SEGNUNG VOM 4. DEZEMBER 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen

MUTTER GOTTES:

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet gegen die Versuchungen des Feindes. Nehmt immer den Rosenkranz in eueren Täschchen mit, meine Kinder.

Ich segne euch, wie der Vater euch segnet, durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

Kommentar zu den Botschaften

5. März 1982

Bei Beginn der Botschaft, stärkt der Herr Luz Amparo, weil Er sieht, wie sie leidet. Er macht ihr Mut und zeigt ihr die Gründe und Früchte, die vereint sind mit diesen Leiden, die sie erduldet, vereint mit der Passion von Christus. Er erinnert sie auch, daß andere Seelen, so wie ihre auserwählt wurden, um mit Jesus die Opfergabe des Schmerzes zu teilen. Er offenbart ihr, wie Ihn ganz besonders die Verachtungen der geweihten Seelen verletzen.

„Ja, meine Tochter, viele Seelen so wie du leiden, um den anderen Seelen Kraft zu geben, um zu vermeiden, daß sie in die Sünde fallen. Opfere weiterhin deine Schmerzen für diese beiden Seelen auf, die dabei sind, sich zu verändern.

Meine Tochter, bitte weiterhin für sie. Für die Seelen, meine auserwählten Seelen, meine geweihten Seelen; Ich liebe sie so sehr, Ich wünsche brennend Mich mit ihnen zu vereinen. Je brennender mein Wunsch ist, umso mehr verachten sie Mich".

Mit eindringlichen Sätzen fährt Er fort sein Leid und seine Liebe zu erklären, und Er hofft, daß sie erwidert werden, vor allem von den gesagten Seelen:

„Ich wünsche, daß sie Mich jeden Tag in der Kommunion mit Demut und mit Liebe empfangen; Ich biete Mich ihnen an wie ein Reisender, vom Durst verzehrt, dem man einen Tropfen Wasser anbietet, und nachdem er ihn auf seinen Lippen aufgenommen hat, bleibt er noch durstiger als vorher. So, meine Tochter, seufze Ich ständig um diese Seelen, die Mich verachten. So leide Ich für alle meine Seelen. Wie leid sie Mir tun! Ich leide so sehr für sie! . . . ".

Anschließend, interveniert die Jungfrau und bestätigt ihre Mission der Evangelisation auf der ganzen Welt durch ihre Erscheinungen:

„Ich bin erschienen und erscheine heute noch an verschiedenen Orten der Welt, aber sie interessieren sich nicht für meine Erscheinungen. Die Menschheit ist in einer großen Gefahr. Sie korrigieren ihre Sünden nicht. Sie wenden ihre Augen nicht zu Gott. Betet täglich den Rosenkranz, meine Tochter, für die Bekehrung der Sünder, für den Frieden der Welt, wenn sie sich nicht bereuen, wird der Ewige Vater seinen Zorn über die ganze Menschheit ausschütten".

Diese Worte von der Allerheiligsten Maria, sollen uns jene nicht vergessen lassen, die uns vor falschen Marien-Erscheinungen warnen, wo der Dämon interveniert, getarnt als Engel des Lichts. Der gleiche Apostel, der heilige Paulus warnt uns vor dieser Gefahr, wenn er in seinem 2. Brief an die Korinther schreibt: „Denn diese Leute sind Lügenapostel, unehrliche Arbeiter; sie tarnen sich freilich als Apostel Christi. Kein Wunder, denn auch der Satan tarnt sich als Engel des Lichts". ( 2 Kor 11, 13-14). „Wie zu dir – erklärte der Herr Luz Amparo in einer schon meditierten Botschaft, in diesen Kommentaren – vielen Seelen habe Ich all dies enthüllt, Ich habe Meine Botschaften der Welt gegeben, damit sie Zeit haben sich zu bereuen; aber sie stellen sich taub, weil Satan sich unter vorgetäuschten Erscheinungen zeigt, Erscheinungen um viele zu verführen; und ihm glauben sie (22.1.1982).

Danach öffnet die Jungfrau ihr Herz voll von Liebe und von Schmerz: „Wie undankbar sie sind. Sie profanieren den Leib meines Sohnes; verachten das erlösende Blut von Christus. Sie leben ohne Angst in der Todsünde".

Wie wenig Bedeutung gibt man der Sünde! Wie viele Seelen verbleiben in der Todsünde, ohne die Schwere ihres Zustandes zu bedenken! Der Kathechismus der Kirche lehrt: Die Todsünde zerstört die Liebe im Herzen des Menschen durch einen schweren Verstoß gegen das Gesetz Gottes. In ihr wendet sich der Mensch von Gott, seinem letzten Ziel und seiner Seligkeit ab, und zieht ihm ein minderes Gut vor. Die läßliche Sünde läßt die Liebe bestehen, verstößt aber gegen sie und verletzt sie" (1). „Damit eine Tat eine Todsünde ist, müssen gleichzeitig drei Bedingungen erfüllt sein: "Eine Todsünde ist jene Sünde, die eine schwerwiegende Materie zum Gegenstand hat und die dazu mit vollem Bewußtsein und bedachter Zustimmung begangen wird" (2). Warum warnt die Jungfrau, mit tiefem Leid die Seelen, welche ohne irgendeine Furcht in der Todsünde leben? Der gleiche Kathechismus weist auf die tragischen Konsequenzen hin, und was es mit sich bringt, in diesem Zustand zu verbleiben: „Die Todsünde ist wie auch die Liebe eine radikale Möglichkeit, die der Mensch in Freiheit wählen kann. Sie zieht den Verlust der göttlichen Tugend der Liebe und der heiligmachenden Gnade, das heißt des Standes der Gnade, nach sich. Wenn sie nicht durch Reue und göttliche Vergebung wieder gutgemacht wird, verursacht sie den Ausschluß aus dem Reiche Christi, und den ewigen Tod in der Hölle, da es in der Macht unseres Willens steht, endgültige und unwiderrufliche Entscheidungen zu treffen. Doch wenn wir auch beurteilen können, daß eine Handlung in sich ein schweres Vergehen darstellt, müssen wir das Urteil über die Menschen der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit Gottes überlassen(3).

„Sage ihnen allen auch, daß es Mir sehr gefällt, wenn sie von Dorf zu Dorf gehen, und dabei den Rosenkranz betend. Der heilige Rosenkranz ist es, der die größte Macht hat. Mit dem heiligen Rosenkranz, meine Tochter, kann sich die ganze Menschheit retten".

Wie tiefgründig und einfach ist zugleich das Gebet des Rosenkranzes! Wie wirksam in jeder Hinsicht! Wie sehr erfreut das Herz von Maria dieses so wunderschöne Gebet! Die Jungfrau macht deshalb eine zusätzliche Versprechung, die eine Bestätigung ist, welche Sie in Tuy (Pontevedra) durch die Schwester Lucia verwirklichte und die Sie früher in Fatima den drei Hirtenkindern ankündigte: „ . . . . . werde Ich kommen, um die Weihe Rußlands an mein Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen zu fordern . . . . . " (13.7.1917);

„Ich verspreche jedem, der täglich den heiligen Rosenkranz betet und an den ersten Samstagen des Monats die heilige Kommunion empfängt, ihm in seiner Todesstunde beizustehen".

Was den Wert des Rosenkranzes betrifft, wenn es heißt: „Er ist es, der die größte Macht hat", versteht man es hinsichtlich auf die Andacht, als die wertvollste unter allen betrachtet. Außerdem bieten wir das immer aktuelle Kriterium des seligen Johannes XXIII an, der in seinem Moment darauf hinwies: „Der Rosenkranz, als Übung christlicher Andacht, folgt an Wichtigkeit der Heiligen Messe und dem Brevier; und folgt für die Laien an der Teilnahme der Sakramente" (4). Wirklich, der Rosenkranz besitzt eine besondere Tugend, um durch die Fürsprache von Maria, Gnaden des Himmels zu erlangen, und hat eine außerordentliche Macht, wenn es sich handelt gegen die Kräfte des Bösen zu kämpfen. Bewundernswerte Früchte des marianischen Gebetes per excellenz, einige von ihnen weisen in der gleichen Botschaft daraufhin:

„Er ist eine wertvolle Hilfe um die Gebote zu halten, mit Wirksamkeit die Sakramente zu empfangen, die Vervollkommnung zu suchen, den göttlichen Willen zu tun, zur Rettung der Seelen beizutragen, die Bekehrung der Sünder zu erreichen . . . " (Die Jungfrau).

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  1. Kathechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1855.
  2. Ibid., Nr. 1857.
  3. Ibid., Nr. 1861.
  4. Über das Gebet des Heiligen Rosenkranzes, 29.9.1961.

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

Kostenloses Exemplar

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