SEGNUNG VOM 6. MAI 2006, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
Übersetzung aus dem Spanischen:
MUTTER GOTTES:
Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit einer besonderen Segnung für die Heime.
Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.
25. JAHRESTAG DER ERSTEN „ERSCHEINUNG“
DER SCHMERZHAFTEN JUNGFRAU AN LUZ AMPARO CUEVAS
IM „PRADO NUEVO“, El ESCORIAL.
Am 14. Juni dieses Jahr 2006, sind es genau 25 Jahre seit der ersten „Erscheinung“ der Schmerzhaften Jungfrau zu einer einfachen, demütigen und arbeitsamen Frau, Ehefrau und Mutter von sieben Kindern, Luz Amparo Cuevas de Barderas.
Die räumlichen, zeitlichen Umstände von diesem Ereignis.
An jenem Tag ging die Familie Cuevas-Barderas in Begleitung eines Freundes um einige Stunden in einem Garten zu verbringen, der von ihnen kultiviert wurde und der Eigentum der Gemeinde vom El Escorial (Madrid) ist. Nach dem sie dort gefrühstückt hatten, kehrten einige von ihnen zu ihrer Wohnung zurück, und andere, ihr Ehemann Nicasio, ihr Sohn Pedro und Marcos, ein guter Freund der Familie blieben am gesagten Ort und entschieden sich, das benützte Geschirr in dem anliegenden Grundstück „Prado Nuevo“ abzuwaschen, wo eine Quelle war.
Als sie an der Quelle mit dem Wasserbecken standen – das bis heute erhalten ist -, fühlt sich Amparo stark von einem Baum angezogen, der einige Meter davon entfernt ist. Plötzlich nimmt sie einen starken Rosen- und Weihrauchduft wahr und sie beobachten mit Verwunderung, daß eine baumwollartige Wolke aus jenem Baum herauskommt und auf die Krone des Baumes aufsteigt.
Amparo fällt plötzlich vor dem priviligierten Baum auf die Knie; sie bleibt ungefähr eine halbe Stunde starr und unbeweglich. Während dieser Zeit sieht sie auf der Wolke die Jungfrau erscheinen. Sie erscheint mit einer granatfarbenen Tunika bekleidet; ein schwarzer Mantel mit Kapuze hüllt sie ein, ohne anzuliegen, ihren Kopf; und unter der Kapuze ein weißer Schleier aus Spitze. Einige Tränen fielen auf die Wangen ihres schönen, sanften, schmerzhaften Gesichtes. Sie hat die Hände in betender Haltung gefaltet.
Die Botschaft.
In diesen Augenblicken teilt die Jungfrau Luz Amparo die folgende Botschaft mit:
„Ich bin die Schmerzhafte Jungfrau. Ich will, daß man an diesem Ort eine Kapelle zu Ehren meines Namens erbaue. Man soll aus allen Teilen der Welt hierherkommen um die Passion meines Sohnes zu meditieren, die vollkommen vergessen ist. Wenn sie tun was Ich sage, wird es Heilungen geben. Dieses Wasser wird heilen. Jeder der kommt um hier täglich den heiligen Rosenkranz zu beten, wird von Mir gesegnet. Viele werden mit einem Kreuz auf die Stirn markiert. Tut Buße. Bringt Gebete dar“.
Die Aktualität der Botschaft.
Der Zweck der „Erscheinung“ ist die Konstruktion einer Kapelle zu Ehren der Schmerzhaften Jungfrau, damit man die Passion von Jesus Christus meditiere, „die vollkommen vergessen ist“. Und so ist es. Wir müssen es mit Schmerz und Demut bekennen.
Die Konsumgesellschaft in der wir seit Jahren leben, denkt und wünscht nichts anderes, als den sensitiven Appetit zufrieden zu stellen, materiell und sinnlich zu genießen. Das Auto, der Fernseher, Internet; die Wochenenden dienen nicht der Erquickung für den müden Geist durch die tägliche Arbeit, sondern um der Sinne freien Lauf zu lassen – und zu sättigen – wenn möglich – von angenehmen Sensationen für den Körper, die einen Bodensatz an Traurigkeit hinterlassen und das Herz austrocknen. Ein wenig geeignetes Ambiente um die Passion von Jesus zu meditieren.
Sogar in der Predigt und Kathechese wird häufig von der Auferstehung von Jesus Christus gesprochen – die fundamentale Wahrheit von unserer katholischen Religion –, aber die Passion und den Tod von Jesus vergeßend oder wenig schätzend, als wenn es eine Auferstehung geben könnte ohne Leiden und Tod. Man betont beharrlich, daß wir alle in Christus auferstanden sind, aber man übergeht, um dies zu erreichen, wir wirklich und übernatürlich zu sterben haben in Christus und mit Ihm.
Was das vorher erwähnte betrifft, die Meditation der Passion des Herrn, sie ist eine hauptsächliche Charakteristik in der Spiritalität vom Prado Nuevo, seit die Jungfrau zum ersten Mal an diesem 14. Juni 1981 darum bat. Es lohnt sich das Zitat eines klassischen Autors wiederzugeben, wenn er die Vorzüge dieser Andachtsübung erklärt:
„Die Meditation der Passion ist für alle Personen und in allen Situationen gut. Sie ist mächtig um den Menschen aus dem schlechten Leben herauszureißen und jene aufzuwecken, die anfangen Schmerz und Abscheu über ihre Sünden zu empfinden; sie ist Atem für diejenigen die sie nützen, und ein perfektes Muster für jede Tugend; und ist ein wirksamer Ansporn der Liebe ( . . . ). Alle die Beispiele der Tugenden von Christus, unserem Herrn, die sich durch sein Leben verteilen, erstrahlen am Höchsten in seiner Passion; alle Dokumente seiner Predigten, all seine Lehre und exzellenten Ratschläge sind in seiner Passion gepredigt; alle die Schwierigkeiten die einer ertragen kann, und das Äußerste der Miseren zu der es kommen kann um die Gerechtigkeit zu erreichen, befindet sich in der Passion; jede Enttäuschung und Kenntnis der Wahrheit befindet sich in der Passion; alle Wissenschaft und Verständnis und himmlische Weisheit ist in der Passion“ (1).
Auch die Buße, um die die Jungfrau bittet und das Sakrament der Buße sind der Vergessenheit anheimgegeben. Es werden Opfer akzeptiert und man erträgt Leiden um Reichtümer anzuhäufen, Macht zu gewinnen, Materielles zu genießen; aber wir weisen das Leiden zurück, um den abgesteckten Weg Jesus zu folgen und an den uns jetzt die Allerheiligste Jungfrau erinnert.
Später in anderen Botschaften, die Allerheiligste Jungfrau ergänzte den Zweck der Kapelle, bittend um die Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes bei Tag und Nacht.
„Und daß das Allerheiligste bei Tag und Nacht ausgestellt sei für alle, die zu diesem Ort kommen wollen; aber daß Christus nie allein sei, meine Tochter“. (14-VII-1984).
Und am 7. Juni 1997 erinnerte Sie an diese Absicht mit den folgenden Worten:
„Deshalb wiederhole Ich es wieder, daß man eine Kapelle zu Ehren meines Namens erbaue, der reinen schmerzhaften Jungfrau, Mutter des Erlösers und Miterlöserin der Menschheit. Und daß in diesen Zeiten, in denen die Menschen Gott verlassen; daß sie Mich an die Seite des Thrones meines Sohnes stellen und meinen Sohn Tag und Nacht anbeten; darum habe Ich viele Male gebeten, meine Kinder, und Ich werde viele Gnaden über Euch ausschütten“.
Die Wahrheit der „Erscheinung“
Die Wahrheit der „Erscheinung“ hat sich offenbart im Verlauf dieser 25 Jahre durch die ununterbrochene Anwesenheit von Tausenden von Seelen, aller sozialen Schichten um den Rosenkranz im „Prado Nuevo“ zu beten, in Tagen der Kälte und der Hitze, regnend oder schneiend. Das Volk ertrug jahrelang die Verfolgung; hat ausgeharrt trotz des so lang andauernden Schweigens der Hierarchie und der ausgesetzten Schwierigkeiten und Hindernisse durch viele Priester und geweihte Seelen.
Und wenn der Herr in dem Evangelium sagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (2), dort sind die Früchte: Tausende von bekehrten Seelen, von den verhärtesten Sündern, bis zur eifrigen Erneuerung der Seelen von schlaffen, geistigen Leben.
Trotzdem die Hierarchie von Madrid hat das letzte Wort. Wir hoffen vertrauensvoll, daß sich die Wahrheit bestätigen wird, die Tatsache der „Erscheinung“ der Schmerzhaften Jungfrau zu Luz Amparo Cuevas.
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Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
Kostenloses Exemplar
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