SEGNUNGVOM  3. JANUAR 2.004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen

 

 

MUTTERGOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet und werden für alle Heime dienen, von denen die zu diesem Ort kommen.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet, durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

 

KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN

 

18. Dezember 1981

 

Zu den ersten Zeilen bietet der Herr Luz Amparo Trost an und ermutigt sie, den Schmerz zu ertragen: “Ja, meine Tochter, hier bin Ich, wie alle Tage, gegenwärtig in deinen Schmerzen, in diesem Leiden; aber hier bin Ich heute auch um dich zu trösten, um dich zu erleichtern, sie zu ertragen”. Wenn wir fähig wären die Leiden zu akzeptieren, die das gewöhnliche Leben und andere mit sich bringt, um aus ihnen eine Opfergabe für Gott zu machen, wie viele Früchte der Heiligkeit würden wir ernten!

 

Johannes Paul II schreibt in seiner Enzyklika über den christlichen Sinn des menschlichen Leidens: “Die heilbringende Kraft des Leidens erklärend sagt der Apostel Paulus: “Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben, was an den Leiden Christi noch fehlt” (1)  (. . . ) . Diese Worte (. . .) es kommt ihnen fast die Bedeutung einer endgültigen Entdeckung zu, die von Freude begleitet ist; daher schreibt der Apostel: “Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage (2). Die Freude kommt aus der Entdeckung des Sinnes des Leidens. Eine solche Entdeckung ist, obwohl Paulus von Tarsus, der diese Worte schreibt, ganz persönlich davon betroffen ist, zugleich auch gültig für andere” (3).

 

Anschließend denunziert der Herr das Böse, das es in der Welt gibt: “Es werden Verbrechen, Sünden gegen die Reinheit, Sakrilegien . . . begangen, die Welt ist von der Sünde befallen”. Und bezieht sich auf einen zukünftigen Tatbestand der in verschiedenen Botschaften prophezeit wurde: “Die Strafe ist sehr nahe”. Mit der eigenen “Nähe” von Gottes Zeit, dessen Maße anders sind als unsere: “Das eine aber, liebe Brüder, dürft ihr nicht übersehen; daß beim Herrn ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag sind” (4). In Mitten der Sätze vom starken prophetischen Inhalt, fehlen nicht Worte der Hoffnung in der Botschaft, beim Ankündigen, am Ende wird es “eine wunderbare Renaissance für den Triumpf” der Barmherzigkeit Gottes geben.

In dieser Etappe, für uns unbekannt, spricht man auch von der Wahl eines neuen Papstes, so vollzieht sich gleichfalls, gemäß der Botschaft, die Intervention von zwei großen Heiligen: “Der heilige Petrus und der heilige Paulus werden intervenieren um einen neuen Papst zu wählen”. Auf welche Art werden sie in diesem Moment teilhalben? Handelt es sich um eine geistige Gegenwart, die Säulen der ursprünglichen Kirche waren und wir gemeinsam am Hochfest des 29. Juni feiern? Die Auslegung von den gesagten Worten bleibt, im Moment außerhalb unserer Reichweite. Wir können hinzufügen, für unsere Illustration, in der Geschichte der Päpste, der Erste von ihnen, der heilige Petrus, erhielt die Ernennung direkt von Gott:  . . .  : Du bist Petrus, -  sagt ihm Jesus - , und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen ( . . . ). Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein” (5). Seit dieser Zeit hat man die Person des neuen Papstes auf verschiedene Weise gewählt:

 

-       Durch die Wahl, ausgeführt von Priestern und Diakonen von den Kirchen aus Rom, ähnlich einem
    päpstlichen Senat, aus dem mit der Zeit das Kollegium der Kardinäle hervorging.

-       Ausschließlich durch den römischen Klerus.

-       Durch Ernennung des vorhergehenden Papstes in seinem Testament.

-       Seit Gregorio VI  (1073-1085) durch die im Konklave versammelten Kardinäle, genau so wie es in
   der Aktualität geschieht.

 

“Es gibt keinen Glauben in der Kirche. Deshalb werde Ich kommen im Auftrag meines himmlischen Vaters, und werde einen Akt der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit gegenüber den Gerechten ausführen”. Erinnern uns diese Worte nicht an jene von Christus im Evangelium? Nach der Erzählung der Parabel vom ungerechten Richter, erklärt Er es so: “Und der Herr fügte hinzu: Bedenkt, was der ungerechte Richter sagt. Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern zögern? Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen. Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden?”  (6).  Lk 18,  6-8. Charakterisiert sich nicht unsere heutige Welt durch die Ungläubigkeit der Massen, einschließlich der Nationen mit christlicher Tradition? . . .  Darauf bezieht Er sich, wenn Er auf das Fehlen des Glaubens bei einer großen Zahl von Gläubigen hinweist, die dem christlichen Glauben den Rücken gekehrt haben; sie sind getauft, aber in der Praxis haben sie den Glauben aufgegeben. Im Gegensatz, die Kirche, als solche, ist die Bewahrerin eines Glaubens, den sie von den Aposteln geerbt hat, und in diesem Sinn, hat sie einen wunderbaren Reichtum, der durch Jahrhunderte andauert.

 

In einer anderen späteren Botschaft, sagte der Herr mit lapidaren Sätzen: “Was für eine Klasse von Katholiken seid ihr, meine Kinder, wenn ihr meine Gesetze nicht praktiziert? Ich sage euch, meine Kinder: Bereut und bekehrt euch, denn die Zeit ist ernst und ihr Menschen habt nicht erreicht die Gerechtigkeit Gottes zu sehen, weil ihr nur in meiner Barmherzigkeit verbleibt, meine Kinder. Ich werde meine Gerechtigkeit für die Ungerechten anwenden und meine Barmherzigkeit für die Gerechten”. (6.April 1996). Natürlich, wenn wir schon hier Freunde des Herzen Jesu sind und die Jungfrau Maria als Mutter haben, wird uns der Herr, im Moment des Todes, eine ewige Umarmung geben und wird uns in die himmlischen Wohnungen aufnehmen. Wunderbar sind die Worte die eine harmonische Etappe ankündigen, wenn die Drangsal vorbei ist: “Dann wird der Frieden und die Versöhnung zwischen Gott und den Menschen sein. Ich werde bedient, angebetet und verherrlicht sein; christliche Nächstenliebe wird überall strahlen; die neuen Könige werden der rechte Arm der Kirche sein, diese wird stark, demütig, fromm, arm, eifrig sein, Jesus Christus nachahmend. Das Evangelium wird überall gepredigt und die Menschen werden in der Furcht Gottes leben. Meine heilige Kirche wird stark, demütig, fromm, arm, eifrig sein, Nachahmerin der Tugenden von Jesus Christus”.

 

Während der Extase, betrachtet Luz Amparo auch einige Szenen von der Passion des Herrn, die wir nicht beschreiben werden. Es bittet sie der Herr, wie bei anderen Gelegenheiten, daß sie für die Bekehrung von Rußland bete. Er erinnert sie wieder an ihre Opferrolle vereint mit dem göttlichen Opfer, Jesus Christus: Dieser Schmerz den du fühlst, ist nur ein kleiner Funken des Herzens, das Ich durchbohrt habe von der Undankbarkeit von so vielen Sündern. Wenn du es sehr stark fühlst, denke daran, es für diese Seelen aufzuopfern, die nichts wissen wollen, die sich durch ihren eigenen Willen verdammen wollen. Tochter, opfere alles meinem Ewigen Vater auf, in Vereinigung mit meinen Leiden, meinen Tod am Kreuz, mit den Schmerzen meiner Mutter; opfere alles auf für die Rettung der Welt”. Die Jungfrau zum Schluß, ermutigt und tröstet sie, stärkt sie mit Liebesäußerungen und Vorliebe zu Luz Amparo: “Meine Tochter, meine Tochter, glaube mir, Ich bin immer bei dir. Meine Tochter, ja, tue alles was mein Sohn dir befehlt; liebe Ihn, bedanke dich für alles, was Er dir gesagt hat, die Gunst, die Er dir gezeigt hat, dich rufend und dich auserwählend als seine bevorzugte Tochter. Liebe ihn sehr. Bemerke, daß auch Er mit dir leidet. Verlaß dich nicht auf deine eigenen Kräfte, sondern ganz und gar auf Jesus. Er wird dir die nötige Kraft geben und Ich werde dir helfen. Dies tun wir ständig mit den privilegierten Seelen”.

 

 

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(1)      Kol  1, 24

(2)      Ibid.

(3)      “Salvifici Doloris”,  1.

(4)      2 Petr  3, 8

(5)      Mt 16, 18-19.

(6)      Lk, 18,  6-8.

 

 

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Muttergottes, 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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