SEGNUNG VOM 6, AUGUST 2005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM EL ESCORIAL, PRADO NUEVO, (MADRID)

 

Übersetzung aus dem Spanischen

 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für die Bekehrung der Sünder.

 

Ich segne euch wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 


Kommentar zu den Botschaften 

12. August 1982

 

Diese Botschaft wurde Luz Amparo an ihrem Arbeitsplatz durch die Allerheiligste Jungfrau mitgeteilt, nachdem sie stigmatisiert wurde. Es interveniert nur unsere gesegnete Mutter und ihre ersten Worte können wir nicht wiedergeben.

 

Am Anfang dieser Botschaft, die sich hauptsächlich auf die Kirche und ihre bevorzugten Seelen konzentriert, behauptet die Jungfrau mit Schmerz: „Tue Buße für meine geweihten Seelen; denn viele Klöster sind sehr entspannt, weil sie im Gebet und in der Buße nachgelassen haben“. Satan ist der Feind, der all dies umringt. Er führt sich in die Heilige Kirche von Christus ein“.

 

Die Worte der Jungfrau erinnern uns, was Sie in ihren Erscheinungen von La Salette zu dem Hirtenkind Mélanie am 19. September 1846 aussprach; die auch in dem Kommentar vom letzten Monat erwähnt wurden. In diesem Geheimnis, in welchem Sie bat, daß es 1858 veröffentlicht werde, warnte Sie: „In den Ordenshäusern werden die Blumen der Kirche in Fäulnis übergehen, und der Teufel wird sich als König der Herzen gebärden. Die Oberen der Ordensgemeinschaften mögen auf der Hut sein, wenn sie jemand in das Kloster aufzunehmen haben; denn der Teufel wird alle seine Bosheit aufwenden, um in den religiösen Orden Leute unterzubringen, die der Sünde ergeben sind. Denn die Unordnungen und die Liebe zu fleischlichen Genüssen werden auf der ganzen Welt verbreitet sein“.

 

„Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann“, behauptet der heilige Apostel Petrus (1). Satan ruht weder Tag noch Nacht, denn er will die möglichst größte Zahl von Seelen vom Weg des Evangeliums wegziehen, um sie mit ihm in den Abgrund mitzureissen. Der König der Lüge verführt den Menschen auf vielfache betrügerische Weisen, sie gleichen sich alle, weil sie das Böse mit dem Anschein des Guten präsentieren, und wir so der Versuchung unterliegen und als Sklaven der Sünde enden. Auf diese Art, und sehr subtil, führt er sich auch in das religiöse Leben ein, durch die Vernachlässigung in dem Gebet, dem Opfer und der Buße und übt seinen diabolischen Einfluß aus, damit man das Erlebnis des ursprünglichen Charisma der Gründer verliert, mit dem falschen Vorwand, es an die aktuellen Zeiten anzupassen, um ihnen das weltliche Gift einzuimpfen. Viele Male besiegt uns der Böse, weil wir nicht darauf hören, was der Herr uns in seinem Evangelium sagt: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“ (2). Deshalb leidet die Jungfrau so sehr in ihrem Unbefleckten Herzen voll von Dornen, durch die Sünden der geweihten Seelen und der Menschheit; Sie hört nicht auf, uns diese Übungen in ihren himmlischen Botschaften vom Prado Nuevo zu empfehlen.

 

Nachlassen im Gebet und in der Buße, wie es uns die Jungfrau berichtet, erleichtert dem Widersacher sich der Seelen zu bemächtigen. Diese Mittel die Gott uns anbietet sind unentbehrlich, damit alle, Laien und Geweihte, gegen die Feinde der Seele kämpfen können: Welt, Dämon und Fleisch. Nur so ist der Mensch fähig, auf der Erde zu wandeln mit dem festen Blick auf den Himmel und kann die Mission erfüllen, für die er erschaffen wurde und die der heilige Ignatius von Loyola mit diesen Worten zusammenfasst: „Der Mensch ist geschaffen um Gott unseren Herrn zu loben, sich vor Ihm zu verneigen, und Ihm zu dienen, und dadurch seine Seele zu retten“ (3). Folgen wir dem evangelischen Rat des Herrn: „Bittet, dann wird euch gegeben; sucht dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet“ (4). Bringen wir Gebete und Opfer dar für die geweihten Seelen, wie uns die Jungfrau bittet; Ihr Unbeflecktes Herz liebt sie so sehr! Beharren wir in dem Bitt-Gebet; es ist notwendig, „daß sie allzeit beten und darin nicht nachlassen sollten“ (5), sagt Jesus in dem Evangelium. Bei einer Gelegenheit – beschreibt die heilige Maria Faustina Kowalska – „Jesus gab mir zu erkennen, wie treu die Seele im Gebet zu sein hat, trotz Qualen, Dürre und Versuchungen, denn von solchem Gebet hängt vorwiegend die Verwirklichung manchmal großer Pläne Gottes ab“ (6). Das Gebet ist das Wichtigste, das Gebet kann alles.

 

„Was ist aus meiner Kirche geworden? Die Kirche meines Sohnes zerstört sich immer mehr; sie hat keine Demut“ (Die Jungfrau).

 

In diesem Fragment der Botschaft, erscheint die Jungfrau identifizierend; „den Feind der die Kirche zerstört: Das Fehlen der Demut in vielen seiner Mitglieder, die dem Opfer gar keinen Wert mehr zumessen, diese gute Münze von legalen Kurs im Himmel“ (7). Diese Situation ist im großen Maße die Frucht, weil wir das höchste Beispiel der Demut von Jesus vergessen und seine Doktrine verstümmelt haben. Niemand hatte jemals eine vergleichbare Würde, wie Seine, und niemand diente mit solcher Fürsorge den Menschen: „Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern der Größte unter euch soll werden wie der Kleinste, und der Führende soll werden wie der Dienende. Welcher von beiden ist größer: Wer bei Tisch sitzt oder wer bedient? Natürlich der, der bei Tisch sitzt. Ich aber bin unter euch wie der, der bedient“ (8). Der große heilige Cyprian, der Leiter einer Gemeinschaft war, die sich aus demütigen und ungebildeten Leuten zusammensetzte, sagte vor langer Zeit: „Wir sind keine Philosophen in den Worten sondern in den Werken; wir sagen keine großen Dinge, aber wir leben sie“ (9). Nur mit Gebet und Opfer, erwirbt der Mensch die kostbare Perle der Demut, damit er zum Bewußtsein kommt, welchen Platz er vor Gott einnimmt und vor den Menschen, und das ihm hilft, die Wünsche des menschlichen Ruhmes zu mäßigen und die ihn antreibt, sich in der Nächstenliebe zu üben.

 

Das Kreuz ist das Allerwichtigste um in den Himmel zu kommen. Tragt es auf den Schultern. Mein Herz ist voller Schmerz. Mein Herz wird regieren, meine Tochter, auf der ganzen Welt; Es wird die Rettung der Menschheit sein, meine Tochter; Es ist von Schmerz erschöpft durch die Agonie und die Passion Christi. Meditiert die Passion, meine Kinder, sie ist vergessen. Wie viele Seelen würden sich retten, wenn sie sie meditieren würden“. (Die Jungfrau).

 

Zu allen sagte er: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (10). Die Leiden des unschuldigen Christus zu meditieren, der für unsere Sünden litt, hilft uns den Schmerz zu akzeptieren, das Kreuz welches das Leben begleitet, als ein Mittel das Gott uns schickt um den Himmel zu erreichen. Das Kreuz dient uns um die Unvollkommenheiten zu reinigen, um die Tugenden zu üben und zu stärken, und uns von dem Irdischen zu lösen, erreichen wir in der Ewigkeit die Vereinigung mit dem Auferstandenen Christus. Wenn wir uns in diesem Leben an die Allerheiligste Jungfrau wenden, die so intensiv an dem Kreuz ihres Sohnes teilnahm, wird uns helfen, das unsere zu tragen und wird uns mit ihrer mütterlichen Liebe beschützen vor dem Bösen der Welt; weil Ihr Herz regieren wird und die Rettung der Menschheit sein wird!

 

Berichtigung der spanischen Redaktion.

Die Redaktion hat zwei Erklärungen zu machen zu den Kommentaren der letzten Botschaften:

  1. In der dazugehörigen Segnung vom Monat Juni, im dritten Absatz, steht eine Offenbarung vom Herzen Jesus zur heiligen Margarita María de Alacoque; wir fügen eine andere noch genauere Übersetzung von einer der Sätze bei: „Hier ist dieses Herz, das so sehr die Menschen geliebt hat, das nichts für sich zurückbehalten hat bis zum Sich-Erschöpfen . . .“.
  2. Anhang zur Segnung vom Juli, es wird eine Botschaft kommentiert, die auf den 6. August 1982 datiert ist, die aber zum 6. August 1983 gehört. Wir möchten sagen, daß in beiden Jahren (1982 und 1983), an dem Fest der Verklärung des Herrn, Luz Amparo Ekstase und dazugehörige Vision hatte; deshalb der Fehler, wegen der Ähnlichkeit der Daten, das Jahr 1982 anzugeben. Die erste Ekstase (6-8-1982) und ihre Botschaft sind nicht aufgenommen in dem kleinen Buch mit dem Titel:  Offenbart sich Gott immer noch den Demütigen?; die zweite betrifft die vom 6. August 1983, dessen Kommentar erscheint zusammen mit der Segnung vom 2. Juli 2005. Die Einzelheiten der Vision von Luz Amparo eingeschlossen in dem Kommentar den wir machten, gehören zu dem, was die Seherin am 6. August 1982 sah.

            Wir hoffen, daß somit der Fehler aufgeklärt ist.


  1. 1 Petr  5, 8.
  2. Mt  26, 41.
  3. San Ignacio de Loyola, Ejercicios Espirituales  (Madrid, 1979)  p. 25.
  4. Mt  7, 7.
  5. Lk  18,1.
  6. Sta. Maria Faustina Kowalska, Diario, II,  872;  La Divina Misericordia en mi alma  (Stockbridge, Massachussets, 2000) p. 346.
  7. Loyer-Krause, A.,  Son verdad las apariciones de El Escorial? (Quito, 1996) p. 299.
  8. Lk  22,  26-27.
  9. Henry de Lubac,  Meditación sobre la Iglesia  (Madrid, 1988) p. 236.

(10) Lk  9,  23.

 

 

Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

 

 

Kostenloses Exemplar

 

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