SEGNUNG VOM 5. JULI 2003, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen

 

MUTTERGOTTES:

 

Meine Tochter, heute werde Ich eine ganz besondere Segnung für den Tag der Finsternis und für die Sterbenden geben.

 

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für den Tag der Finsternis und für die Sterbenden.

 

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN

 

13. November 1981

(Fortsetzung)

 

Im letzten Teil der Botschaft interveniert die Heiligste Jungfrau. An erster Stelle stärkt sie Luz Amparo mit ihrer Gegenwart und lädt sie ein, alle Schatten des Zweifels über ihre Manifestationen fernzuhalten (wir erinnern uns, daß es der Beginn dieser Privatoffenbarungen ist): “Meine Tochter, meine Tochter, hier bin Ich, meine Tochter, Wie könnte Ich, deine glorreiche Mutter, dir fernbleiben? Zweifle nicht, Ich werde erscheinen, meine Tochter, du wirst mich weiterhin sehen.

 

Gott lehrt wie ein guter Pädagoge – der Beste -, und Er paßt sich den Fähigkeiten der Menschen an; Er weiß zu warten, Er wartet auf die günstigsten Zeiten und handelt weise mit den Seelen, in der Hinsicht die beste Frucht von jeder zu erhalten. Er hat Luz Amparo ziseliert mit dem Meißel des Leidens, und gleichzeitig lehrte Er ihr mit viel Geduld. In ihr hat Er gefunden, es ist wahr, ein fügsames Werkzeug für seine heiligende und erlösende Handlung.

 

In der gleichen Botschaft, erinnert die Jungfrau sie an die einzigartige Gnade, die Sie ihr gerade gewährt hat; in himmlischer Erscheinung ihre Mutter zu betrachten, die 16 Monate nach der Geburt von Luz Amparo starb, und die sie jetzt verherrlicht sieht: “Ich bin deine Mutter, du wirst zufrieden sein, meine Tochter, mit der Belohnung die Ich dir gegeben habe, deine irdische Mutter zu sehen: sie ist glorreich im Himmel, dank deiner Gebete”.

 

In den folgenden Linien betont Sie die Tugend der Demut, sie Sie von ihr erbittet und von allen im allgemeinen: “Ja, meine Tochter, folge mit Demut, folge gehorsam, damit dieser glorreiche Tag komme und du dich mit ihr vereinen kannst, meine Tochter ( . . . ); daß alle die um dich sind genauso demütig seien ( . . . ); sage ihnen, daß sie sich demütigen, denn nur die Demütigen können Mir gefallen, meine Tochter. Daß alle Seelen demütig seien, denn alle benötigen es demütig zu sein, damit ihre Dienste Mir angenehm seien”. Mit Häufigkeit wird diese Tugend in den Botschaften vom Prado Nuevo hervorgehoben; wir zitieren einige von vielen:

 

Die Jungfrau vereint die Liebe mit dem Opfer: “Das Opfer ist sehr wichtig, mit der Demut und der Nächstenliebe” (30.4.1983). In ähnlichen Schlußfolgerungen spricht Sie ein anderes Mal zu ihr: “Opfer und Buße, meine Kinder, begleitet von der Demut und der Nächstenliebe” (14.7.1984). Sie sagt ihr auch: “Ich bitte um Demut und Liebe zum Nächsten; wer den Nächsten nicht liebt,  liebt Gott nicht  (17.3.1983).

 

Als Grundlage schlägt Sie ihr die übrigen Tugenden vor: “Um Demut bitte Ich; ohne Demut, meine Tochter, erreicht man nicht die anderen Tugenden  (6.7.1991).

 

Die Requisite um Jünger Jesus zu sein: “Alle vereint in dem gleichen Geist des Evangeliums und mit dem Geist der Armut, der Demut, des Gehorsams zur heiligen Mutter Kirche, so werdet ihr euch Jünger Christi nennen” (6.4.1991). Außerdem setzt Sie voraus, Ihn als Vorbild zu haben: “Christus nachzufolgen ist nicht nur von Christus zu  sprechen; es ist, Ihn zu imitieren, in der Armut, in der Keuschheit und in der Demut” (23.6.1984).

 

Es ist gleichsam eine der geforderten Tugenden, wenn man zu dem von Ihr und Ihrem Sohn verlangten Werk dazugehören möchte: “Ich möchte, daß all jene, die zu diesem Werk dazugehören wollen, diese Regeln beachten, meine Kinder: Schweigen, Gehorsam, Demut, Nächstenliebe (. . .)  Ich möchte meine Kinder, daß sich niemand über den anderen überlegen fühlt; daß derjenige, der sich superior glaubt, sich zum Kleinsten mache (. . .). In diesem Werk muß der Geist der Demut sein; der Stolze, der Hochmütige ist unfähig die Gnade zu erhalten” (5.9.1987).

 

Notwendig um die himmlischen Wohnungen zu erreichen: “Du, meine Tochter, sei demütig; ohne Demut erreicht man nicht den Himmel” (27.3.1983).

 

Sie stellt die Demut den Hochmut gegenüber, er ist das entgegengesetzte Laster. Um Demut bitte Ich euch; auch die Hölle ist voll von den Sünden des Hochmuts” (1.5.1983).

 

Man bittet in den Botschaften ständig um Demutshandlungen, besonders das Küssen des Bodens: “Küsse den Boden, meine Tochter, für meine geweihten Seelen; es ist eine Demutshandlung als Genugtuung für alle Sünden der Welt” (5.3.1983).

 

Es ist also eine sehr wichtige Tugend: “Ich werde euch von Anfang an um Demut bitten und Ich

werde zum Schluß um Demut bitten. All jene, die ihr die Ersten sein wollt, nehmt immer die letzte Stelle ein, meine Kinder”. (10.6.1984).

 

In Essenz:  Demut ist, das Bewußtsein zu erreichen, den Platz einzunehmen, den wir vor Gott und den Menschen besetzen, unsere Wünsche des eitlen Ruhmes zu moderieren, und suchend – diese ja -  die Ehre Gottes und die ewige Glorie oder Seligkeit zu erreichen. In der Definition des aktuellen Papstes, handelt es sich um die Zurückweisung des Anscheins und der Oberflächlichkeit; es ist der Ausdruck der Tiefe des menschlichen Geistes; es ist die Kondition für seine Größe” (1). Weil in der Wirklichkeit das menschliche Wesen sich würdigt, wenn es seinen Kopf vor Gott neigt und fähig ist dem Nächsten zu dienen. Die Worte des Evangeliums haben weiterhin einen dauerhaften Wert: “Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden” (Lk 18, 14).

 

Deshalb, beim Verabschieden von Luz Amparo, am Schluß der Botschaft die wir kommentieren, bittet Sie sie: “Auf Wiedersehen, meine Tochter, sei demütig bis zum letzten Augenblick”. Bitten wir Gott die Demut zu praktizieren; die einfache und demütige Jungfrau, die sich zur “Magd des Herrn” deklarierte, wird uns den Weg zeigen.

 

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1) Johannes Paul II,   “Angelus”,   4.3.1979.

 

         

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Muttergottes, 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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