SEGNUNG VOM 5. FEBRUAR 2005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen

MUTTER GOTTES:

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit einer besonderen Segnung für den Tag der Finsternisse.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

Kommentar zu den Botschaften

13. März 1982

„Buße, Buße, das ist es um das Ich bitte. Teile es ihnen mit, der Tag des Schöpfers ist nahe; daß sie versuchen auf der rechten Seite von meinen Auserwählten zu sein, um sie in das Verheißene Land zu bringen" (Der Herr).

An erster Stelle interveniert der Herr, und bittet um Buße, so wie bei so vielen anderen Gelegenheiten, an die Notwendigkeit erinnernd von diesem unentbehrlichen Element auf dem Weg zur Heiligung; als Bestandteil, außerdem, zur Wiedergutmachung für die eigenen und fremden Sünden; als Tugend die uns dazubringt, die begangene Schuld zu bereuen und sie zu verabscheuen. Johannes Paul II schrieb: „Buße ist also eine Umkehr, die vom Herzen hin zu den Taten geht und daher das gesamte Leben des Christen erfaßt" (1). „Bringt Frucht hervor, die euere Umkehr zeigt" (Mt 3, 8), schrie der heilige Johannes der Täufer denjenigen zu, die sich einfanden um ihre Taufe im Jordan zu empfangen.

Der Tag des Schöpfers ist äquivalent mit dem Ausdruck in dem Neuen Testament: „Tag des Herrn" (2) oder „Großer Tag des Allmächtigen Gottes (Offb 16, 14); oder auch der „Tag von Jahwe", wie es im Alten Testament erscheint (3). Wird dieser Tag zusammentreffen mit dem Gericht der Nationen, ähnlich dem persönlichen Gericht, dem sich jede Seele nach dem Tod zu unterwerfen hat? Man muß dazufügen, daß Luz Amparo den tiefen biblischen Sinn der Ausdrücke nicht kennen konnte, welche in den Botschaften verwendet wurden: Tag des Schöpfers, Gericht der Nationen, Ende der Zeiten, Letzte Zeiten, etc.; was eine Bestätigung mehr ist, unter anderen; des himmlischen Ursprungs der Enthüllungen die sie mitteilt.

„Schau, meine Tochter, siehst du diese leuchtenden Punkte, wie klein sie sind? Sie ähneln dem Licht einer Glühbirne; es sind Astros, über denen es ein ewiges Leben gibt. Das ist das Verheißene Land. Nie wird der Mensch die Größe von diesem Schatz entdecken, umringt von so viel Geheimnis".

Der Herr zeigt ihr einige leuchtende Punkte am Horizont des Himmels, und Er sagt ihr, daß es Astros sind über denen es ewiges Leben gibt. Ewiges Leben von menschlichen Wesen? Auf jeden Fall handelt es sich um ein Geheimnis mehr, das wir nur im anderen Leben besser zu verstehen erreichen. Aus was besteht das ewige Leben? Der heilige Tomás de Aquino erklärt es mit großer Meisterschaft und Tiefe, wie es bei dem Doktor Angelicus üblich ist:

„Das ewige Leben besteht:

An erster Stelle in der Union mit Gott. Gott selbst ist der Lohn und das Ende von allen unseren Arbeiten: „ . . . ich bin dein Schild; dein Lohn wird sehr groß sein (Gen 15, 1). Gleichzeitig, besteht diese Union in einer perfekten Vision: „ Jetzt schauen wir in einen Spiegel / und sehen nur rätselhafte Umrisse / dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht /" ( 1 Kor 13, 12). Und auch in einem voll erhabenen Lob.

An zweiter Stelle besteht das ewige Leben in einer perfekten Gemeinschaft der Wünsche, weil in ihm alle Glückseligen mehr haben werden als sie sich ersehnen und erhoffen ( . . .).

An dritter Stelle besteht das ewige Leben in einer totalen Sicherheit ( . . . ).

An vierter Stelle, in der glücklichen Gesellschaft von allen Glückseligen, eine Gesellschaft die die angenehmste sein wird, weil die Güter von allen von jeden Einzelnen sein werden" (4).

Luz Amparo erklärt nach der Ekstase, bei ihrer Erscheinung die allerheiligste, schmerzhafte Jungfrau, wird vom heiligen Erzengel Michael begleitet, in mitten eines Glanzes von verschiedenen Farben, welcher von einigen Anwesenden im Prado Nuevo an jenem Tag wahrgenommen wurde.

Der Engel des Herrn (oder Jahwe) war im Alten Testament ein Gesandter, der erscheint und spricht im Namen Gottes, als sein Vertreter. Siehe, z.B. die Stelle vom Kapitel 16 von Genesis, wo man die Begriffe „Jahwe" und „Engel von Jahwe" untereinander austauschen kann (5). Hier, als etwas ungewöhnliches in den Botschaften vom Prado Nuevo, teilt sich der Herr durch den heiligen Erzengel Michael mit, und macht den Eindruck durch den Inhalt der Worte, daß es der Herr selbst ist, der spricht.

In einer anderen Botschaft vom Prado Nuevo (19.3.1982) manifestiert sich dieser mächtige Erzengel, der im ganzen acht mal in diesen Privatoffenbarungen erwähnt wird, und Luz Amparo betrachtet es in diesem Zusammenhang bei zwei weiteren Gelegenheiten. (In den span. Botschaften vom 29.9.1983; 23.12.1984; 25.12.1984; 1.11.1986; 1.8.1987).

Aufgrund einer Vision die Leo XIII erschauderte, verfasste dieser Papst ein kurzes Exorzismus-Gebet, damit jeder Priester es nach der Messe bete, das hat man bis zur liturgischen Post-Konzil Reform praktiziert und eine ihrer Versionen lautet:

Heiliger Erzengel Michael, du Fürst der himmlischen Heerscharen,

verteidige uns im Kampf gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels.

Sei du unser Schutz. Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich;

du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stürze den Satan und

die anderen bösen Geister, die zum Verderben der Seelen in der Welt

umherschleichen, durch die Kraft Gottes hinab in die Hölle. Amen.

Das erwähnte Ereignis passierte im Jahr 1884, als Leo XIII sich nach der Messe im Dankgebet befand. Es erzählt der Pater Domenico Peccherino (6), daß der Pontifex den Kopf erhob mit einem Ausdruck von Furcht und Verwunderung, und sein Gesicht veränderte die Farbe. Er stand auf, ging in sein Privatstudio und dort verfasste er das zitierte Gebet, das er dem Sekretär der Kongregation der Ritus-Kongregation übergab, damit er es veröffentliche und an alle Bischöfe der Katholischen Kirche sende. Johannes Paul II. bezog sich auf dieses Gebet, bei seinem Besuch im Heiligtum vom heiligen Michael in Foggia, am 24. Mai 987, er erinnerte dort an den Kampf der zwichen dem Teufel und dem heiligen Erzengel Michael begann und der heute noch andauert. Um siegreich aus der Hinterlist hervorzugehen, rufen wir diesen mächtigen Erzengel an. Wir vereinen uns mit dem selben Papst, der in einer Kathechese äußerte: „Der Christ, der sich zum Vater wendet mit dem Geist Jesus und sein Reich anruft, schreit mit der Kraft des Glaubens: Führe uns nicht in Versuchung, befreie uns von dem Bösen, des Bösen. Mach, oh Herr, daß wir nicht in die Untreue fallen zu der uns jener verführt, der seit dem Anfang an untreu gewesen ist" (8).

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  1. Apostolisches Schreiben: Reconciliatio et poenitentia, 4.
  2. Vergl. Apg 2, 20; 1 Kor 5, 5; 1 Thess 5, 2; 2 Thess 2, 2; 2 Petr 3, 10.
  3. Vergl. Jes 2, 12; 13, 6. 9. 13; Jer 46, 10; Joel 1, 15; 2, 1. 11; 3, 4; 4, 14; Ez 7, 19; 13, 5; 30, 3; Sof 1, 7. 8. 14. 18; 2, 2,-3; Za 14, 1.
  4. Santo Tomás de Aquino, Sobre el Credo, 1. c. , p. 110.
  5. Vergl. Gn 22, 15 ss; 31, 11 ss; Za 1, 14 ss; 3, 6-7.
  6. Vergl. G. Ferrari. La visione diavolica di Leone XIII (1984).
  7. Vergl. Insegnamenti, X (1987) II, 1775. Siehe: J. A. Sayés, El Demonio. Realidad o mito? (Madrid, 1997) pp. 106-107.
  8. General-Audienz, 13.8.1986.

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.

(Mutter Gottes 1.10.1983)

Kostenloses Exemplar

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