SEGNUNG  VOM 6. JANUAR 2007, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

 

 

 

Übersetzung aus dem Spanischen

 

 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch, alle werden gesegnet für die Bekehrung der armen Sünder  . . .

Ich segne euch wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

Kommentar zu den Botschaften

 

 

Am 4. Mai 2002, am ersten Samstag des Monats, empfing Luz Amparo im Prado Nuevo die letzte Botschaft..Seit diesem Zeitpunkt, anstelle der monatlichen Botschaften die gedruckt und auf losen Blättern verteilt wurden, begann man nun die jeweilige Segnung der Jungfrau mit einem Kommentar zu den Botschaften zu verteilen. So Gott will, erfüllen wir weiterhin die Bitte, die der Herr in jener abschließenden Botschaft äußerte; „Ich bitte nur, meine Kinder, daß ihr alle Botschaften meditiert, denn alles ist dabei sich zu erfüllen, meditiert sie von der ersten bis zur letzten“ in der Er verkündete: „Es wird keine Botschaften mehr geben, aber es wird ganz besondere Segnungen geben und Markierungen die dauerhaft auf die Stirne geprägt werden“, was seit dieser Zeit jeden ersten Samstag geschieht. Es gibt keinen Zweifel, daß der Prado Nuevo ein gesegneter Ort ist, durch die Gegenwart der Allerheiligsten Jungfrau, wo Sie ständig Gnaden ausschüttet:

 

·        „Auch heute ist ein ganz besonderer Tag um euch eine heilige Segnung zu geben, mit einer besonderen Segnung, meine Kinder, und diese Segnungen werden den geweihten Seelen dienen“ (Die Jungfrau, 2-2-1985).

·        „Alle jene, die ihr zu diesem Ort kommt, ihr werdet mit besonderen Segnungen gesegnet“ (Der Herr, 2-5-1992).

·        „Kommt zu diesem Ort der Segnungen und der Gnaden; hier empfangt ihr die Gnade um zu den Sakramenten zu gehen, meine Kinder“ (Die Jungfrau 1-7-2000).

·        „Kommt zu diesem Ort, ihr werdet körperliche und spirituelle Gnaden empfangen, meine Kinder“ (Die Jungfrau, 2-12-2000).

 

Nach dieser Einführung, bieten wir diesen Monat einen Kommentar über die Segnungen an (1) (Definition, etc.), denn sie sind so gegenwärtig in den Offenbarungen des Herrn und der Jungfrau im Prado Nuevo).

 

Es ist angebracht, an erster Stelle die Bedeutung von „Segnung“ oder „segnen“ gut zu verstehen. Das Wort „Segnen“ oder „segnen“ kommt vom lateinischen Wort „signare“ zu deutsch „bezeichnen“. Wenn wir segnen, bezeichnen wir uns mit dem Zeichen des Kreuzes. Aber das eigentliche Wort für Segnen im Lateinischen ist „benedicere“. Dieses letze Wort ist zusammen gesetzt von zwei anderen: „bene“ (gut) und „dicere“ (sagen). Wörtlich übersetzt: „Das Gute sagen, das Gute zu sprechen“, dem anderen Gutes sagen.“. Verschiedene Arten von Segnungen:

 

1.     Die Segnug zu Gott gerichtet, ist zugleich Lobpreis, Anbetung, Danksagung, Anrufung etc.zu Ihm. Rezitieren wir den Psalm 103 (102): „Lobe den Herrn, meine Seele, und alles in mir seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, / und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat“ (Verse 1-2).

2.     Die Segnung die von Gott zum Menschen und seinen Dingen kommt, bedeutet die göttliche Gunst, die Gaben und Wohltaten Gottes: „ . . . sondern jeder mit seiner Gabe, die dem Segen entspricht, den du vom Herrn, deinen Gott, erhalten hast“ (Dtn 16, 17). Wenn ein Boden den häufig herabströmenden Regen trinkt und denen, für die er bebaut wird, nützliche Gewächse hervorbringt, empfängt er Segen von Gott;“ (Hebr 6, 7).

3.     Man nennt auch Segnung die Äußerung des Wunsches, diese Gunst, die Bitte zugunsten von jenem, dem wir wünschen, daß er gesegnet werde durch den Herrn. Dieser letzte Sinn wird allgemein in der Liturgie angewendet. Die liturgische Segnung ist ein Ritus, mittels welcher der Diener der Kirche, durch die Machtbefugnis, die ihm erteilt wurde Gott bittet, daß Er die Güte habe eine, Bitte oder Gnade den Personen zu gewähren, für die er betet.

 

Im genauen Sinn, nur Gott allein segnet; das heißt, Er ist der Einzige, der die Gunst und die Gnaden der Segnungen gewähren kann. Wenn wir unseren Blick auf das Alte Testament richten, nehmen wir wahr wie Gott erscheint die Schöpfung segnend (vgl. Gen 1,22),  Adam und Eva segnete (vgl. Gen 5,2), auch Noach und seine Söhne (vgl. Gen 9,1), Abraham (vgl. Gen  12, 1-3; 24, 1),  Isaak (vgl. Gen 25, 11), Jakob (vgl. Gen 32, 30; 35, 9), etc. Aber der Herr gewährt auch den Menschen diese Macht zu segnen, und ganz besonders den Dienern der Kirche, genauso den Engeln als seine Gesandten. Auf diese Weise, bat Jakob um die Segnung des Engels, der mit ihm kämpfte, wie es uns das Buch Genesis erzählt (vgl. Gen 32, 27-30). Die diesbezüglichen biblischen Patriarchen segneten ihre Kinder: Isaak segnet Jakob (vgl. Gen 28,1;  Hebr 11, 20); „Aufgrund des Glaubens segnete Jakob sterbend jeden der Söhne Josefs“ (Hebr  11,21); „Das ist der Segen, mit dem Mose, der Mann Gottes, die Israeliten segnete, bevor er starb“ (Dtn 33,1); etc. Mit vollem Recht, durch ihre Würde, kann es die Allerheiligste Jungfrau tun, wie es im Prado Nuevo geschieht; Sie ist der Kanal, durch den die Segnungen Gottes herabkommen.

 

In den Evangelien stellen wir fest, wie Jesus Christus häufig die Personen und die Sachen segnet, was genauso seine unmittelbaren Nachfolger, die Apostel taten. Seit die Urkirche bestätigt hat, daß der Priester die Macht hat zu segnen, die Hände aufzulegen, mit gesegneten Öl zu salben . . .. Im Verlauf der Zeit, hat die Kirche  festgelegt, wer bestimmte Segnungen erteilen konnte.

 

Klassen der Segnungen

 

1.     Konstitutiv: Sie drücken den Dingen eine Art von Charakter auf, sie bleiben  konstituiert als heilig und zum Gottesdienst bestimmt oder auch zu einem religiösen Gebrauch (Kelche, Altäre, geweihte Gläser, etc.).

2.     Invokativ:  Die Diener bitten den Herrn, daß Er die Güte habe, seine Bitte und irgendeine spirituelle oder körperliche Gnade den Personen und gesegneten Objekten zu gewähren; so segnet man die Kinder, die Häuser, die Ländereien, das Wasser, die Kerzen, etc.

 

Wirkungen der Segnungen: Sie stellen nicht die heiligmachende Gnade her, denn diese ist den Sakramenten zu eigen, aber 3 Klassen der Gnaden:

 

1.     Erlangen von Gott gegenwärtige Gnaden von Inspirationen und Impulse um das Gute zu tun.

2.     Verschaffen  Hilfen und Schutz gegen das Böse, gegen den Dämon, die Versuchungen, gegen die läßliche Sünde, denn sie dienen dazu, daß sie verziehen wird, außerdem disponieren sie uns,  die vollkommene Reue hinsichtlich der Todsünden zu erwecken.

3.     Erlangen uns zeitliche Wohltaten und  befreien uns vor Unglück; genauso wenn man die Kranken segnet, man gegen die  Naturkatastrophen betet, die Plagen etc. Deshalb ist der Gebrauch von gesegneten Objekten und einige mit sich zu tragen, sehr angebracht, wie das Skapulier, Rosenkranz, Kreuze etc.

 

Unter den liturgischen Büchern, die in der Kirche benützt werden, existiert das benannte Bendicional, welches der Ritus der aktuellen Segnungen ist, welches vom Papst Johannes Paul II. im Jahr 1986 approbiert wurde. In ihm wird auf die „Allgemeinen Orientierungen“ hingewiesen (2).

 

„Gott in allen Dingen verherrlichend und insbesondere die Offenbarung seiner Herrlichkeit vor den Menschen suchend – so wie die Wiedergeborenen als auch diejenigen, die durch die Gnade wiedergeboren werden die Kirche, sich der Segnungen behelfend, und lobpreist den Herrn für sie und mit ihnen in den verschiedenen Umständen des Lebens, die göttliche Gnade über jeden einzelnen von ihnen anrufend.. Manchmal segnet die Kirche genauso die Dinge und die Orte, die in Beziehung stehen, mit der menschlichen Aktivität oder mit dem liturgischen Leben und auch mit der Frömmigkeit und Andacht, aber immer haben sie die Menschen gegenwärtig, welche jene Dinge benützen und an jenen Orten wirken. Der Mensch, in der Tat, zu dessen Gunsten es Gott so wollte und alles gut machte, ist der Empfänger seiner Weisheit und deshalb, mit den Riten der Segnung, der Mensch versucht zu manifestieren, daß er auf diese Weise die geschaffenen Dinge benützt, und er mit seinem Gebrauch, Gott sucht, Gott liebt und Ihm in Treue dient, als einziges Höchstes Wesen“.

 

Schließen wir mit ein, zwei einfache Gebete aus dem gesagten Bendicional (3), um die Segnung der Nahrungsmittel im Essen zu erbitten und danach zu danken. Wir hoffen so beizutragen, eine Gewohnheit wieder herzustellen, die so wenig praktiziert wird in den christlichen Häusern.

 

„VOR DEM ESSEN

918. Am Anfang, alle bekreuzigen sich und der Vorstehende ( macht das Kreuzzeichen, wenn er Priester oder Diakon ist) und sagt:

 

Segne uns,  + Herr, uns und diese deine Gaben, die wir einnehmen werden und die wir von deiner Großzügigkeit empfangen haben. Durch Jesus Christus, unseren Herrn. (Alle) Amén“.

 

„NACH DEM ESSEN

923. Der Vorstehende sagt:

 

Wir danken dir, Allmächtiger Gott, für alle deine Wohltaten. Du, der du lebst und herrschst in alle Ewigkeit. (Alle) Amén“.

 

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(1)     Vgl. R. Vilarino,   S. J. ,   Puntos de Catecismo    (Bilbao,  1943).

(2)      Übersetzung vom spanischen  Bendicional   (Coeditores Litúrgicos, 1986)  

(3)     Ibíd.  

 

 

Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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