dolorosa

SEGNUNG VOM 1. MÄRZ 2008, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen

 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch . . . Alle werden gesegnet für die armen Sterbenden.

Ich segne euch, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 


 

BOTSCHAFT VOM 1. MAI 1983

IN SAN LORENZO,  El ESCORIAL  (MADRID)

MUTTER GOTTES:

 

Meine Tochter, Ich bin euere Mutter, meine Kinder. Ich komme voll von Schmerz, aber Ich komme auch voll der Barmherzigkeit. Jeder, der es möchte, meine Kinder, der um Gnaden bittet, Ich werde über ihre Herzen alle die nötigen Gnaden ausschütten, um das Reich Gottes erreichen zu können. Meine Kinder, seid rein, meine Kinder, bekleidet eueren Körper mit Scham; die Hölle, meine Tochter, ist voll von den Sünden der Unreinheit. Ja, meine Kinder, wenn euer Auge euch zur Sünde dient, reißt es heraus und werft es weit weg. Wenn euer Arm auch zur Sünde dient, reißt ihn heraus und werft ihn weit weg; auch euere Zunge.

 

Wozu dient es euch, meine Kinder, wozu dient es euch wenn Ich Gnaden ausschütte, wenn dann, meine Kinder, ihr meine Botschaften nicht hören wollt? Meine Kinder, es ist besser wenn ihr zu den himmlischen Wohnungen ohne Hände, blind und stumm geht, und nicht mit all eueren Gliedern in die Tiefe der Hölle kommt. Seid rein, meine Kinder, und seid demütig.

 

Ich bitte euch, daß ihr die 3 Teile des heiligen Rosenkranzes betet. Es eilt sehr, meine Kinder, um den größten Teil der Menschheit zu retten. Ja, meine Kinder, seid nicht undankbar. Um Demut bitte Ich euch, die Hölle ist voll von den Sünden der Hochmut.

 

Küsse den Boden, meine Tochter; diesen Akt der Demut opfere ihn für die armen Sünder auf. Ja, meine Tochter, Ich will, daß ihr viele Opfer darbringt, die Zeit ist nahe.

 

Sieh, meine Tochter, sieh . . . sieh mein Herz, mein Unbeflecktes Herz, wie es aussieht, meine Tochter . . . (Luz Amparo weint untröstlich, als sie das Herz der Jungfrau sieht), wie Mich die Sünder zugerichtet haben, meine Tochter, Berühre es nicht, meine Tochter, denn heute ist keine gereinigt.

 

Du kannst noch einen Namen in das Buch des Lebens schreiben . . . Niemals mehr, meine Tochter, wird dieser Name ausgelöscht werden; viele sind in das Buch des Lebens geschrieben.

 

Du wirst nicht trinken, meine Tochter, aus dem Schmerzenskelch, er neigt sich dem Ende zu. Küsse nochmals den Boden, meine Tochter, für die geweihten Seelen; Ich liebe sie so sehr, meine Tochter! Wie schade um sie! Wie schade, meine Tochter!

 

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

Sei demütig, meine Tochter.

 

Auf Wiedersehen!

 

 

KOMMENTAR ZU DEN BOTSCHAFTEN

 

1.     MAI 1983

 

 

„Meine Tochter, Ich bin euere Mutter, meine Tochter. Ich komme voll von Schmerz, aber Ich komme auch voll der Barmherzigkeit. Jeder, der es möchte, meine Kinder, der um Gnaden bittet, Ich werde über ihre Herzen alle die nötigen Gnaden ausschütten, um das Reich Gottes erreichen zu können. Meine Kinder, seid rein, meine Kinder, bekleidet eueren Körper mit Scham, die Hölle, meine Tochter ist voll von der Sünden der Unreinheit. Ja, meine Kinder, wenn euer Auge euch zur Sünde dient, reißt es heraus und werft es weit weg. Wenn euer Arm euch zur Sünde dient, reiß ihn heraus und werft ihn weit weg; auch euere Zunge“ (Die Jungfrau).

 

Nehmen wir als Anfang die letzten Worte von diesem Fragment der Botschaft, wir werden dieses Mal etwas kommentieren, das uns alle angeht und es ist angebracht, darüber zu meditieren. Der Inhalt der Botschaft basiert auf dem Evangelium, wo Jesus warnt: Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Hölle kommt“ ( Mt 5, 29-30).

 

Mit diesen Worten nach orientalischem und hyperbolischem Stil, will uns der Meister die Notwendigkeit zeigen, die Gelegenheiten zur Sünde zu meiden; genaus wie es die Jungfrau in der Botschaft sagt. Natürlich soll man dies nicht in seinem wörtlichen und materiellen Sinn verstehen, denn das wäre dem Herrn nicht recht. Was Jesus Christus betont, ist die Notwendigkeit der Vorsicht, der Wachsamkeit und des Heroismus, um alle diese zeitlichen Ärgernisse zu überwinden mit dem Ziel, nicht auf ewig verloren zu gehen. Die Jungfrau Maria, die unsere Mutter ist, will, daß wir aus der Letargie erwachen in der wir uns so oft befinden, um Gott nicht zu beleidigen, und uns vor den Versuchungen warnen die uns auflauern, um nicht in Sünde zu fallen, und so „das Reich Gottes zu erreichen“.

 

Unter den Gliedern, die Werkzeuge der Sünde sind, bezieht sich die Botschaft auf die Zunge. Wir werden es behandeln, denn dieses Thema, wie wir darauf hingewiesen haben geht uns alle an, denn alle fallen wir auf die eine oder andere Weise, in die begangenen Sünden mit der Zunge. Dagegen kann man sagen, der geht auf dem Weg der Heiligkeit, wer den Gebrauch des Wortes beherrscht, wie  es im Brief an Jakobus steht, dessen 3. Kapitel wir weitgehend durch sein Interesse zitieren: „Wer sich in seinen Worten nicht verfehlt, ist ein vollkommener Mann und kann auch seinen Körper völlig im Zaun halten. Wenn wir den Pferden den Zaum anlegen, damit sie uns gehorchen, lenken wir damit das ganze Tier. Oder denkt an die Schiffe: Sie sind groß und werden von starken Winden getrieben, und doch lenkt sie der Steuermann mit einem ganz kleinen Steuer, wohin er will. So ist auch die Zunge nur ein kleines Körperglied und rühmt sich doch großer Dinge. Und wie klein kann ein Feuer sein, das einen großen Wald in Brand steckt. Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Die Zunge ist der Teil, der den ganzen Menschen verdirbt ( . . .).

Denn jede Art von Tieren, auf dem Land und in der Luft, was am Boden kriecht und was im Meer schwimmt, läßt sich zähmen und ist vom Menschen auch gezähmt worden; doch die Zunge kann kein Mensch zähmen, dieses ruhelose Übel, voll von tödlichem Gift. Mit ihr preisen wir den Herrn und Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die als Abbild Gottes erschaffen sind. Aus ein und demselben Mund kommen Segen und Fluch. Meine Brüder, so darf es nicht sein. Läßt etwa eine Quelle aus derselben Öffnung süßes und bitteres Wasser hervorsprudeln? Kann denn, mein Bruder ein Feigenbaum Oliven tragen, oder ein Weinstock Feigen? So kann auch eine salzige Quelle kein Süßwasser hervorbringen“. ( Jak 3, 2b – 12). Mit noch mehr biblischen Zitaten und von Heiligen werden wir dieses interessante Thema erklären mit dem Ziel, ein Mittel zu geben, um für Gott angenehmer zu sein und die Zunge benützen, um Ihn zu verherrlichen und nicht um Ihn zu beleidigen (1).

 

Es gibt keinen Zweifel, daß von allen Sünden, die mit der Zunge begangenen am häufigsten sind und am schwierigsten zu vermeiden. Die Kontrolle der Zunge ist Zeichen der Selbstbeherrschung und der Heiligkeit, über die die Seele verfügt, um mit Erfolg den Versuchungen die sich präsentieren, zu trotzen. Die Zunge zu beherrschen ist eine der mühsamsten und schwierigsten Aufgaben; deshalb wird es derjenige sehr gut machen, der darauf besteht, sich in diesem Punkt zu korregieren, denn er wird mit festen Schritten auf dem Kampf der Vollkommenheit gehen. Auf die gleiche Weise wie die Übertretung von nur einem Gebot gegen das Gesetz sündigte. – „Wer das ganze Gesetz hält und nur gegen ein einziges Gebot verstößt, der hat sich gegen alle verfehlt“. (Jak 2, 10) – so wird auch die Beherrschung der Zunge auf große Weise helfen den ganzen Körper zu beherrschen.

 

In der Fortsetzung zählen wir einige der Sünden der Zunge auf, um die verschiedenen Arten kennen zu lernen, mit dem Ziel sie zu vermeiden.

 

·        Die üble Nachrede oder Verleumdung;  Schlecht über den Abwesenden reden. „Sprechen wir nicht hinter dem Rücken von demjenigen, der nicht anwesend ist, das ist ein  Gedanke von Luz Amparo. Diese schlechte Angewohnheit; raubt den Ruf, zerstört die Freundschaft, multipliziert die Feinde, sät Zwietracht...

·        Die Herabsetzung: Es ist die ungerechte Aberkennung des fremden Rufes, mittels insgeheimen Worten, oder auch die Aberkennung des fremden Rufes ohne vernünftigen Grund verborgene Fehler aufzudecken, die jemand begangen hat. Urteil des Buches der Sprichwörter: „Keule und Schwert und scharfer Pfeil; / das ist einer, der falsch aussagt / gegen seinen Nächsten“ ( Spr 25, 18).

·        Die Verleumdung: Sie besteht darin, dem Nächsten auf boshafte Weise Schuld oder Defekte hinzufügen, die er nicht hat. Wenn man sie vor einer Amtsgewalt äußert, ist es „falsche Anklage“. Die Feinde von Jesus klagten Ihn verleumderisch an: „Dort brachten sie ihre Anklage gegen ihn vor; sie sagten: Wir haben festgestellt, daß dieser Mensch unser Volk verführt, es davon abhält, dem Kaiser Steuer zu zahlen und . . . (cf. Lk 23, 2).

·        Die Beleidigung oder Beschimpfung: Sie zeigt äußerlich, in Gegenwart einer Person die Geringschätzung die man ihr gegenüber hat. Das war es was Schimi tat, den König David zu beleidigen. „Schimi schrie und fluchte: Verschwinde, verschwinde, du Mörder, du Niederträchtiger! (2 Sam 16,7), Dazu gehört der Klatschsüchtige, der unter den Freunden Zwietracht sät; oder auch der Spötter, der mit seinem Spott den Nächsten lächerlich macht. Sprechen wir in jedem Moment über jeden gut.

·        Die Lüge. Das Gegenteil von dem zu sagen was man denkt, mit der Absicht zu betrügen; man fehlt absichtlich in der Wahrheit. Es erklärt der heilige Juan Clímaco: „Der Lügner ist wie die falsche Münze, die als eine Sache erscheint, aber eine andere ist“. Und in dem Buch von Jesus Sirach steht geschrieben: „Das Ende des Lügners ist Schmach, / immerfort haftet seine Schande an ihm“ (Sir 20, 26).

·        Die Schmeichelei: Jemand in seiner Gegenwart über seine Verdiente zu loben, gegen die eigene Überzeugung und mit dem Blick auf eigene Interessen. Der heilige Bernhard sagt: „Der Schmeichler der schon seine Seele verloren hat, sucht das Mittel um euere zu verderben“. Und das Buch der Sprichwörter: „Wer seinem Nächsten schmeichelt, / breitet ihm ein Netz vor die Füße“ (Spr 29, 5).

·        Die Heuchelei oder Vorspiegelung:  Sie besteht darin, die schlechten Intentionen mit guten Worten oder Werken verdecken zu wollen. Der heilige Paulus spricht von den Menschen: „Den Schein der Frömmigkeit werden sie wahren, doch die Kraft der Frömmigkeit werden sie verleugnen. Wende dich von diesen Menschen ab“ (2 Tim 3,5).

·        Vorsätze um nicht in die Sünden der Zunge zu fallen: 1°: Meditieren wir über gesagte Sünden und ihre Konsequenzen, und bitten wir Gott um die Gnade, sie nicht zu begehen. 2°: Sprechen wir nie unüberlegt, und erbitten wir Licht vom Heiligen Geist: „Denkt daran, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch soll schnell bereit sein zu hören, aber zurückhaltend im Reden und nicht schnell zum Zorn bereit;“ ( Jak 1,19). 3°: Ich sage euch: Über jedes unnütze Wort, das die Menschen reden, werden sie am Tag des Gerichts Rechenschaft ablegen müssen; (Mt 12, 36) 4°: Flehen wir um die Fürsprache und folgen wir dem Vorbild der Allerheiligsten Maria, der klugen und treuen Jungfrau.

 

 

________________

 

(1)   Cf.  Dr. B. Martín Sanchez,  Los males de la lengua  (Sevilla 1995)  (Das Böse mit der Zunge)

 

 

 

Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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