SEGNUNG VOM 3. MÄRZ 2007, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

 

 

Übersetzung aus dem Spanischen

 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für den Tag der Finsternisse. . .

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

 

KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN

 

22. Januar 1983

 

„Der Vikar von Christus ist in einer großer Gefahr ( . . .). Er wird ein großer Märtyrer sein, meine Tochter, Ich werde bei ihm sein bis zum letzten Moment“ (Die Jungfrau).

 

In diesen ersten Zeilen der Botschaft, bezieht sich die Jungfrau ganz klar auf den Papst, Vikar von Christus auf der Erde; aber auf welchen? Auf Johannes Paul II., der der Pontifex der Katholischen Kirche war, in der Zeit als diese Botschaften empfangen wurden und auf dem Sitz des Petrus im Jahr 1983 war?. Wenn wir das Martyrium als erlittenen Tod aufgrund des Glaubens verstehen, können wir es ihm nicht zuschreiben, denn der erwähnte Papst, der zum Schoße des Vaters gerufen wurde, starb eines natürlichen Todes am 2.April 2005, am ersten Samstag im Monat, in der Vigil des Barmherzigkeits-Sonntags. Wenn wir das Martyrium im größeren Sinn betrachten, ohne jeden Zweifel, Johannes Paul II., „der Große“, war ein authentischer „Märtyrer“, der sein Leben bis zum letzten Atemzug für die Kirche und die Menschheit opferte. So bestätigte es der Herr in einer der Botschaften vom Prado Nuevo: „Der Vikar von Christus ist ein Märtyrer der Kirche; es ist nicht nötig, daß er stirbt, damit man weiß, „daß er ein Märtyrer ist“  (4.10.1997). Man kann auch nicht vergessen, daß Johannes Paul II. sein Blut auf dem Petersplatz in (Rom) vergoß, am 13. Mai 1981, als Ali Agca ein Attentat auf sein Leben machte, und er durch das wunderbare Eingreifen der Jungfrau von Fatima nicht starb. Da die Botschaft seinen Namen nicht ausdrücklich erwähnte, können wir es nicht ausschließen, daß es sich um einen anderen Nachfolger des Heiligen Petrus handelt, der das blutige Martyrium zu einem späteren Zeitpunkt der Geschichte erleiden wird.

 

„Du, meine Tochter, opfere dich als Sühneseele auf, für die Rettung der armen Sünder; du wirst weiter sehr harte Prüfungen empfangen, meine Tochter. Laß dich nicht berühren, laß dich in keine Stelle einliefern, meine Tochter; sie versuchen das alles zu zerstören“ (Die Jungfrau).

 

Seit den ersten Jahren, sah Luz Amparo die Verkündigung von Jesus an sich selbst erfüllen. „Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn. Der Jünger muß sich damit begnügen, daß es ihm geht wie seinem Meister, und der Sklave, daß es ihm geht wie seinem Herrn. Wenn man schon den Herrn des Hauses Beelzebul nennt, dann erst recht seine Hausgenossen!“ (1). Und wirklich hatte sie verschiedene Arten von Beleidigungen zu erleiden: Spott, Verleumdungen, Beschimpfungen . . . . Diese Tatsache reflektiert sich in verschiedenen Momenten der Botschaften; es sagt ihr der Herr, z.B. am 2. Januar 1999: „ Sie sind nicht gegen dich, sie sind gegen Mich, meine Tochter. Deshalb bitte Ich dich: Sei sehr demütig, meine Tochter, und Ich wiederhole es dir, daß der Jünger nicht mehr als der Meister ist. Wenn sie Mich Beelzebul nannten und so viele, so viele Perversionen, meine Tochter! Wie wirst du da mehr als der Meister sein?“.

 

Seinerseits, das Werk vom Prado Nuevo stand im Zeichen des Widerspruches und hatte erklärte Feinde gehabt, erlitt mehrere Arten von Verfolgung. Zuerst, von Seiten einiger Mitglieder der Kirche; später, durch ein öffentliches Amt und als man die Öffentliche Vereinigung der Gläubigen gründete, durch die Opposition irgend eines Familienangehörigen von einem Mitglied derselben Vereinigung.. Vor kurzem, seit Ende des Jahres 2005, kam eine kleine Gruppe von Personen um eine starke Feindseligkeit gegen das Werk des El Escorials zu zeigen, weil sie nicht die freie Entscheidung und den Willen einer ihrer Verwandten akzeptieren konnten, Erwachsene, die sich in dieses Werk der Katholischen Kirche eingegliedert haben. Es ist hier nicht der Raum um diese Tatsachen zu analysieren, es bleibt hier die Gewißheit von ihnen, als Prüfung in Beziehung zu den Botschaften.

 

„Und jeder, der ein Zeugnis empfangen hat, es würde Mich freuen, meine Tochter, wenn sie es bekannt machen würden, weil sie Altarkerzen sind, wie Ich dir schon bei anderen Gelegenheiten gesagt habe, um viele Seelen retten zu können“ (Die Jungfrau).

 

Dagegen, eine sehr große Zahl von Pilger vom Prado Nuevo, sie haben gesehen wie ihre Leben sich von Grund auf geändert haben. Sie fühlen sich von einer Spiritualität angezogen, die ihr christliches Leben bereichert hat, oder eine Rückkehr zu der Kirche gebracht hat, für jene die sich von ihr entfernt hatten. Die Bekehrungen und die daraus entsprungenen Berufungen an diesem Ort sind zahlreich, es gab sogar Heilungen nach verschiedenen Zeugnissen, obwohl das Letzte noch reichlichere Früchte haben wird, wenn man die Kapelle baut, um die die Jungfrau Maria bat. Inzwischen, die Pilger und Anhänger die den El Escorial aufsuchen, warten geduldig, daß die Kirche ihr Urteil fällt, währenddessen gibt es weiterhin Segnungen an diesem Ort, und folgen den Aufrufen der Jungfrau in ihren Botschaften. In den erstellten Archiven häufen sich geschriebene Zeugnisse von nicht wenigen Personen die begünstigt wurden im Prado Nuevo, und sich zum Echo der Botschaften machen, wie von dieser, die wir hier kommentieren; oder um eine andere zu zitieren, wo die Jungfrau ausruft: „Meine Tochter, Ich will, daß sie dankbar sind und Zeugnis geben von so vielen, so vielen Gnaden die sie empfangen. Ich versprach viele Gnaden über diesen Ort zu vergießen; Ich gieße sie aus, aber die Seelen bleiben stumm und taub. Gebt Zeugnis, meine Kinder, euere Mutter bittet euch darum“ (4.4.1987).

 

Die nächsten Abschnitte der Botschaft beinhalten Lehren, die entnommen wurden aus früheren Kommentaren der Botschaften, wir kommentieren die folgende:

 

„Viele lachen über meine Worte, meine Tochter, aber wenn sie sich vor dem Himmlischen Vater präsentieren, meine Tochter, dort werde Ich sein, als Mittlerin für die Rettung der ganzen Menschheit. Ich will, meine Tochter, daß sich alle meine Kinder retten“ (Die Jungfrau).

 

Bei verschiedenen Gelegenheiten, die Botschaften vom El Escorial benützen ohne Unterschied den Titel „Mittlerin“ und „Vermittlerin“ für die Jungfrau Maria. Die Konstitution Lumen Gentium des  II.Vatikanischen Konzils, in der Nr. 62 widmet dieses Dokument  „Maria Mittlerin“ und erinnert: „Deshalb wird die selige Jungfrau in der Kirche unter dem Titel der Fürsprecherin, der Helferin, des Beistandes und der Mittlerin angerufen (187). Das aber ist so zu verstehen, daß es der Würde und Wirksamkeit Christi, des einzigen Mittlers, nichts abträgt und nichts hinzufügt“ (188). So verstanden, ganz sicher können wir Maria anrufen, denn Sie wird Fürsprache halten für uns, „daß wir würdig werden der Verheißungen Christi“, wie wir in der Salve beten.

 

Und wir beenden den Kommentar von diesem Monat mit dem folgenden Satz der Botschaft, der uns angebracht erscheint, um ihn hervorzuheben:

 

Ich will Gebet, meine Tochter, aber das Gebet muß begleitet sein von dem Opfer, meine Kinder“ (Die Jungfrau).

 

In verschiedenen Botschaften, ganz besonders in den Jahren 1983 und 1984, insistiert Sie, daß das Gebet sich mit dem Opfer vereinen  soll (2). Es erklärt der Padre Alonso Rodriguez, S. I. in seinen klasischen Buch  Ejercicio de perfección y virtudes cristianas  (Übung der Vollkommenheit und christlichen Tugenden): „ Immer sollen diese beiden Dinge Hand in Hand gehen, und sich verbrüdern und die eine hat der anderen zu helfen, weil die Abtötung die nötige Disposition für das Gebet ist, und das Gebet das Mittel ist um die perfekte Abtötung zu erreichen“  (3).

 

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  1. (1)        Mt  10,  24-25;   vgl.  Lk  6, 40.
  2. (2)        Dieses Thema wird in den folgenden spanischen Botschaften erwähnt:  Jahr 1983:  14.1;  30.9;  22.10;  1.11;  5.11:  3.12.  Jahr  1984:  14.4;  28.4;  5.5;  20.5;  31.5;  16.6;  14.7;  15.9;  3.11.  Jahr 1985:  2.3;  3.8.  Jahr 1987:  7.3.1987.
  3. (3)        O.  c.  (Madrid, 2003)  p. 686

 

 

 

Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

 

 

Kostenloses Exemplar

 

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