SEGNUNG VOM 1. MAI 2004, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen

MUTTER GOTTES:

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet mit einer besonderen Segnung für die armen Sünder.

Euere Stirne werden besiegelt; eine ganz besondere Gnade gebe Ich euch. (1).

Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN

15. Januar 1982

„Ja, meine Tochter, hier bin Ich. Sag nicht, daß du nicht mehr kannst. Nimm mein Kreuz und folge mit mir diesen Schmerzen. Ich weiß ja, daß du sehr leidest, aber es ist notwendig, daß du leidest; leide mit Zuversicht und Mut. Bedenke, dank dieses Leidens, sich viele Seelen retten werden. So, meine Tochter, empfange mit Freude und mit Demut alle diese Schmerzen.

Nehmen wir beide an diesen Leiden teil; es ist sehr wichtig sie mit Demut und mit Liebe anzunehmen" (Der Herr).

Mit diesen Worten stellt sich der Herr Luz Amparo vor, und Er sagt ihr, daß die Prüfung wenn sie von Gott kommt, nie die eigenen Kräfte übersteigt. Es ist das gleiche, das der heilige Paulus behauptet, wenn er an die Korinther schreibt: „Noch ist keine Versuchung über euch gekommen, die den Menschen überfordert. Gott ist treu; er wird nicht zulassen, daß ihr über euere Kraft hinaus versucht werdet. Er wird euch in der Versuchung einen Ausweg schaffen, so daß ihr sie bestehen könnt" ( 1 Kor 10, 13).

Es ist klar, der Fall, der uns beschäftigt, die Erwählung Luz Amparo als Sühneseele; deshalb, sagt ihr der Herr, es ist nötig, daß sie leidet; Er teilt sein Kreuz mit ihr als Zeichen der Vorliebe zu ihr und Er ermutigt sie zu leiden – wie wir gesehen haben – mit Zuversicht, Mut, Freude, Demut und Liebe.

„Ich weiß, daß du schwer an diesem Kreuz des Leidens trägst; aber es ist nötig, weil es viele Seelen gibt, die die Göttliche Majestät meines Vaters beleidigen und mein Blut mit Füßen treten".

Wie wenig schätzen wir die Passion von Jesus und sein kostbarstes Blut, vergoßen aus Liebe zu uns! Wie verschieden ist das Verhalten der Heiligen! . . . Es war im Jahr 1533, als die heilige Therese von Jesus, das Oratorium durchschreitend, eine Büste von „Ecce Home" sah, die sie gerade dort hingestellt hatten. „Es war der sehr verwundete Christus – erzählt sie uns selbst -, und dann sehr andächtig die Statue betrachtend, war ich so bestürzt Ihn so zu sehen, weil sie genau repräsentierte, was Er für uns durchgestanden hatte. Es war so viel, daß ich fühlte, wie schlecht ich Ihm für diese Wunden gedankt hatte, daß ich glaubte, mein Herz würde zerspringen und ich lag wie zerschmettert am Boden mit großem Tränenvergießen, Ihn anflehend, daß Er mich ein für allemal stärke um Ihn nicht zu beleidigen".

Es ist auch der Meditation würdig der folgende Satz: „Bemerke, daß alles hier von der Erde vergehen wird; doch der Himmel wird nie und nimmer vergehen".

Wie hängen wir uns an die Güter der Erde, an Kreaturen und Dinge! Wie oft durch einen ungeordneten Affekt auf etwas Zeitliches, verachten wir die ewigen Güter, mit dem Risiko, sie für immer zu verlieren! Wenn wir mehr an die Vergänglichkeit des Lebens denken würden, ohne Zweifel, würden sich unser Leben und unsere Interessen ändern. Es versichert uns Jesus in dem Evangelium: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen" (2). Und an einer Stelle beim heiligen Lukas, zur evangelischen Armut einladend, äußert Er sich mit Klarheit: „Verkauft euere Habe, und gebt den Erlös den Armen! Macht euch Geldbeutel, die nicht zerreißen. Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, droben im Himmel, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frißt. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz" (3). Wo ist nun euer Herz? In den Dingen des Himmels oder in den zeitlichen Dingen der Welt? Denken wir häufig an die Werte des Geistes, oder lassen wir uns verführen von den Anziehungen der Welt und ihren Vergnügungen? Wir riskieren, liebe Brüder und Schwestern, die Ewigkeit: Ewig glücklich oder ewig unglücklich! In Verbindung bringend, mit dem was wir darlegen, fügt der Herr in der Botschaft hinzu: „Es werden sich nicht jene Seelen verdammen, die mich nicht kennen; aber jene, die mich kennen, obwohl mich erkennend, haben sie mich verachtet um ein Leben der Vergnügungen, der Sünden zu führen; diese Seelen wissen nicht, was sie erwartet. Ich spreche dir nicht nur von den Seelen der Welt, sondern auch von meinen auserwählten Seelen. Weil es viele gibt, obwohl sie auserwählt sind, sie wünschen die Vergnügungen des Lebens zu genießen und sie gehen verloren". Deshalb versichert die Jungfrau in ihrer Intervention: „Ich bin ihre Mutter und Ich will, daß sich alle retten; Ich habe viele Male wegen ihnen allen geweint und Ich weine weiterhin und bitte nur für die Rettung ihrer Seelen".

Im letzten Teil, bezieht sich die Heiligste Jungfrau immer wieder und empfiehlt den Rosenkranz, es ist eine der Botschaften, wo Sie noch mehr auf das Beten dieses marianischen Bittgebetes insistiert, das so geliebt ist von den Heiligsten Herzen. Wir wissen, daß er jetzige Papst Johannes Paul II. ein konstanter Verbreiter von diesem exzellenten Gebet ist, und betrachtet es – wie die Jungfrau – als sein „Lieblings-Gebet". Er selbst schenkt denjenigen Rosenkränze, die er in seinen Audienzen empfängt. Wir fügen am Schluß genannte Zitate hinzu, zur Ehre Mariens im Monat Mai, der ganz besonders Ihr gewidmet ist und mit der Absicht, eine inbrünstige Andacht dieses himmlischen Gebetes zu erreichen:

° „Jeden Tag den Rosenkranz beten, ich bitte um meinen Rosenkranz an allen Orten der Welt. Der Rosenkranz kann die Welt retten".

° „Der heilige Rosenkranz gefällt mir am besten; mein Rosenkranz, meine Tochter. Ich will, daß sie mein Lieblings-Bittgebet beten".

° „Daß sie konstant bleiben um diesen so wichtigen Werk zu folgen, das der heilige Rosenkranz ist. Es ist das, was mir am meisten gefällt, meine Tochter; was am meisten Macht und Kraft für die Rettung der Welt hat: Der heilige Rosenkranz. Sie sollen konstant bleiben, Ich werde ihnen allen Kräfte geben um den heiligen Rosenkranz in allen Teilen der Welt verbreiten zu können".

° „Sie sollen weiter den heiligen Rosenkranz beten, denn er ist sehr wichtig! Mit dem heiligen Rosenkranz kann man die ganze Menschheit retten und einen großen Krieg vermeiden!".

° „Was euch am schwersten fällt, ist das Beten des heiligen Rosenkranzes. Was euch am meisten Mühe macht, ist, was mir am meisten gefällt".

° „Betet weiterhin alle Tage den heiligen Rosenkranz und sage ihnen die es können, sollen die 15 Geheimnisse beten".

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(1) In diesem Monat, außer der Segnung, wurde eine besondere Gnade gewährt, ein Siegel auf die Stirn, nach der letzten Botschaft im Prado Nuevo: „Es wird keine Botschaften mehr geben, aber es wird ganz besondere Segnungen geben und Markierungen die dauerhaft auf die Stirne eingeprägt werden". (4.Mai 2002)

(2) Mt 24, 35; vergl. Mk 13, 31; Lk 21, 33.

(3) Lk 12, 33-34.

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

Kostenloses Exemplar

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