SEGNUNG VOM 7. SEPTEMBER 2002, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)


Übersetzung aus dem Spanischen

MUTTERGOTTES:

Meine Tochter, heute werde Ich eine ganz besondere Segnung geben, für alle Familien und die Heime dieser Familien, damit der Dämon nicht eindringt in diese Familien. Hebt alle Gegenstände hoch  (Pause). Alle sind gesegnet worden mit ganz besonderen Segnungen. Ich segne euch meine Kinder, wie der VATER euch segnet durch den SOHN und mit dem HEILIGEN GEIST.


KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN

6. Juli 1981

In dieser Botschaft ist es der Herr der spricht; dieses Mal spricht er mit Kummer und Schmerz von seiner Mutter, die Er verteidigt, gleichzeitig lobt Er Sie. “Die Menschheit – sagt Er – will die Worte meiner heiligsten und reinen Mutter nicht hören”. Wie in vielen Botschaften, spiegelt sich das Leiden der Heiligen Herzen, welche mysteriös aber wirklich leiden durch das Böse und die Sünden der Welt: “Meine Mutter leidet sehr für alle; Sie ist traurig, Sie weint über alle Sünder und immer bittet Sie Mich, daß Ich Erbarmen mit ihnen habe”.Und fährt fort:”Ich habe ihr geantwortet:“Und mit dir, meine Mutter, wer hat mit dir Mitleid?” (...) Meine heilige Mutter, mit diesem Mantel aus Schmerz, Sie will euch alle erlösen, im Tausch mit ihren Tränen und ihren Schmerzen”. Sie so zu sehen, tut dem Herrn weh. “Ich kann nicht zusehen wie meine Mutter so leidet”; und fährt fort mit Empörung und voller Gerechtigkeit kündigt Er an:  Deshalb, werde Ich es sein der die Strafe auf die ganze Menschheit senden wird, die so undankbar ist; aber sage ihnen, daß alle die glauben keine Agnst zu haben brauchen, daß sie nicht betroffen werden, sage ihnen, daß sie im Gebet ausharren und daß sie sich der Eucharistie nähern”. Die Botschaften beziehen sich bei verschiedenen Anläßen auf diese Welt-Strafe, die vorbereitet ist, “für alle diejenigen, die auf alle die Warnungen des Himmels nicht haben hören wollen”, nach der Erklärung die Luz Amparo gegeben wurde durch den Hl. Erzengel Gabriel (19.Juni 1981).  1)

 

Zu diesem Thema muß man erklären: Zu Gott passen nicht die Strafen im menschlichen Stil, als Anwendung einer imperfekten Gerechtigkeit oder als Zeichen der Rache. Doch wenn wir die Bibel durchgehen, stellen wir an verschiedenen Stellen fest, daß Gott tatsächlich straft. Er machte es mit unseren ersten Eltern, Adam und Eva, aufgrund der Erbsünde (Gn 3, 16-19); “durch die Schlechtigkeit des Menschen auf der Erde”, schickte Er die Sintflut  (Gn 6, 5-7). Der Papst Johannes Paul II. in einer seiner Morallehren, bezieht sich auf diese biblische Tat und spricht von der “reinigenden Strafe der Sintflut, herausgefordert durch die Ausbreitung der Sünde und der Gewalt” 2)  Der  gleiche Papst unterstreicht noch einmal: “Zu der schlechten Moral der Sünde entspricht die Strafe, die die moralische Ordnung garantiert in dem gleichen transzendenten Sinn in dem diese Ordnung eingesetzt ist durch den Willen des Schöpfers und Höchsten Gesetzgeber. (...) Gott ist ein gerechter Richter, der das Gute belohnt und das Böse bestraft” 3). Zu letzt ist der Fall von Sodom und Gomorra bekannt, zusammen mit den Städten Adma und Zebrojim (Dt 29, 22), “wurden vom Schwefel und Feuer zerstört, die vom Himmel fielen” (Gn 19, 24).

Es ist wahr, daß in diesem Leben, Gott nicht immer die am meisten Schuldigen straft, auch nicht alle Sünden, in Erwartung der Bekehrung und Buße; 4) aber doch es gibt Strafen in der Zeit und wahrhaftig, im anderen Leben. So, z.B. lehrt der neue Katechismus: “Die Kirche nennt diese abschließende Läuterung der Auserwählten die von der Bestrafung der Verdammten völlig verschieden ist, Purgatorium (Fegefeuer)” (Nr. 1031). Und über dieses Letzte, zitiert der Hl. Matthäus: 5) “Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm (...) Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln und die Böcke aber zur Linken. (...) Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben” (Nr. 1038).

 

Genauso, hinsichtlich auf die zeitlichen Strafen äußerte sich die Seherin von Lourdes, Bernadette Soubirous (Hl. Bernadette), sie schrieb nach einigen Überschwemmungen in Frankreich im Jahre 1875: “Der gute Gott straft uns. Die Straßen von Paris waren mit Blut begossen (1871), aber es war nicht genug, um die vom Bösen verursachten,  verhärteten Herzen zu erweichen. Wie blind ist der Mensch! Wer war der Urheber von so einer schrecklichen Strafe? Die Sünde ist es, die über uns alle diese Strafen anzieht”.

 

In der Botschaft die wir kommentieren gibt es gleichzeitig einen Aufruf zur Hoffnung, denn der Herr erklärt Luz Amparo: “Sage ihnen, daß alle die glauben, keine Angst zu haben brauchen, es wird sie nicht betreffen”,und Er schlägt einige der wichtigsten Mittel vor, um sich im Geist standhaft zu halten: “Daß sie im Gebet ausharren und sich der Eucharistie nähern, dort werde Ich sein um ihnen beim Ausharren zu helfen und Kräfte geben um diese so gute Mutter sehr zu lieben”. Auf rührende Weise, bezieht Er sich auf die Jungfrau: “Ich bitte euch, daß ihr Sie nicht leiden laßt. Glaubt an Sie, denn Sie wird euch die Tore des Himmels öffnen”.Nochmal empfehlt Er das Gebet des Rosenkranzes und schließt mit tröstenden Worten und anderen von ernster Mahnung: “Diejenigen, die mit Gott und der heiligsten Jungfrau sind, brauchen keine Angst haben, aber für diejenigen, die nicht in der Gnade Gottes sein wollen, wird es entsetzlich sein”.

 

Manchmal, sind Warnungen wie diese zum Guten der Seelen nötig, denn auf andere Art und Weise würden sie im Hinblick auf ihre Rettung nicht reagieren; so erklärt es der Hl. Thomas von Aquín und auch der Katechismus nimmt es  auf. (Nr.1964): “Ebenso sind im Neuen Testament manche fleischliche Menschen noch nicht zur Vollkommenheit des neuen Gesetzes gelangt. Diese mußten auch im Neuen Testament durch Furcht und Strafe und durch gewisse zeitliche Verheißungen zu den Tugendwerken geführt werden”. 6)  Gott will, daß wir uns Ihm aus Liebe nähern, das ist das Vollkommenste, aber vergessen wir nicht; “Gottesfurcht ist Anfang der Erkenntnis, nur Toren verachten Weisheit und Zucht”.  (Spr. 1, 7)

 

1)  “Offenbart sich Gott weiterhin den Demütigen”, Buch 1, Seite 4.  Einige Charakteristiken der Strafe sind in späteren Botschaften detailliert. (Siehe,  z.B.  23/10/1981;  18/12/1981;  11/2/1982;  25/3/1982;  25/12/1982;  6/1/1983;  14/1/1983 etc.).

 

2) “Evangelium Vitae”, 53.

3)  Salvifici Doloris”, 10.

4)  Jesus Christus in Lk. 13, 1-5

5)  Mt 25,  31. 33. 46.

6)  “Suma Teológica”,  1-2,  107,  1 ad 2.

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Muttergottes, 1.10.1983)

 

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