SEGNUNG VOM 6. SEPTEMBER 2008, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)


Übersetzung aus dem Spanischen

 

 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch. Alle werden mit besonderen Segnungen für die Heime, die Kirchen und die Konvente gesegnet.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

   

BOTSCHAFT VOM 12. MAI 1983, CHRISTI HIMMELFAHRT

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)


(Am Ende des heiligen Rosenkranzgebetes, fällt Luz Amparo auf die Kniee, sie klagt über stechende Schmerzen und fängt an der Stirn, Augen, Händen, Knien, Füßen und an der Seite zu bluten an. Auf der Stirn hatte sie die Verletzungen der Dornenkrone, die spontan bluteten; aus den Augen floßen Bluttränen und an den Händen erschienen die Wunden der Nägel mit roten und frischen Blut, das ausströmte. Auch die Kniee sahen blutbefleckt aus. Man konnte nur diese Verletzungen an den Zonen des Körpers sehen, die nicht durch das Kleid bedeckt waren. Ein sanfter Rosenduft lag in der Luft).

 

LUZ AMPARO:

 

Oh, oh, oh . . . ! Oh, mein Gott . . . ! (Sie wiederholte dies mehrmals, unter starken Schmerzen). Oh, Herr! Oh, Herr . . .!

 

MUTTER GOTTES:

 

Oh, meine Tochter, meine Kinder! Ich bitte euch, meine Kinder, daß ihr Opfer, Opfer, und Gebete darbringt. Die Botschaft wird kurz sein, meine Kinder. Ich habe euch alles gesagt, meine Kinder. Alle diejenigen, die ihr euch noch nicht dem Beicht-Sakrament genähert habt, tut es, meine Kinder, tut es, denn die Zeit nähert sich. Ich will nicht, daß ihr euch verdammt. Opfer, meine Kinder, um Opfer bitte Ich euch. Bittet für die geweihten Seelen, ich liebe sie so sehr! Aber wie schlecht sie es Mir erwidern, meine Kinder! Helft meinem Sohn das Kreuz zu tragen, meine Kinder. Er trägt ein sehr schweres Kreuz, wegen der Sünden der ganzen Welt.

Küsse den Boden, meine Tochter . . . . Für die geweihten Seelen, meine Tochter, für die geweihten Seelen.

Auch möchte Ich, meine Kinder, daß auf dieser Stelle eine Kapelle zu Ehren Meines Namens errichtet wird, meine Kinder. Sie hören nicht, meine Kinder, sie hören nicht auf meine Botschaften. Macht sie bekannt, meine Kinder, es ist sehr wichtig, daß ihr die heiligen Evangelien in allen Teilen der Welt bekannt macht. Ich möchte, daß ihr euch alle rettet, meine Kinder. Seid ausdauernd in der Eucharistie, meine Kinder.

Du, meine Tochter, sei demütig, meine Tochter; die Demut ist die Grundlage um zum Himmel aufzusteigen, meine Tochter. Wie viele, meine Tochter, wie viele lachen und spotten über dich, meine Tochter! Aber, denk daran, daß jeder der ausgelacht und verspottet wird, aufgrund unserer Namen, eine große Vergeltung empfangen wird. Ja, meine Kinder, bringt Opfer und Gebet dar, meine Kinder.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet im Namen des Sohnes und mit dem Heiligen Geist.

Auf Wiedersehen.

(Am Schluß der Botschaft, begann Luz Amparo eine intensive Kälte zu spüren und eine große Übelkeit, sie hatte einen starken Durst und bat um Wasser. Langsam fing das Blut zu trocknen an und verschwand vor den Augen aller Anwesenden, und war wie resorbiert.

Als die Extase und die Stigmatisierung zu Ende war, verspürte die Seherin noch starke Schmerzen, wie sie selbst erzählte und in diesen Momenten sah sie die allerheiligste Jungfrau strahlend in der Sonne, mit einer blauen Tunika und einem weißen Mantel bekleidet, mit einem Lächeln, sie in ihren Leiden tröstend.

Sie erklärte, daß normalerweise wenn sie an der Passion Christi teilnimmt, der Herr sich ihr zeigt, und mit ihr zur gleichen Zeit mitleidet. Aber dieses Mal, sah sie Ihn auf einem Thron sitzend, von Engel umringt, inmitten eines Lichthofes von bläulichem Licht und mit einer weißen Tunika bekleidet. Er zeigte sich mit einem Lächeln).

 

 

KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN

12. MAI 1983

 

 

„Ich bitte euch, meine Kinder, daß ihr Opfer, Opfer und Gebete darbingt. Die Botschaft wird kurz sein, meine Kinder. Ich habe euch alles gesagt, meine Kinder. Alle diejenigen, die ihr euch noch nicht dem Beichtsakrament genähert habt, tut es, meine Kinder, tut es, denn die Zeit nähert sich. Ich will nicht, daß ihr euch verdammt, Opfer, meine Kinder, um Opfer bitte Ich euch. Bittet für die geweihten Seelen, ich liebe sie so sehr! Aber wie schlecht sie es Mir erwidern, meine Kinder! Helft meinen Sohn das Kreuz zu tragen, Er trägt ein sehr schweres Kreuz, wegen der Sünden der ganzen Welt“.

 

Wir werden unsere Aufmerksamkeit auf die folgenden Worte der Jungfrau richten: Die Botschaft wird kurz sein, meine Kinder. Ich habe euch alles gesagt, meine Kinder. Es ist nicht das einzige Mal, daß Sie sich mit ähnlichen Worten ausdrückt; sogar in einer der Botschaften sagt Sie, daß die Botschaften aufhören werden, als nahe bevorstehend erscheinend.

 

Die Verlängerung in der Zeit der Botschaften vom El Escorial, ist manchmal ein Motiv der Einwände gewesen; einige hatten Schwierigkeiten mit den „Rektifikationen“ der Botschaften oder mit der Verlängerung bis zum Jahr 2002, trotz mehrerer Ankündigungen, daß sie aufhörten. Abgesehen davon, es wurde nie ein genaues Datum genannt, wann sie zu Ende gehen: nur am gleichen Tag, als die letzte Botschaft im Prado Nuevo gegeben wurde, verkündete der Herr mit Klarheit: Es wird keine Botschaften mehr geben, aber es wird ganz besondere Segnungen geben, und Markierungen, die auf die Stirn dauerhaft einprägt werden“ (4. Mai 2002).

 

Die Jungfrau selbst hatte ihre mütterlichen Gründe in der Botschaft vom 7. April 2001 angeboten: „Wie oft habe Ich euch gesagt, meine Kinder: Meine Botschaften werden aufhören? Aber die Menschen ändern sich nicht, und wie viele Male warnt eine Mutter ihre Kinder: „Meine Kinder, Ich warne euch nicht mehr“ und wenn sie sieht, daß das Kind in sein Verderben läuft, so warnt die Mutter weiterhin auf die Gefahr, die dem Kind auflauert. Nun, dies tue Ich, als Mutter der Sünder; sie zu warnen, daß sie ihren Blick zu Gott richten, weil die Welt ohne Gott nicht zurechtkommen kann“.

 

Es gibt kein spezielles Problem in diesem Punkt, wenn man den Stil Gottes in verschiedenen biblischen Passagen berücksichtigt, wo es Ihn „reut“, einschließlich  sogar, daß Er den Menschen geschaffen hat (vgl.Gen 6, 6-7). Ist nicht verbunden mit der Geschichte von Israel eine ständige „Rektifikation“ von Seiten Jahwe, der seinem Volk immer wieder verzeiht, und ihm die Augen zuwendet und Erbarmen mit ihm hat? In der Heiligen Schrift finden sich verschiedene Beispiele. In dem Buch vom Tobit, um eines zu erwähnen, nach dem Unglück angekündigt wurde, zeigt sich gleich darauf das Mitleid Gottes. „Alles wird sich erfüllen. Nicht eines seiner Wörter wird geschmälert werden. Alles wird zu seiner Zeit kommen ( . . . ). Was Gott gesagt hat, wird sich erfüllen, und nicht eines seiner Wörter wird fehlschlagen ( . . . ). . . . Ich bin auch überzeugt davon, daß unsere Brüder, die noch in der Heimat leben, aus dem gesegneten Land verjagt werden. Jerusalem wird verlassen sein, und das Haus Gottes wird niedergebrannt werden und verwüstet daliegen, bis eine bestimmte Zeit vergangen ist. Dann wird Gott Erbarmen mit ihnen haben und sie wieder in die Heimat zurückführen“ ( Tob 14, 4-5).

 

Von der Darstellung des Evangeliums nach dem heiligen Lukas vom heiligen Ambrosius, nahm der Papst Benedikt XVI. die folgende Erklärung bei, der er die  gelegentliche „Änderung“ der Ansicht Gottes anerkennt: „Zacharias, der Vater von Johannes dem Täufer, war stumm geworden, weil er dem Engel nicht geglaubt hatte, aber dann hat Gott ihm vergeben und ihm im Gesang des Benedictus die Gabe des prophetischen Redens gegeben: „Er, der vor kurzem stumm war, weissagt jetzt bereits“, schreibt Ambrosius, „das ist eine der größten Gnaden des Herrn, daß gerade diejenigen, die ihn verleugnet hatten, ihn jetzt bekennen. Deshalb soll niemand den Mut verlieren, niemand an der göttlichen Belohnung zweifeln, auch wenn ihn die früheren Sünden quälen. Gott ändert seine Meinung, wenn du die Schuld berichtigst“ (1).

Dies ist der Schlüssel; die Bereuung und Besserung des Sünders; daher warnt die Jungfrau in der Botschaft die wir hier kommentieren: „Alle diejenigen, die ihr euch noch nicht dem Beichtsakrament genähert habt, meine Kinder, tut es“.

Was tut eine Mutter wenn sie ihr Kind sieht,  das sich in den Abgrund der Sünde und der Laster hinabstürzt? Sie sorgt sich um seine Befreiung mit allen Mitteln die ihr zur Verfügung stehen. Ist es nicht logisch zu denken, daß Jene die mehr und besser ihre Kinder liebt – die Jungfrau Maria -, nicht nachläßt in ihrem Bemühen um uns wiedergeboren und frei als Kinder Gottes zu sehen? Wie viele Male warnt jede Mutter jedes einzelne ihrer Kinder: „Ich werde es dir nicht mehr wiederholen, um dann dasselbe zu wiederholen, wenn das Herz der Mutter sich aufs Neue erbarmt! Das brachte unsere Mutter in Erinnerung in der oben zitierten Botschaft (7-4-2001).

 

Außerdem zeigt nicht diese Verlängerung der Zeit die mütterliche Besorgtheit der Jungfrau Maria für uns an, ihre Kinder; ihre Vorliebe und ihre Liebe, sowie die Göttliche Vorsehung für die Menschheit, die uns nicht verläßt, angesicht vor einer so entscheidenden und konfliktiven Phase der Geschichte? Wie bedeutend sind zu diesem Zweck, die Worte vom heiligen Paulus in der Apostel-Geschichte, die zeigen wie und wenn man liebt, man niemals denjenigen verläßt, den man liebt!: „Seid also  wachsam, und denkt daran, daß ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört habe, unter Tränen jeden einzelnen zu ermahnen“ (Apg 20,31).

Vor einigen Tagen wurde in Lourdes ein Internationaler Marianischer Kongress gefeiert. Anlaß war der 150. Jahrestag der Erscheinungen der Unbefleckten Empfängnis zu dem Mädchen, der heiligen Bernadette. Alle Berichterstattungen haben sich der Realität dieser marianischen Offenbarungen gewidmet, hervorhebend, daß die Erscheinungen von Unserer Frau, durch die Geschichte, offenkundige Zeichen ihrer Liebe und mütterlichen Fürsorge sind.   

Der glorreiche Rang der Heiligen Maria behindert nicht ihre Aufmerksamkeit vor der pilgernden Kirche; ganz im Gegenteil, Maria hält sich nicht fern vom Menschengeschlecht, wie uns die Konstitution Lumen Gentium des II. Vatikanischen Konzils erinnert: „In den Himmel aufgenommen, hat sie diesen heilbringenden Auftrag nicht aufgegeben, sondern fährt durch ihre vielfältige Fürbitte fort, uns die Gaben des ewigen Heils zu erwirken“ (Nr. 62).

Und in der gleichen Nummer, bezieht sich dieses Konzil Dokument auf die göttliche Mutterschaft der Jungfrau und erläutert: „ In ihrer mütterlichen Liebe trägt sie Sorge für die Brüder ihres Sohnes, die noch auf der Pilgerschaft sind und in Gefahren und Bedrängnissen weilen, bis sie zur seligen Heimat gelangen“.

Wir erinnern an den vorher erwähnten Inhalt vom Buch von Tobit, um auch die Verprechungen der Botschaften vom Prado Nuevo anzuwenden, mit dem Vertrauen, daß sie sich erfüllen werden. „ Alles wird sich erfüllen“ Nicht eines ihrer Wörter wird geschmälert werden. Alles wird zu seiner Zeit kommen (. . . ). Wenn Gott gesagt hat, es wird sich erfüllen, wird es geschehen und nicht eines seiner Wörter wird fehlschlagen“ (Tob 14,4). Vertrauen wir.

 

(1)   General Audienz 19.10.2005

 

                                                                                                                                                                                                                                                                             

Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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