rosario

 

 

SEGNUNG VOM 3. SEPTEMBER 2 005 ERSTER SAMSTAG IM MONAT.

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen

 

 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch;  alle sind gegen die Angriffe des Feindes gesegnet.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.


 

 

Kommentar zu den Botschaften
15. August 1982
Maria Himmelfahrt

 

Diese Botschaft, die von kurzer Dauer ist, empfing Luz Amparo nach Mitternacht vom 14. August, während man in der Vigil der Maria Himmelfahrt betete; deshalb hatte der 15. August schon begonnen.

 

„Meine Kinder, meine Kinder - sagt die Jungfrau, als sie mit der Botschaft anfängt - , besucht das Allerheiligste, denn mein Sohn ist sehr traurig und allein“.

 

Das überrascht nicht – obwohl es sich in den Botschaften wiederholt – den Trost den der gegenwärtige Jesus empfängt, wenn man Ihn in der eucharistischen  Aufbewahrung im Tabernakel besucht. Wie ist es möglich, Herr, so fragen wir uns, daß Du um die Krümel unserer Liebe bettelst, sich so begrenzend, sich so arm . . . ? Welches Geheimnis der unendlichen Liebe treibt dich an, zu den Seelen zu schreien, die unglaubliche und unerklärliche Einsamkeit des Allmächtigen Gottes der ständig und sehr geduldig wartet, von einigen armen Sündern besucht zu werden? Wir wissen, daß du den guten Willen siehst und die aufrichtigen Wünsche dich zu lieben, trotz unserer Miseren; wenn nicht, was würde aus uns werden?

 

Es ist wahr: Wie wenig besucht man heute Jesus in der Eucharistie! Wir verneinen nicht die aktuelle Schwierigkeit, daß viele Kirchen den größten Teil des Tages geschlossen bleiben (wir werden hier nicht die Motive analysieren die zu dieser Situation geführt haben); warum man diese Praxis der Anbetung nicht erleichtert. Mehr noch, haben wir wirklich Interesse? Ist es nicht wahr, daß bestimmte Hindernise, wenn es sich um andere Angelegenheiten handelt, wir eine Lösung finden? In jedem Fall wäre es die Frage, nach Lösungen zu suchen. Hinsichtlich tadelte schon zu seiner Zeit der heilige Alfonso Maria de Ligorio: „Viele Christen, setzen sich großen Gefahren aus und erdulden viele Strapazen, unternehmen lange Tagereisen zu dem einzigen Ziel, die Orte des Heiligen Landes zu besuchen, in dem unser Retter geboren wurde, litt und starb. Oh, und wie diese heiligen Übermaße unsere Nachlässigkeiten und unseren Undank anklagen! Denn wir unterlassen es viele Male den selben Herrn zu besuchen, der in den Kirchen wohnt, wenige Schritte von unseren Häusern entfernt“. (1). Johannes Paul II. auf einer seiner Reisen nach Spanien, sich auf Don Manuel González beziehend, „der Bischof der verlassenen Tabernakeln“, wies darauf hin, daß „er sich bemühte allen an die Gegenwart von Jesus in den Tabernakeln zu erinnern; die wir manchmal so ungenügend erwidern. Mit seinem Wort und mit seinem Beispiel wiederholte er unaufhörlich, daß wir in dem Tabernakel von jeder Kirche einen Leuchtturm besitzen, einen Kontakt, durch den sich unsere Leben erleuchten und transformieren können.

 

In einem der niedergeschriebenen Gedanken von Luz Amparo sagt sie mit ähnlichen Worten wie die des heiligen Alfonso Maria: „Herr, die Menschen, sie mühen sich ab um in das Heilige Land zu kommen. Sie fahren so weit um Dich zu suchen, wo Du doch in Leib, Seele, und Gottheit verlassen in den Tabernakeln anwesend bist!“.

 

Es insistiert die Jungfrau während der Botschaft auf Gebet und Buße und am Ende derselben, äußert Sie einige Warnungen die konditioniert sind über die Zukunft der Menschheit, sich auf die möglichen Konsequenzen in der Natur beziehend, mit Erwähnung der Strafe, die in einer Botschaft der Hoffnung endet: „Wenn die Menschheit sich nicht ändert, meine Kinder, sehe Ich Mich gezwungen, den Arm meines Sohnes fallen zu lassen ( . . . ). Die Kirche ist in einer großen Gefahr; macht Buße und Gebet, meine Kinder. Die Welt ist in großer Gefahr. Sie hören nicht auf Mich, meine Tochter. Wie undankbar sind alle meine Kinder! Die Strafe wird schrecklich sein, meine Kinder ( . . . ). Ich will, daß sich wenigstens ein Drittel der Menschheit rettet. Macht Buße und Gebet, meine Kinder“.

 

Der ausdrückliche Wunsch der Jungfrau, daß sich wenigstens ein Drittel der Menschheit rette,, findet man in mehreren Botschaften vom Prado Nuevo und stimmt überein mit der folgenden Stelle der Prophetie von Sacharja. „Im ganzen Land – Spruch des Herrn -  werden zwei Drittel vernichtet, sie werden umkommen, nur der dritte Teil wird übrigbleiben. Dieses Drittel will ich ins Feuer werfen, um es zu läutern, wie man Silber läutert, um es zu prüfen, wie man Gold prüft. Sie werden meinen Namen anrufen, und ich werde sie erhören. Ja, ich werde sagen: Es ist mein Volk. Und das Volk wird sagen: Jahwe ist mein Gott“. (Sach 13, 8-9).


 

 

19. August 1982

 

Es handelt sich ebenfalls um eine kurze Botschaft, genauso wie die vorhergehende. Luz Amparo empfing sie in Alicante, wo sie auf der Durchreise war. An dem erwähnten Tag fing sie an intensive Schmerzen zu erdulden und die Passion von Christi zu leiden, eine Botschaft empfangend, die mit der Intervention der Jungfrau Maria begann, die zweimal das Ave Maria betet, das marianische Gebet per exzellenz, das von großer Wirksamkeit ist, um die Menschheit vor vielfachen Gefahren zu befreien, in diesen so schweren Zeiten.

 

Es gibt einige Zeilen die Mut und Hoffnung einflößen, wenn die Jungfrau das Gebet erwähnt und ganz konkret das Gebet des Rosenkranzes, ihr Lieblingsgebet, laut den Botschaften und welches auch das Lieblingsgebet war von unseren geliebten Papst Johannes Paul II (3): „ . . . Gebet, Gebet und Buße, meine Tochter, aber daß dieses Gebet aus euerem Herzen komme; Ich werde es dir wiederholen, wie sehr es Mir gefällt, wenn ihr den heiligen Rosenkranz betet, mit dem Rosenkranz wird sich der größte Teil der Menschheit retten.

Bittet mein Unbeflecktes Herz, daß es die Welt ändere, daß mein Herz euch rette; macht Gebet und Buße“.

 

„Ich werde es dir wiederholen, meine Tochter – sagt die Jungfrau zu Luz Amparo fast am Schluß -, wie sehr es Mir gefällt, wenn ihr betet:

„Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes. Jesus“.

 Wie freue Ich Mich jedes Mal, wenn Ich das Ave Maria höre!“.

Was hat das Ave Maria, das so viele Wunder bewirken kann? Hören wir den seligen Alano de la Rupe, der es so wunderschön erklärt: „Durch den englischen Gruß wurde Gott Mensch, eine Jungfrau verwandelte sich zur Mutter Gottes, die Seelen der Gerechten wurden aus dem Limbo befreit, die Ruinen des Himmels wurden ausgebessert und die leeren Throne wurden wieder besetzt, die Sünde wurde verziehen, man gab uns die Gnade zurück, die Krankheiten wurden geheilt, die Toten standen auf, die Verbannten wurden gerufen, die Allerheiligste Dreifaltigkeit besänftigte sich und die Menschen bekamen das Ewige Leben. Zu guter Letzt, ist der englische Gruß der Regenbogen, das Zeichen der Güte und der Gnade, das Gott der Welt gegeben hat“ (4).

 

Beten wir viele Ave Marias, aber tun wir es mit besonderer Andacht, daß das Gebet „aus dem Herzen komme“ nach der Botschaft die wir kommentieren und verflechten wir sie zu einer Krone aus Rosen die den Rosenkranz bildet.                                                                     

 

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  1. Besuche beim Allerheiligsten Tabernakel.
  2. Homilía, Sevilla, (Spanien), 12.6.1993.
  3. So erklärte er es klar bei einer Gelegenheit:  “Der Rosenkranz ist mein Lieblingsgebet. Er ist ein wunderbares Gebet, wunderbar in seiner Schlichtheit und seiner Tiefe“. (Johannes Paul II,  29.10.1978).
  4. De dignitate psalterrii,  p. 4 a,  c. 49 ;  Antonio Thomas, Rosal místico,  1 a  dec., c. 3.

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Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10. 1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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