SEGNUNG VOM  7. FEBRUAR 2.004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen

MUTTERGOTTES:

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit besonderen Segnungen für die Heime.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN

25. Dezember 1981

Nach einigen Momenten, in denen Luz Amparo sich beklagt über den tiefen Schmerz, den sie erleidet, beginnt die Botschaft mit der Vermittlung des Herrn, der sie tröstet, und Er sucht auch, Er - der Allmächtige Gott Tröstung:

"Ja, meine Tochter, hier bin Ich, Ich komme um Dir Gesellschaft zu leisten; wir beide sind mit dem Kreuz; lege dich an meine Brust ( . . . ) um dich vor dem Feind zu schützen; aber du verteidige Mich auch vor den Beleidigungen und Beschimpfungen derer Ich Opfer war im Hofe des Herodes. Betrachte die Scham und die Verwirrung die Ich dort erlitt beim Hören der Gelächter, der Spötterei, die dieser Mann gegen Mich schleuderte. Opfere ohne Unterlaß deine Werke der Anbetung und der Wiedergutmachung und der Liebe für die Rettung der Seelen auf. Heute wirst du mich trösten".

Es ist nicht das einzige Mal, daß der Herr sich so ausdrückt; auf die eine oder andere Art, werden Er und seine Mutter, die Jungfrau, es tun im Laufe der Jahre in den folgenden Botschaften: Erinnern wir uns an einige:

— Ich will, daß ihr Opfer vollbringt, daß ihr zum Beichtsakrament geht und daß ihr das Allerheiligste besucht; mein Sohn ist traurig und einsam, mit offenen Armen euch alle erwartend, meine Kinder; widmet Ihm eine halbe Stunde, meine Kinder; Er ist so traurig und allein. ( Die Jungfrau, 30.7. 1983)

— "Besucht das Allerheiligste, meine Kinder; mein Sohn wartet auf euch. Er ist traurig und einsam; tröstet Ihn, meine Kinder, tröstet Ihn". (Die Jungfrau, 15.8.1983)

— "Kommt zu Mir - schreie Ich ihnen zu - . Kommt alle zu Mir, die ihr beladen seid. Ich werde euch entlasten. Kommt alle zu Mir, die ihr Hunger habt, Ich werde euch zu Essen geben". Auch schreie Ich; "Kommt alle zu Mir, die ihr dürstig seid, Ich werde euch zu trinken geben. Kommt alle zu Mir, die ihr traurig seid, Ich werde euch trösten". Aber ihr verschließt die Ohren, meine Kinder, diesen Aufrufen. Mein Herz ist trostlos". (Der Herr 1.2.1986)

— "Welche Traurigkeit fühlt mein Herz, meine Tochter! Ich will auch, daß du an dieser Traurigkeit teilnimmst, meine Tochter. Ich war unschuldig, Ich habe es dir viele Male gesagt; daß Ich für die Schuldigen bezahlte. Die Menschen sagen, sie lieben Gott und wie wenig Trost erhalte Ich von ihnen, meine Tochter". (Der Herr, 1.7.1995)

Angesichts dieser tief empfundenen Klagen der Heiligen Herzen, sollten wir uns fragen, wie wir Kreaturen, Gott trösten können.

Eine eucharistische Poesie, von Luz Amparo selbst gedichtet, wendet sich an den im Altarsakrament gegenwärtigen Jesus: "Du schreist zu den Seelen, / kommt doch zu trösten, / diesen armen Gefangenen, / aus Liebe sterbend ( . . . ) . / Habt ihr kein Mitleid mit Mir? / - sagte Mir der Gefangene -. / Gebt Mir ein bißchen Liebe, / hier befinde Ich mich dürstend". / Wer ist fähig Ihm zu verweigern dieses bißchen von Liebe?".

Sie sind der Heiligen Schrift nicht fremd, ähnliche Manifestationen von Leid und Schmerz. Der Psalm 68, 69 (1) ist ein prophetischer Psalm, dessen Inhalt sich Wort für Wort in der Passion Christi erfüllte; seine Bibelverse passen perfekt zu Jesus, der grundlos gehaßt wurde (Vers 5). Denn der Eifer für dein Haus verzehrte mich, und die Schmähungen aller, die dich schmähen, fielen auf mich. (Vers.10). Sie gaben mir Galle zur Speise, in meinem Durste Essig zum Trank! (Vers 22) und über dessen Feinde fielen die Verwünschungen von diesem (Vers 23) und nachfolgende. Der Vers 21 sagt als Ausdruck des größten Schmerzes: " Das Herz ist mir gebrochen vor Schmach, ich bin am Erlöschen; ich harrte, ob einer Mitleid habe mit mir, doch keiner war da; ob einer mich tröste, doch es war keiner zu finden". Welch ein Abgrund von Demut und Zerknirschung in dieser Klage, es scheint von einem Schwachen zu sein, doch im Gegenteil, ist es für Jenen, durch welchen und für welchen alle Dinge gemacht wurden.

Die gleiche Botschaft gibt uns die Antwort, wie man Christus trösten kann; seine Worte bewegen jede sensible Seele. Fassen wir diesen Modus auf, einige von ihnen können wir praktizieren, um Ihn diesen Trost anzubieten:

Der Herr lehrt außerdem Luz Amparo ein Aufopferungsgebet, für die Momente der Schmerzen: "Oh, mein Vater, himmlischer Vater, ich opfere euch diese Schmerzen und diese Leiden und diese Einsamkeit auf, damit Du die Güte hast, diesen Seelen zu verzeihen und sie zu stützen, wenn sie von der Zeit zur Ewigkeit übergehen". Nachher während einiger Minuten beschreibt Amparo mit Lebhaftigkeit einige Szenen der Passion des Herrn, die zu den Augenblicken gehören, wo Christus mit dem Kreuz beladen wurde auf dem Weg zum Kalvarienberg. Es fällt auf, daß während dieser Extase und der Botschaft am Tag der Geburt des Herrn ihr Inhalt nicht einer der freudenreichen Geheimnisse aus dem Leben Jesus entspricht . . . Die Antwort bietet die gleiche Botschaft: "Heute will Ich, daß du Mich tröstest, weil sich in diesen Tagen viele Seelen verdammen; Ich will, daß du dich nicht von Mir trennst. Bitte ihn, meinen Vater, daß Er so vielen undankbaren Seelen verzeihe, die Ihn beleidigen". Hier in diesen Worten befindet sich der Schlüssel: Weihnachten, Fest des Jubels und der Freude, wird von vielen ausgenützt um zu sündigen und Gott zu beleidigen!; es ist nicht verwunderlich, die Klage des Herrn. Die sündigende Menschheit respektiert weder die religiösen Feste noch die heiligen Tage und übertritt ständig die göttlichen Gesetze.

Am 25. Dezember 2002 predigte der Papst Johannes Paul II mit großer Schönheit:

"Weihnachten ist ein Geheimnis der Liebe! Es war die Liebe des Vaters, die seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit dieser sein Leben für uns hingebe (vgl. 1 Joh 4, 8-9). Die Liebe des "Gott mit uns", des Immanuel, ist auf die Erde gekommen, um am Kreuz zu sterben. Schon im kalten Stall und umgeben vom Schweigen kostet die jungfräuliche Mutter mit ihrem ahnenden Herzen das blutige Drama von Golgatha voraus. Dies wird ein erschütternder Kampf zwischen Licht und Finsternis sein, zwischen dem Tod und dem Leben, zwischen Haß und Liebe". (2)

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  1. Ziff. J. Straubinger "Bibel Kommentar".
  2. Botschaft "Urbi et Orbi", 25.Dez. 2002.

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.

(Muttergottes, 1.10.1983)

Kostenloses Exemplar

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