SEGNUNG VOM 3.APRIL 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen

MUTTER GOTTES:

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit einer besonderen Segnung um euch vor dem Feind zu schützen.

Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN

8. Januar 1982

Wir bieten einige Fragmente von dieser Botschaft mit ihrem dazugehörigen Kommentar. Zuerst spricht der Herr: Ich geben ihnen ständig Gelegenheit sich zu retten, und sende meine Mutter als Botschafterin, weil Ich weiß, daß sie schwach sind und sie immer wieder in die gleiche Sünde fallen".

Die Rolle der Jungfrau in den aktuellen Zeiten ist fundamental; so war es immer; obwohl in der ersten Etappe der Kirche die Funktion von Maria sich auf verborgene Weise realisierte. Weise und treffend erklärt es der heilige Luis Maria Grignion de Montfort: "In den letzten Zeiten wird Gott Maria eine besondere Aufgabe übertragen. Durch Maria hat das Heil der Welt begonnen, durch Maria muß es auch vollendet werden. Beim ersten Kommen Jesu Christi ist Maria fast gar nicht in Erscheinung getreten, damit die Menschen, die über die Person ihres Sohnes nur wenig unterrichtet und aufgeklärt waren, sich nicht von der Wahrheit entfernten, imdem sie sich stark und grob an sie klammerten, was vielleicht geschehen wäre, wenn sie damals schon bekannt gewesen wäre, auf Grund der wunderbaren Vorzüge, mit denen der Allerhöchste auch ihr Äußeres ausgestattet hatte. Tatsächlich war dies der Fall, denn Dionysius de Aeropagite beschreibt in seinen Schriften, daß er sie, als er sie sah, wegen ihrer geheimnisvollen Reize und ihrer Schönheit für eine Göttin gehalten hätte, wenn nicht der Glaube, in dem er sehr gefestigt war, ihn eines anderen belehrt hätte. Beim zweiten Kommen Jesu jedoch muß Maria erkannt und durch den Heiligen Geist geoffenbart werden, damit durch sie Jesus Christus erkannt und geliebt werde und man ihm diene. Denn die Gründe, die den Heiligen Geist veranlaßt haben, seine Braut während ihres sterblichen Lebens verborgen zu halten und sie auch nach der Verkündigung des Evangeliums nur sehr wenig zu offenbaren, bestehen nicht mehr". (1)

"Liebt euch gegenseitig, so wie Ich euch geliebt habe, bis zu dem Punkt den Willen meines Vaters zu erfüllen. Ich erfüllte den Willen meines Vaters und Ich vergoß den letzten Tropfen meines Blutes, um euch von allen Sünden zu erlösen" (Der Herr). Anschließend zeigt Er der Seherin einen Ausschnitt von seiner Passion . . .

Bevor wir diese Szenen präsentieren, die Luz Amparo beschreibt, können wir es nicht unterlassen, wegen der Aktualität, uns auf den soeben aufgeführten Film "Die Passion" zu beziehen. Als menschliches Werk ist es vervollkommnungsfähig, doch wir zweifeln nicht, es als exzellent und empfehlenswert zu beurteilen. So bestätigte der Präfekt der Kongreation für den Klerus, Kardinal Dario Castrillón: "Es ist ein Film, der den Zuschauer zum Gebet und zum Nachdenken führt, zu einer aufrichtigen und tief empfundenen Kontemplation (. . .). Diesen Film zu sehen provoziert Liebe und Mitleid. Er macht, daß der Zuschauer mehr zu lieben sucht, es macht ihm nichts aus, er will stark und gut sein, genauso wie es Christus machte gegenüber seinem horriblen Leiden (. . .). Alle Priester der Welt sollten "Die Passion" sehen. Es ist ein Triumpf der Kunst und des Glaubens" Juan Orellana, Direktor vom Film-Department der spanischen bischöflichen Konferenz, betrachtet den Film "kinematographisch und christlich als impresionabel". Eine andere wertvolle Meinung ist die vom Präsident des Päpstlichen Rates für soziale Kommunikationen, John P. Foley, der erklärte: " Der Streifen wird ein Monument der authentischen Meditation" sein für den, der ihn sieht". Und der Direktor selbst, Mel Gibson, hat seine Intention erklärt, beim Realisieren dieses kinematographischen Werkes, mit den folgenden Worten: "Ich wollte die Erhabenheit des Opfers zum Ausdruck bringen und gleichzeitig seinen Horror. Aber ich wollte auch einen Film der Momente von wahrer Lyrik und Schönheit hätte und ein andauerndes Gefühl der Liebe, denn letztlich ist es eine Geschichte von Glauben, Hoffnung und Liebe. Nach meiner Meinung ist dies die allergrößte Geschichte die wir erzählen können".

Wir haben uns erlaubt, in einen nicht gewöhnlichen Bereich für die Kommentare zu den Botschaften einzutreten, weil der erwähnte Film ein fundamentales Thema der Spiritualität von Prado Nuevo umfaßt. Auf diese Weise offenbarte es die Jungfrau von Anfang an: "Ich bin die Schmerzhafte Jungfrau. Ich will, daß man an diesem Ort eine Kapelle zur Ehre meines Namens erbaue. Man komme von allen Teilen der Welt, die Passion meines Sohnes zu meditieren, sie ist vollkommen vergessen". (14. Juni 1981). Wir schätzen, daß das Werk des australianischen Direktors ohne Zweifel dazubeitragen wird, diesen Wunsch der Jungfrau zu verwirklichen, die natürlich eine entscheidende Rolle in diesem Film ausübt.

Umschreiben wir nun einige der betrachteten Szenen von Luz Amparo; sie werden sich an Bilder des Films erinnern, diejenigen die an der Vorführung teilgenommen haben.

"Ich sehe wie eine Frau aus der Menge tritt, sie nimmt ein Tuch, sie gibt es dem Herrn, der das ganze Gesicht mit Blut befleckt hat, der Herr reinigt das ganze Gesicht mit diesem Tuch;Er hat sich das ganze Gesicht getrocknet. Er gibt es dieser Frau wieder zurück (. . . ).

Der Herr geht müde, Er kann nicht mehr; Er geht bergauf, über die Steine stolpernd, sie kommen am Berg an; dort hat Er das Kreuz am Boden liegen. (. . . ). Jetzt nageln sie ihm die rechte Hand an; sie fangen an den linken Arm zu strecken, aber der Balken ist länger als der Arm und er reicht nicht bis zu der Stelle, wo sie das Loch gemacht haben (. . . ) sie strecken den Arm sehr gewalttätig; der Herr krümmt sich vor Schmerzen (. . . ). Oh, mein Gott!

Als sie ihn annageln, hört man den Lärm der Hammerschläge, aus den Händen fließt Blut. Oh! Der Herr krümmt sich vor lauter Schmerzen (. . . ). Die Füße binden sie ihn mit einem Seil an den Balken. Er spürt erneut die Hämmerschläge an den Füßen; der Herr schaut nach oben, zum Himmel; das ganze Gesicht blutet; der Herr spricht und schaut zum Himmel und bittet seinen Vater daß Er ihm helfe".

Fortsetzend, erklärt der Herr Luz Amparo den Sinn dieser Bilder:

"Ja, meine Tochter, diese Qual die du fühlst, ist die, die Ich alle Tage fühle, wegen dieser Seelen, die mich beleidigen mit so vielen Sünden der Unreinheit. Und wie schänden sie meinen Körper! Dies tun sie täglich; sie nageln mich alle Tage an; deshalb bitte Ich dich, meine Tochter, daß du ein Opfer meiner Passion seist, weil Ich mit Resignation den letzten Willen meines Vaters akzeptierte, das war leiden, leiden bis zum Ende; und all das tat Ich um die Sünde von so vielen Sündern zu löschen, damit alle mein Reich erlangen könnten".

Und Er bietet ihr die Rolle des Simon von Cyrene an, um mit ihr die Last des Kreuzes zu teilen:

"Ich will, daß du so bist, wie jener gute Mann der mir half das Kreuz zu tragen; er war ein großer Sünder; aber, mit wie viel Liebe half er mir dieses Kreuz zu tragen, dieses Kreuz der Liebe!".

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  1. "Traktat von der wahren Verehrung der Heiligen Jungfrau", 49.

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

Kostenloses Exemplar

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