SEGNUNG VOM 1.MÄRZ 2003, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

 IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

 

Übersetzung aus dem Spanischen

 

MUTTERGOTTES:

 

Ich werde eine Segnung auf alle diese Gegenstände geben, für die Heime, für die Mütter; damit sie Geduld mit ihren Kindern haben.
Hebt alle Gegenstände hoch.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

Kommentar zu den Botschaften

 

23.Oktober 1981

 

“Rufe zu Elohim, meine Tochter, rufe zu Elohim, deinen himmlischen Vater, zum König des Universum, meine Tochter, damit Er dich tröste, meine Tochter; dieses gleiche Leiden erdulde Ich ständig durch die Perversität  aller Sünder” (Der Herr).

 

Das Wort “Elohim” bezieht sich auf einen der Namen mit welchen man Gott in dem Alten Testament bezeichnete; so wird Er während der patriarchalischen Periode genannt seit der Offenbarung an Mose, in dem Buch des Exodus (Kap.3), nennt man Ihn “Jahwe”). Es erscheint in den Evanglien; z.B., der Heilige Markus legt es auf die Lippen von Jesus, als dieser mit lauter Stimme am Kalvarienberg zum Vater ausruft: “Eloi, Eloi, lema sabachtani?”. Das heißt übersetzt: “Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen?”  (1), und Er rief dies, sich an den Psalm erinnernd  22 (21). Während dieser Zeit war seine Seele bedrückt durch die Last unserer Sünden die Er auf sich geladen hatte, dem Vater erlaubend, daß Er in einen bodenlosen Abgrund an Leiden versenkt wurde.

 

Deshalb ist es nicht seltsam, in der Botschaft, daß der Herr selbst Luz Amparo vorschlägt “Elohim” -  anzurufen, “deinen himmlischen Vater”  sagt Er zu ihr – damit Er sie tröste, genauso wie Er Trost brauchte während der Kreuzigung und der vorhergehenden Stunden in Getsemani, und Gott Vater läßt ihn diese schreckliche Verlassenheit erfahren. So lassen sich die Worte des Psalmisten verstehen, die man immer an dem unschuldigen Opfer, Jesus Christus angewendet hat: “Die Schande bricht mir das Herz, ganz krank bin ich vor Schmach; umsonst habe ich auf Mitleid gewartet, auf einen Tröster, doch ich habe keinen gefunden”. (2)

 

“Jene die ständig Gott beleidigen; sie sollen meditieren und daran denken was der Sohn Gottes in der Passion erlitt; wie sie Ihn mit Dornen krönten, wie sie Ihn geißelten, wie Er seinen letzten Tropfen Blut für euch alle vergoß”.

 

Die Meditiation der Passion des Herrn ist ein wesentliches Merkmal in der Spiritualität vom Prado Nuevo, seit die Jungfrau zum ersten Mal am “14. Juni 1981” darum bat. Was für herrliche Früchte kann man ernten mit dieser so christlichen Übung! Die Mittel um sie zu realisieren sind verschieden: Die Lektüre der Passion in den Evangelien oder in frommen Büchern, der Kreuzweg, das Beten des Schmerzhaften Rosenkranzes, etc. Die gleichen Botschaften beinhalten Fragmente von großem Wert und Schönheit in der Erzählung, Szenen von diesen Momenten des Schmerzes, so wie sie Luz Amparo betrachtet hat.

 

Ein klassischer Autor, der Padre Luis de la Palma, S.J. (17.Jahrhundert), schreibt in seinem bekannten Werk “Geschichte der Heiligen Passion”, wenn er über den Gewinn dieser frommen Übung erzählt: “Die Meditation der Passion ist gut für alle Personen und für alle Stände. Sie ist mächtig um den Menschen aus dem schlechten Leben herauszureißen und diejenigen aufzuwecken, die anfangen Schmerz und Abscheu über ihre Sünden zu spüren; es ist Atem für diejenigen die sie nützen und ein perfektes Vorbild für jede Tugend; und sie ist ein wirksamer Ansporn der Liebe (. . .).  Alle die Beispiele der Tugenden von Christus, unserem Herrn, die in seinem Leben verteilt sind erstrahlen am höchsten in seiner Passion; alle die Dokumente von seinen Predigten, seine ganze Doktrine und excellenten Ratschläge, sind in seiner Passion gepredigt; all den Grund der Arbeiten die man leiden kann und das Extrem der Miseren zu der man kommen kann beim Folgen der Gerechtigkeit, ist in der Passion; jede Enttäuschung und Kenntnis der Wahrheit befindet sich in der Passion; jede Wissenschaft und Begriffsvermögen und himmlische Weisheit ist in der Passion”  (3).

 

Die folgenden Zeilen der Botschaft beschreiben ausführlich einige prophetische Vorhersagen an und beinhalten Geheimnisse die nur die Zeit enthüllen wird: “Der Ewige Vater wird von einem Moment zum anderen seinen Zorn auslassen, damit sie sich bereuen (. . . ) Es wird nicht mehr lange dauern bis der Sohn Gottes auf einer Wolke herabkommen wird und seinen Engeln befehlen wird, die dürre Ernte der Erde abzumähen die keine Frucht gibt (. . .) damit sie bemerken, daß die Tausend Jahre der Bestie sich erfüllt haben”.

 

Vergessen wir nicht, daß der Himmel ein anderes Maß als das unsere hat, um die Zeit zu rechnen, und was uns nahe bevorstehend erscheint, ist es nicht für den Herrn, für Ihn ist alles Gegenwart. Andererseits, ist die Erfüllung der Prophezeiungen bedingt von der Antwort des Menschen zu Gott  (siehe der Fall von Ninive, erzählt in der Prophetie von Jonas; die Stadt die sich bekehrt hat, mit ihrem König an der Spitze, die angedrohte Strafe wird zurückgezogen (3, 1-10).

 

“Sage es allen, Ich will nicht, daß sie sich verdammen, denn meine Mutter leidet sehr für sie alle. Ich kann es nicht ertragen, daß meine Mutter leidet; sie leidet und weint ständig”.

 

Es kommen uns in den Sinn die Worte des Buches der Klagelieder, die man auf allegorische Weise auf die Jungfrau Maria angewendet hat. “Ihr alle, die ihr des Weges zieht, schaut doch und seht, ob ein Schmerz ist wie mein Schmerz, den man mir angetan . . . (Klgl 1, 12). Unergründliches Mysterium ist das Leiden der Herzen von Jesus und Maria die durch die große Liebe die sie vereint, wie ein einziges Herz sind. Es ist die Schmerzhafte Jungfrau unsere Frau der Ängste, die Mutter des Erlösers . . . standhaft am Fuße des Kreuzes, durchströmt vom Schmerz, aber stark in der Seele. Die unermeßliche Liebe ihres Unbefleckten Herzens stützte Maria in diesen Augenblicken der höchsten Hingabe und Schmerzes; in Ihr verwirklichten sich die Verse des Hohenliedes:  . . . Stark wie der Tod ist die Liebe, die Leidenschaft ist hart wie die Unterwelt. Ihre Gluten sind Feuergluten, gewaltige Flammen. Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen; auch Ströme schwemmen sie nicht weg”. (Hld 8, 6-7). Die wahrhafte Liebe wird vom Leiden begleitet, und die Allerheiligste Jungfrau Maria liebt und leidet gleichzeitig; sie sieht in ihrem unschuldigen, gemarterten Sohn eine ganze Zusammenfassung der Ungerechtigkeiten und genauso schmerzen Ihr die Sünden der Menschen, von uns, Sünder. Es ist notwendig, daß wir alle zu dem Kreuz vom Kalvarienberg hingehen; dort werden wir Maria finden, die Mutter des Gekreuzigten, der Retter, der uns von unserer Schuld befreien wird, mit seinem erlösenden Blut. (Fortsetzung folgt).

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(1)   Mk  15,  34;    Mt  27,  46.
(2)       Ps  69  (68),   21.
(3)       Luis de la Palma,  S. J.;  o. c.,  Madrid, 1945,  Seite 12.

 

Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Muttergottes, 1.10.1983)

 

 

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