SEGNUNG VOM 4. FEBRUAR 2006,

ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit besonderen Segnungen gegen die Angriffe Satans.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 


Kommentar zu den Botschaften 

9. November 1982

 

Luz Amparo erklärt die Umstände der Botschaft: „Gegen 10.00 Uhr morgens, war ich in meinem Zimmer das Tagewerk aufopfernd und hörte die Stimme des Herrn“.

 

„Meine Tochter, opfere dieses Opfer für den Klerus auf“ (Der Herr).

 

Sie hat nicht die Art des Opfers offenbart, um die sie der Herr bat. „Anschließend -  erklärt die Seherin -  Er zeigte mir an, einen Kugelschreiber zu nehmen und die Botschaft zu schreiben“.

 

Es ist eine Konstante in den Botschaften vom Prado Nuevo die Einladung zum Beten und sich aufzuopfern für die geweihten Seelen, und ganz besonders für die Priester. Es ist bekannt, welche Liebe Luz Amparo zu den Priestern zeigt und ganz besonders zum Heiligen Vater. Sie zeigte bei zahlreichen Gelegenheiten ihre Verehrung zu Johannes Paul II., und jetzt weiter zu dem jetzigen Papst Benedikt XVI.; von ihr stammen die folgenden Gedanken hinsichtlich des Papstes und der Priester: „Die drei Lieben meines Lebens sind: Jesus in der Eucharistie, der Heilige Vater und die Jungfrau Maria“;  „Priester von Christus, sucht Gott und seine Glorie in euerem Priesteramt; wenn euer Blick fest auf Gott gerichtet ist, werden alle Mächte dagegen ohnmächtig sein und alle Kräfte des Bösen schwach sein“.

 

Es finden sich kaum welche, in den Botschaften vom Prado Nuevo, in denen nicht um Buße und Opfer, oder Bußen und Opfern, im Plural gebeten wird. Es erscheint nicht leicht diese Konzepte zu unterscheiden, denn manchmal können mehrere den gleichen Akt oder das gleiche Werk einschließen, dies ermöglicht es, sie zu identifizieren. Es ist nicht das Gleiche „Buße“ zu tun als Tugend, oder „Bußen“ zu tun welche den „Opfern“ und „Abtötungen“ gleichwertig wären. „Opfer“ im Singular, ist das Aufopfern von einer sensiblen Sache zu Gott um die Anerkennung seiner höchsten Herrschaft zu bezeugen und von unserer Unterwerfung zu Ihm. Durch diese gesagte Anerkennung, verzichtet man auf etwas Eigenes: Geld, bewegbare und unbewegbare Güter, eine Kerze als Opfergabe etc. Dies soll dazu führen zu verzichten, oder sich selbst zu verleugnen, wie es Jesus in dem Evangelium erbittet: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (1). Durch die Tugend der „Buße“ schmerzt es uns, wir bereuen die begangenen Sünden, wir missbilligen sie „mit der Intention die Konsequenzen zu beseitigen, das heißt, die Beleidigung zu Gott und die Schuld der Strafe“ (2). Es beantwortet das Kompendium der Kathechismus der Kirche auf die Frage: „Was ist die innere Buße?“ „Die innere Buße ist die Regung eines „zerknirschten Geistes“ (Ps  51,19), der durch die göttliche Gnade dazu bewegt wird, auf die barmherzige Liebe Gottes zu antworten. Sie schließt den Schmerz und die Abscheu vor den begangenen Sünden, den festen Vorsatz, in Zukunft nicht mehr zu sündigen, und das Vertrauen auf die Hilfe Gottes ein. Sie wird von der Hoffnung auf die göttliche Barmherzigkeit genährt“ (Nr. 300).

 

Das exzellenteste Opfer ist die Heilige Messe, die das Kreuzesopfer aktualisiert; wir können es aufopfern  - Opfer - und gleichzeitig dient es als Sühne für unsere Sünden  - Buße - . Einer der Gründe, warum man die Messe jedes Mal weniger schätzt, ist genauer gesagt, daß man ihre aufopfernde Dimension vergessen und sogar verneint hat, sie zu einer Feier reduzierend, mit Charakter einer brüderlichen Begegnung zu einem einfachen Bankett, das Heilige zurücksetzend, das das Mysterium enthält. Dagegen ist die Doktrine der Kirche klar in diesem Punkt; so erklärt der Kathechismus der Katholischen Kirche, wenn er von der Eucharistie spricht als „Gedächtnis des Leidens und der Auferstehung des Herrn. Heiliges Opfer, denn es vergegenwärtigt das einzigartige Opfer Christi, des Erlösers, und schließt die Selbstdarbringung der Kirche mit ein. Oder auch heiliges Meßopfer, „Opfer des Lobes“ (Hebr 13, 15)  (Vgl. Ps 116, 13. 17), geistiges Opfer (Vgl. 1 Petr 2,5), reines (Vgl. Mal 1.11) und heiliges Opfer, denn es vollendet und überragt alle Opfer des Alten Bundes“. (Nr. 1330).

 

Nachdem an die Realität des Kreuzes im Leben von jeder Person erinnert wird, macht der Herr eine interessante Enthüllung in der Botschaft:

 

„Ich verbinde dich mit Teresa, du mußt eine andere Mission erfüllen“.

 

Luz Amparo erklärt dann den Sinn des Satzes; andere spätere Botschaften bringen Licht über das Gleiche. Wir wissen jetzt, daß Sie sich auf die heilige Teresa von Jesus bezog; die Jungfrau bestätigte diese hier geäußerte Mission in noch zwei anderen Botschaften. (24.6.1983 und 25.6.1983); Sie selbst nennt die Heilige von Avila bei anderen drei Kundgebungen: 20.1.1983, 29.7.1984 und 15.8.1984). Durch private Instruktionen des Himmels, entdeckte Luz Amparo auch die Rolle, als Modell für das Werk vom El Escorial, der seligen Mutter Teresa von Kalkutta, so ein einzigartiges und attraktives Binom bildend, welches Amparo mit einigen Worten sinnbildlich ausgedrückt hat. „Der Geist der heiligen Teresa von Jesus und die Werke der Mutter Teresa von Kalkutta“, die doppelte Dimension von dem Werk El Escorial zusammenfassend, das sich zu inspirieren hat in der Spiritualität der heiligen Doktorin der Kirche, und in dem Beispiel der schon seligen Mutter Teresa von Kalkutta für das aktive Leben.

 

Die folgenden Zeilen sind Warnungen für Luz Amparo zur Vorbeugung vor möglichen Betrug und Schaden, einschließich schwerwiegende, von denen sie Objekt werden kann, und koinzidieren mit dem evangelischen Mandat: „Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!“ (Mt 10, 16):

 

„Ich warne dich, meine Tochter, du wirst zu dieser Verabredung hingehen, obwohl diese Personen versuchen werden, von den übernatürlichen  Kenntnissen zu erfahren. Ich warne dich, meine Tochter, laß niemand in dein Haus hinein, niemand, der nicht zu deinem engsten Kreis zählt (. . . ). Akzeptiere keine Nahrungsmittel und keine Getränke außerhalb deines Hauses. Gehe mit deinen Familienangehörigen hin oder mit Personen deines Vertrauens. Bleibe in keinem Moment allein ohne deine Begleiter. Laß dir nichts einspritzen, lasse den Körper nicht intim untersuchen; sei sehr schlau, meine Tochter, weil es jene gibt, die sich Kinder Gottes nennen und sind Kinder der Bosheit und des Vergnügens“.

 

In einem anderen Moment erzählte Luz Amparo: „Einmal nach Beendigung der Botschaft, machte sich der Herr sichtbar, umgeben von Licht, sah sie ganz deutlich das Herz voll von Dornen den Oberkörper bedeckend. Er wiederholte es mir, daß ich sehr schlau sein sollte beim Antworten. Ich fragte Ihn nach dem Grund von so vielen Dornen in seinem Herzen und Er antwortete mir, daß alle diese Dornen dort waren wegen jenen, die sich seine geweihten Seelen nannten. Ich insistierte: „Alle?“. Der Herr machte eine bejahende Bewegung mit dem Kopf, und sein Gesicht zeigte einen Ausdruck von Schmerz. Danach gab Er mir die Segnung und Er zeichnete mir ein Kreuz auf die Stirn und verschwand“.

 

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(1)  Mt 16, 24;   vgl. Mk 8, 34;   Lk 9, 23.

(2)  Heiliger Thomás,  Suma Teológica,  III,  q. 85,  a.1,  ad  3.

 

 

 

Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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