SEGNUNG VOM 7. DEZEMBER 2002, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

 IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

MUTTERGOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch, alle sind gesegnet worden für die Heime, für die Union der Familien, meine Kinder.

Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

 

Kommentar zu den Botschaften

2. Oktober 1981

 

 

Wir wählen einige Abschnitte aus, von dieser Botschaft der Jungfrau, mit ihrem entsprechenden Kommentar.

 

“Schau, meine Tochter, wie ist mein Herz, es ist von Schmerz durchbohrt. Schau, wie es für alle meine Kinder blutet, für alle ohne Unterschied der Rassen. Bittet sehr für die Bekehrung Rußland; Rußland ist die Geißel der Menschheit, bittet daß es sich bekehrt”.

 

Die Liebe der Jungfrau Maria ist weltumfassend: Sie breitet sich über die ganze Menschheit aus, ohne Unterscheidung der Rasse, Kultur, sozialer Status etc. Sie liebt mit mütterlicher Liebe; Sie ist die Mutter aller Menschen (“Mutter der Lebenden”  1) so nennt sie das II.Vatikanische Konzil), Sie kennt alle, Sie kümmert sich um sie, denn sie haben eine Seele die gerettet werden muß. Ihr Sohn, Jesus Christus, ist unser Retter, und Maria verschaffte Ihm von ihrem mütterlichen Schoß das Blut, das Er am Kreuz aus Liebe zu uns vergoß.Diese kindliche Beziehung hängt davon ab, welche Kenntnis und Annahme jeder Einzelne von uns von Ihr haben. Auch die Kirche ist weltumfassend oder katholisch; so sagte der Auferstandene Jesus zu den Aposteln: “Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes” (Mt 28, 19). Die Allerheiligste Jungfrau ist auf ganz spezifische Art und Weise, Mutter  der Kirche – wie Sie Paul VI  2) deklarierte – und wacht über sie mit liebevoller Fürsorge.

 

Die Bitte um die Bekehrung Rußland erscheint wiederholte Male in den Botschaften, auf ähnliche Weise wie Sie es in Fatima machte.”Opfere deine Schmerzen für die Bekehrung Rußland auf, meine Tochter”, sagt Sie zu Luz Amparo einige Tage später (23.10.1981); und an einem späterem Datum insistiert Sie auf dem Thema, und bittet im Einzelnen um die Weihe von Rußland (3.5.1986), als Forderung um seine Rückkehr zu Gott zu erreichen. Man merkt den besonderen Wert den die Jungfrau diesem ihrem Wunsch gewährt, dessen Erfüllung gleichzeitig dieser Nation sowie dem Rest der Welt zum Nutzen werden wird.

 

“Sage zu allen, meine Tochter: “Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine Taten verdienen” (Mt 16, 27). Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker der Erde jammern und klagen, und sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen  (Mt 24, 30).

 

Die beiden vorhergehenden Sätze beziehen sich auf die einzelnen Zitate vom Evangelium nach Matthäus. Wie wichtig werden am Tag des Gerichtes die Werke sein und das Maß der Liebe mit dem wir sie ausführten! Das Zeugnis soll die Worte begleiten, das Gebet soll zur Tat führen, und die wahre Liebe spiegelt sich in den guten Werken. Nicht umsonst bemerkt der Heilige Johannes vom Kreuz: “Am Abend deines Lebens wirst du in der Liebe geprüft werden” 3); das heißt, am Ende des Lebens oder jeden Tages, nachdem man eine große oder kleine Aufgabe verrichtet hat, nach jeder Aktion oder Unterlassung, werden wir nach dem Maß der Liebe gerichtet, wie wir jeden Moment gelebt haben. Dies in Betrachtung ziehend, äußert sich der Herr auf das Jüngste Gericht hinweisend: “Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen:”Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen”. (Mt 25,  34-36).

 

Der zweite Satz, der mit dem Heiligen Matthäus (24, 30) übereinstimmt, spricht von dem Zeichen des Menschensohnes. Könnte es das Kreuz sein, das Zeichen des Christen, an dem uns Jesus Christus erlöste? Er ist der Sohn Gottes und Sohn des Menschen, konform der Beschreibung des Propheten Daniel ( Dan 7, 13). In diesem Fall werden “alle Völker” trauern, denn dieses Zeichen wird sie an den Tod von Christus erinnern und wird viele zur Bekehrung und zur Zerknirschung führen.

 

“Betet viel, meine Kinder, tut viel Buße, es ist die einzige Weise durch die man zu meinem Sohn gelangt”.

 

Es gibt zwei allgemeine Arten um sich zu retten: Durch die Unschuld oder durch die Buße. Die erste ist für uns nicht erreichbar, denn wir haben viele Male gesündigt; deshalb ist Buße notwendig, denn als Tugend bewahrt sie uns in der Betrübnis, weil wir Gott beleidigt haben und in dem Wunsch unsere Fehler wieder gut zu machen! Die Buße macht uns zu Teilnehmern der Passion Christi und seinen Verdiensten. Obwohl es für die Mehrheit der Sterblichen unverständlich ist, ist es nicht seltsam, daß die Heiligen in so großem Maß das Kreuz geschätzt haben. Zum Beispiel: Wiederholte die Heilige Therese von Jesus: (“Leiden oder sterben”).

 

“Gebt Acht”, meine Kinder, denn Satan versucht die Verderbnis der Seelen zu erreichen; er ist in die Kirche eingedrungen  (. . .);  denn Satan hat sich vieler meiner Kinder bemächtigt”.

 

Starke Worte, ohne Zweifel; aber sie sind nicht schwächer als die vom Papst Paul VI ausgesprochenen, als er auf erschüttende Weise behauptete: “Durch irgendeinen Spalt ist der Rauch Satans in den Tempel Gottes eingedrungen”. 4)  Trotz allem muß man erinnern, daß Christus mit seinem Tod und seiner Auferstehung den Dämon besiegt hat; wir Kinder Gottes und Kinder der Kirche, Brüder und Schwestern von Jesus, unserem Erlöser, auch wir können den Feind unserer Seelen besiegen. “Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen”, lehrt uns der Brief von Jakobus  (4, 7). Rufen wir die mächtige Fürsprache unserer Lieben Frau an, der Jungfrau. Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse. (Gen 3, 15).

 

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1)      Lumen Gentium,  56.

2)      In Spiritu Sancto   8.12.1965

3)      Sprüche von Licht und Liebe,  59

4)      Predigt vom  29.6.1972

 

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Muttergottes, 1.10.1983)

 

 

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