SEGNUNG VOM 4. JANUAR 2003, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

 

Übersetzung aus dem Spanischen

 

MUTTERGOTTES:

 

Ich werde euch segnen und euch eine besondere Segnung geben für die armen Sünder. Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden mit einer besonderen Segnung für die armen Sünder gesegnet.

Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

 

Kommentar zu den Botschaften

 

14. Oktober 1981

 

“Betet den Rosenkranz sehr andächtig, alle Tage; meditiert eine Weile nach jedem Mysterium” (Die Jungfrau).

 

Dieser Wunsch der Jungfrau, oft wiederholt im Laufe der Jahre in ihren Offenbarungen im Prado Nuevo, bekommt  einen besonderen Wert im Jahr des Rosenkranzes, den Johannes Paul II im Monat Oktober 2002 proklamierte und wird bis zum gleichen Monat des Jahres 2003 andauern. Der Pontifax hat geschrieben: “Liebe Brüder und Schwestern! Ein Gebet, das so einfach und gleichzeitig so reich ist, verdient es wirklich von der christlichen Gemeinschaft neu entdeckt zu werden. Dies wollen wir vor allem im laufenden Jahr tun .....”  (1)

 

Die gleiche Empfehlung der Botschaft, über die Meditation der Mysterien, wird vom Papst in dem erwähnten Dokument behandelt, um die besten Früchte in der Ausübung dieses marianischen Bittgebetes zu erreichen. Der Papst erklärt: “Wenn die Liturgie, das Handeln Christi und der Kirche, ein Heilswerk  per excellence darstellt, dann ist der Rosenkranz als eine Meditation über Christus mit Maria, Heilsbetrachtung. In der Tat stellt die von Geheimnis zu Geheimnis vollzogene Vertiefung in das Leben des Erlösers sicher, daß wir das, was Er gewirkt hat und was die Liturgie vergegenwärtigt, tief in uns aufnehmen und es unsere Existenz gestaltet”  (2). Und empfiehlt: “Es ist angemessen, nach der Ankündigung des Rosenkranzgeheimnisses und nach der Wortverkündigung eine Zeit lang innezuhalten und den Blick auf das betrachtende Gesätzchen zu richten, bevor das hörbare Beten ansetzt”. (3)           

 

Hoffentlich wird die Stimme des Papstes gehört und – wie er es selbst unterstreicht – um seinen Aufruf das Gebet des Rosenkranzes zu erneuern: “Dieser Aufruf darf nicht ungehört bleiben!”.(4)                                                          

 

“Betet viel, meine Kinder, denn viele Seelen sind verdammt, weil es niemand gab, der für sie betete”.

 

Eine sehr ähnliche Bitte, die die “Weiße Frau” den Hirtenkindern von Fatima stellte,  (5)  und uns  an die traurige Realität der Seelen erinnert, die sich für immer von Gott abwenden. Vor ihrem ewigen Schicksal sollen wir nicht gleichgültig bleiben; es müssen uns so viele Seelen leid tun, die sich in dieser Situation befinden sich zu verlieren, und wir dürfen es nicht unterlassen sie der Göttlichen Barmherzigkeit zu empfehlen. “Die Kirche darf am Menschen nicht vorbeigehen, denn sein “Geschick”, das heißt seine Erwählung, seine Berufung, seine Geburt und sein Tod, sein ewiges Heil oder Unheil sind auf so enge und unaufhebbare Weise mit Christus verbunden”.  6) Angesichts der ewigen Rettung, ist es angebracht daran zu erinnern, was uns das Evangelium sagt: “Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn. (Mt 7, 13-14). Wachen wir um unseren ewigen Bestimmungsort vorzubereiten und sorgen wir uns um das Schicksal unserer Brüder und Schwestern.

 

“Betet für den Vikar Christi, er ist in großer Gefahr”.

 

Konstant wird uns in den Botschaften vom Prado Nuevo die Liebe zum Papst, Vikar Christi eingeprägt, “der süße Christus auf der Erde”, wie ihn die Hl. Katharina von Siena nannte. Der Herr verspricht Petrus, daß er der feste Felsen seiner Kirche sein wird. “Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde Ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen!”. (Mt 16,18). Den Papst zu lieben und mit Respekt auf seine Lehren hören, ist Zeichen von einem guten Katholiken, der im römischen Pontifax die Gegenwart Jesus Christus in dieser Welt sieht. Wer sein Lehramt verachtet und seine Person kritisiert macht das Spiel den Feinden der Kirche und widersetzt sich dem rettenden Plan des Erlösers, den Er den Heiligen Petrus und seinen rechtsmäßigen Nachfolgern überließ, als seine Vertreter, durch die Jahrhunderte. In seiner Stimme ist die Wahrheit; wenn wir im Licht gehen wollen, in den Zeiten der Verwirrung empfangen wir mit Respekt und Zuneigung die Worte und Orientationen des Papstes.

 

“Sage allen, wenn die Kapelle erbaut ist, soll man sie “Kapelle unserer Schmerzhaften Frau” nennen.     

 

Es ist das zweite Mal, daß die Jungfrau um die Kapelle bittet und gibt den Namen bekannt, unter dem wir uns an diesem Ort an Sie wenden können. “Unsere Schmerzhafte Frau”, deren Titel so universal und alt ist und am Kalvarienberg am Fuße des Kreuzes geboren wurde, wo Maria die Leiden ihres gekreuzigten Sohnes teilte, für die Rettung der Menschen. Auf diesen gleichen Titel bezog sich die himmlische Frau von Fatima, darum sind Offenbarungen vom El Escorial in klarer Verbindung mit denen vom vergangenen Jahrhundert, in Portugal, mit den eigenen Charakteristiken und Nuancen. Damals wie heute stellt Sie sich auf die gleiche Weise vor, mit ihrem Unbefleckten Herzen von Dornen bedeckt, wegen den Sünden der Menschen, die Sie so sehr liebt, weil Sie unsere Mutter ist. Sie sagte in Fatima: “Gott möchte auf Erden die Verehrung meines Unbefleckten Herzens begründen. Wer sie annimmt, dem verspreche Ich das Heil, und diese Seelen werden von Gott geliebt wie die Blumen, die von mir hingestellt sind, um seinen Thron zu schmücken.“  (Cova da Iria, 13.Juni 1917). “..... werde Ich kommen, um die Weihe Rußlands an mein Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen zu fordern.” (Cova da Iria, 13.Juli 1917). Sie bittet und verspricht im Prado Nuevo in der Botschaft die wir hier kommentieren: “Man möge zu dieser Kapelle kommen um die Passion meines Sohnes zu meditieren. Sage allen, daß sie sich der Eucharistie nähern. Alle die an den ersten Samstagen des Monats zur Ehre meines Herzen die heilige Kommunion empfangen, werde Ich ihnen sehr dankbar sein, und mein Sohn wird es ihnen in der Stunde des Todes ausgleichen”. Beim Abschied, fügt Sie hinzu: “Erfülle meines Botschaften; betet und tut Buße”, und markiert Luz Amparo mit dem Kreuz auf die Stirn.

 

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(1) “ Rosarium Virginis Mariae”,  43  (16.10.2002).

(2)  Ibíd.,  13.

(3)  Ibíd.,  31.

(4)   Ibíd.,  43.

(5)    “Betet, betet viel und bringt Opfer für die Sünder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand für sie opfert und für sie betet”, das waren die Worte der Jungfrau zu den drei Kindern, am 19. August 1917.

      (6) Johannes Paul II.   “Redemptor Hominis”,  14.

 

 

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Muttergottes, 1.10.1983)

 

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