “über die Schlechtigkeit der Gottlosen, sondern über die Bosheit der Christen”. Wir wissen, daß Ihn besonders die Verachtungen der geweihten Seelen verletzen. Der Psalm 41 (40) drückt es so aus: “Auch mein Freund, dem ich vertraute, der mein Brot aß, hat gegen mich geprahlt”  (Vers 10). Jesus wendete diese traurigen Worte bei Judas an, bei dem sie sich extrem erfüllten: “Ich sage das nicht von euch allen. Ich weiß wohl welche ich erwählt habe, aber das Schriftwort muß sich erfüllen: Einer, der mein Brot aß, hat mich hintergangen ”Joh 13, 18).

 

Die folgenden Zeilen der Botschaft sind gleichzeitig, von Schmerz und Lieblichkeit durchtränkt, und sprechen für sich allein: “Ich habe alle meine Weisheit angewendet, meine Tochter, um ihnen allen die Mittel zu verschaffen, damit sie die Wonne meines ewigen Reiches erlangen, all meine Zärtlichkeit um sie anzuziehen, meine Güte und meine Barmherzigkeit, meine Reichtümer, meine Freigiebigkeit und meine Liebe; aber sie wollen nichts, sie sind undankbar. Ich habe für alle alles getan, was Ich für meine eigenen Kinder getan hätte; sie verdienen nichts. Alles was Ich für sie getan habe, für alle im allgemeinen, das habe Ich getan (. . . ) . Für alle bin Ich in die Himmel aufgefahren, zum Schoß des Vaters zurückkehrend, und für alle tat Ich das Wunder der Konsekration der Eucharistie, um immer hier bei ihnen zu verbleiben. Für alle bin Ich, nicht nur für einige, in diesem Sakrament Tag und Nacht eingeschlossen, traurig, leidend. Für alle habe Ich mein priviligiertes Priestertum eingesetzt und für alle die Heilige Kirche mit ihren Hilfen (. . .). Ich beklage mich weder über den Feind, noch über seine Anhänger, denn sie sind verflucht; Ich beklage mich über diejenigen die sich die Meinen nennen, sie haben die Aktion des Bösen unterstützt.

 

Und trotz allem, trotz dieser Klagen über unsere Sünden und Vergessenheiten, das verletzte Herz des Retters erklärt ein weiteres Mal seine Liebe zu den Seelen, zeigt ihnen den Weg und warnt vor den Gefahren: “Meine Tochter, sage ihnen, daß sie noch Zeit haben, daß sie alle zu Mir kommen sollen, wie Ich es ihnen bei einer Gelegenheit sagte: “Kommt alle zu Mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen”. “Kommt reumütig und zerknirscht, strengt euch an um die schlechten Tendenzen euerer Leidenschaften zu überwinden, und die Verführungen, die die Welt, der Dämon und das Fleisch euch präsentieren, so wie er es an einem Tag im Paradies an den ersten natürlichen Eltern tat”.

 

Mit schönen Worten schlägt Er vor, dieses Modell und Beispiel zu imitieren: “Ich suchte vom ersten bis zum letzten Moment in diesem Leben das Opfer, die Armut, die Demut, die Unbequemlichkeit in allem. Deshalb wurde Ich in einer eiskalten Winternacht geboren auf Stroh in einer Tierkrippe, um meinen Vater das sühnende und versöhnende Opfer anzubieten, um der göttlichen Gerechtigkeit für euere Sünden zu bezahlen, meine Kinder.

 

Er enthüllt weiter unten Luz Amparo, mittels Bildnis und Worte, einige ewige Wahrheiten. Teilweise spricht Er ganz klar von der schrecklichen Realität der ewigen Verdammnis: “Schau, die Kavernen, wie sie voll von Verfluchten sind, von Sündern, von Ungerechten, wie sie sich in dem Feuer wälzen, sie sind böse Geister, meine Tochter. Denke, daß die Hölle voller Sünder ist und daß es für die ganze Ewigkeit ist. Es gibt welche die denken: Wie ist es möglich, daß Gott der barmherzig ist, ihnen diese Strafe senden wird. Ja, meine Tochter, mein Ewiger Vater ist barmherzig, aber Er ist gerecht und gibt jedem das was er verdient”. Gleich darauf zur Hoffnung ermutigend, zeigt Er ihr die tröstende Vision von einigen himmlischen Orten. “Schau, meine Tochter, du wirst einen Teil des Himmels sehen, damit du dich nicht so entsetzt, daß dir nicht der schlechte Geschmack bleibt: Schau, welche Glückseligkeit, schau welche Süßigkeit, schau welcher Frieden, schau welche Freude; hier gibt es weder Neid, noch Leiden, alles ist Liebe! Wo Ich bin, kann es niemals Leiden geben”.

 

Er beendet mit einigen Warnungen und Ratschlägen zusammenhängend was Er gerade dargelegt hat: “Warne sie alle, sage ihnen, daß sie sich bekehren. Ich will nicht, daß sie sich verdammen; sage es ihnen, meine Tochter, sage es ihnen allen (. . . ). Sie sollen auch demütig sein, denn die Demut ist die wichtigste Grundlage um zum Himmel zu kommen. Sage es ihnen allen, meine Tochter (. . . ). Erfüllt die Botschaften von meiner Mutter und die Botschaften von euerem himmlischen Vater”. (Fortsetzung folgt).

 

 

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Muttergottes 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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