SEGNUNG VOM 6. OKTOBER 2007, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO EL ESCORIAL (MADRID)

 

 

Übersetzung aus dem Spanischen

 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden für die armen Sterbenden gesegnet . . . .

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

 

BOTSCHAFT VOM 17. MÄRZ 1983

IN SAN LORENZO  EL ESCORIAL (MADRID)

 

 

(In ihrem Domizil, während sie sich mit einigen Personen aus dem Ausland unterhält und auch in Gegenwart einiger Familienmitglieder, empfängt Luz Amparo die Stigmen und die folgende Botschaft).

 

MUTTER GOTTES:

 

Meine Tochter, meine Tochter, leide; leide für die Menschheit, damit sie sich bekehren. Der Zorn des Vaters ist nahe. Betet und opfert für die Sünder. DieWelt ist in einer großen Gefahr. Seid Apostel von Jesus Christus. Warnt die Menschheit. Mein Sohn wird auf einer Wolke kommen, um alle nach ihren Werken zu richten.

Macht das Wort Gottes in der ganzen Welt bekannt. Bringt das Licht in alle Winkel der Erde. Bittet, daß sie sich bekehren, denn der Feind ist auf der Lauer.

Schau, meine Tochter, wie mein Herz aussieht, wegen allen meinen Kindern. Nimm eine Dorne weg, meine Tochter; nur eine ist gereinigt .  . . Berühre keine mehr; diese sind nicht gereinigt.

Schreibe einen Namen in das Buch des Lebens ein .  . .  Dieser Name, meine Tochter, wird niemals ausgelöscht werden.

Trink vom Schmerzenskelch; er ist sehr bitter . . . Diese Bitternis fühlt mein Herz für alle meine Kinder; ohne Unterschied der Rassen.

Denkt daran, daß der Feind an den vier Punkten der Erde ist. Betet weiterhin den heiligen Rosenkranz. Mit dem Rosenkranz werden sich viele Seelen retten.

Und du, sei demütig. Um den Himmel zu erreichen, muß man sich sehr klein machen, um sehr hoch hinaufzusteigen.

Schau, meine Tochter, eine andere Art von Strafe; derjenige der dort hinkommt, ist dort weil er will. Ich gebe viele Gelegenheiten. Gott Vater gab einige Regeln; derjenige, der diese Regeln nicht hält, wird diese Strafe empfangen.

Demut, das ist es um das Ich bitte und Liebe zum Nächsten; derjenige, der den Nächsten nicht liebt, liebt Gott nicht.

Das Ende der Zeiten ist sehr nahe. Fürchtet eucht nicht; betet weiterhin. Wenn Gott mit euch ist, was fürchtet ihr? Wer meinen Sohn verleugnet, den wird der Vater verleugnen.

Der Ewige Vater ist sehr verärgert; bittet den Ewigen Vater, er hat seine Arme geöffnet.

In vielen Orten bin Ich erschienen, aber sie hören nicht auf meine Warnungen. Seid keine Herodes, seid Apostel der letzten Zeiten.

Auf Wiedersehen, meine Kinder. Gebet und Opfer; mit Gebet und Opfer könnt ihr viele Seelen retten.

Ich segne euch im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Auf Wiedersehen, meine Tochter.

 

 

 

Kommentar zu den Botschaften

 

17. März 1983

 

Es wird in der Einführung dieser Botschaft erklärt: „In ihrem Domizil, während sie sich mit einigen Personen aus dem Ausland unterhält und auch in Gegenwart von einigen Familienmitgliedern, empfängt Luz Amparo die Stigmen und die folgende Botschaft“. Die Stigmatisierung ist ein Phänomen vom Himmel provoziert; deshalb entsteht sie auf unvorhergesehene Weise und an den am wenigstens erwarteten Orten. Dieses Mal, geschah es Luz Amparo in ihrem Haus von San Lorenzo vom El Escorial, wo sie damals wohnte. Am Anfang dieser Ereignisse traten sie auf z.B., während sie das Brot kaufte; es war der 5. Dezember 1980. So erinnert sich die Person die sie in der Bäckerei bediente, an jenes Datum: „Sie bat wie jeden Tag um 5 Stangenbrote. Plötzlich stützte sie sich auf die Verkaufstheke und legte die Hand auf die Stirn, um das Blut das floß, zuzudecken. Wir nahmen sie unter mehreren Personen und setzten sie in einen Sessel. Dann bemerkten wir, daß Blut von ihren Händen, Knien und Füßen floß und als wir ihr die Hand von der Seite nahmen, sahen wir, daß sie dort auch Blut hatte. Plötzlich, war alles vorbei und in wenigen Sekunden darauf wiederholten sich bei ihr die gleichen Symtome. Sie war ungefähr 2 Stunden in Extase “ (1).

 

Die Stigmen sind Verletzungen, die unvorhergesehen erscheinen, und einen sehr intensiven Schmerz verursachen. Sie manifestieren sich in den Händen, Füßen und an der Seite; bei Gelegenheit auch an anderen Teilen des Körpers, wie am Kopf, ähnlich denen, des Erlösers, die von der Dornenkrone verursacht wurden. Sie erinnern uns an die Wunden der Passion von Jesus Christus und sind beredte Zeichen der Erlösung und Beweise der unendlichen Liebe des Erlösers: es ist eine privilegierte Art die Leiden seiner Passion mit diesen auserwählten Seelen zu teilen, so erfüllen sich in ihnen die Ankündigung durch den heiligen Paulus: „Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt“ (Kol 1,24). Gesagte Opferseelen, sie widmen sich vor allem andere Seelen zu retten – wie in dem Fall von Luz Amparo - ; außerdem dies, ihre ertragenen Schmerzen aus Liebe zu Gott und dem Nächsten, vereinen sich mit denen des Gekreuzigten, konform dem Gesagten durch gleichen Apostel: „Ja noch mehr: ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen und in ihm zu sein. Nicht meine eigene Gerechtigkeit suche ich, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund des Glaubens schenkt. Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich prägen. So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen“ ( Phil 3,8 – 11).

 

In einer späteren Botschaft vom 5. Februar 1994, auf die Situation der Welt hinweisend, bot der Herr eine interessante Doktrine zu diesem Zweck an. „Die Welt ist verdorben und manchmal, meine Tochter, würde sie es nicht wert sein, sie zu retten; aber durch diese reduzierte Gruppe, die es an betenden Seelen gibt, geweihte Seelen in den Konventen, diese wenigen, die noch frisch und kraftstrotzend sind, durch diese Zahl von stigmatisierten Seelen, welche die Divina Majestät Gottes auswählt für die geistigen Güter; dank dieser Seelen, die Menschheit . . . , lebt die Menschheit weiter auf der Erde, meine Tochter, wenn nicht, hätte sich die Welt schon zerstört. Aber Gott nimmt seine Seelen an. Wenn es eine reduzierte Zahl von Seelen gibt, die mit Tiefe und mit Liebe beten, gießt Gott weiterhin Gnaden über die Menschheit aus.

 

In der Botschaft die diesen Kommentar einleitete, erklärt die Jungfrau: „Meine Tochter, meine Tochter, leide; leide für die Menschheit, damit sie sich bekehren. Der Zorn des Vaters ist nahe. Betet und opfert für die Sünder. Die Welt befindet sich in einer großen Gefahr. Seid Apostel von Jesus Christus. Warnt die Menschheit. Mein Sohn wird auf einer Wolke kommen, um alle nach ihren Werken zu richten“.

 

Sie lädt dann Luz Amparo ein, das Leiden zu akzeptieren, das gemäß der vorhergehenden Erklärung Zeichen der Bevorzugten ist. Sie bittet alle, daß wir Gebete und Opfer für die Sünder darbringen, zu denen zweifelslos auch wir gehören, deshalb muß man gesagte Praktiken ausüben, für unsere eigenen Sünden, auch wenn wir ihm eine universelle Dimension geben, für die ganze Menschheit.

 

„Der Zorn des Vaters ist nahe“. Nicht wenigen, die Christen eingeschlossen, wird diese Affirmation seltsam erscheinen, denn sie werden sie mit dem Zorn der Menschen identifizieren, die eine der Hauptsünden ist; dieser Zorn äquivalent mit dem menschlichen Unmut oder Ärger, ist nicht möglich bei Gott; es kann nicht benützt werden als ein Modell Beispiel, um den Zorn Gottes zu verstehen, andererseits ist er gegenwärtig in der Heiligen Schrift. Unsere Ärger – vor allem wenn sie in Gewalt ausarten – sind irrational, sie sind von der Passion beherrscht; sie schaden uns und denen, die uns umgeben, sie sind Motive für die Beleidigung Gottes. Der Jähzornige manifestiert ein Ungleichgewicht, das die Sünde in seinem Inneren provoziert hat. Der göttliche Zorn oder Wut ist nicht berührt durch die Sünde und deshalb, befindet er sich unter der Herrschaft der barmherzigen Liebe Gottes. Seine Intention ist, die Ordnung innerhalb der Schöpfung wiederherzustellen.

 

Verschiedene biblische Zitate sowie in dem Alten als auch in dem Neuen Testament, bestätigen die vorhergehenden Affirmationen: „Jahwe ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Huld und Treue“ ( Ex 34, 6). „ . . . damit der Herr von seinem glühenden Zorn abläßt und dir wieder sein Erbarmen schenkt, . . . „ (Dtn 13, 18). „ . . . Herr, o Herr, du Gott und Schöpfer aller Dinge, furchtbarer, starker, gerechter und barmherziger Gott! . . . (2 Makk 1, 24). „Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm“. (Joh 3, 36). „Der Zorn Gottes wird vom Himmel herab offenbart und wider alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten (Röm 1, 18).

 

Die vorhergehenden Zitate und andere durchgehend, sieht man ganz klar, daß Jahwe mit Zorn reagiert. Der Zorn ist die Reaktion Gottes gegen die menschliche Ungerechtigkeit und ist nicht seiner göttlichen Gerechtigkeit entgegengesetzt; deshalb scheinen einige Texte anzudeuten, daß er eine notwendige Komponente von ihr ist. (siehe Ps 7,7 – 12). Die heiligen Schriftsteller designieren wie „göttlicher Zorn“ die Strafe über die schwere Ungerechtigkeit. Er ist nicht Widerschein einer zornmütigen göttlichen Natur, sondern zeigt, daß die totale Unverträglichkeit zwischen Gott und der Ungerechtigkeit, nur mit der Destruktion des Bösen verschwinden kann.

 

In der Botschaft vom 15. Mai 1984 etabliert sich ein interessanter Dialog der uns hinsichtlich Licht bringt:

 

DER HERR:

 

Achtet auf einen Sturm. Wenn ein Sturm die Blitze über das Angesicht der ganzen Welt aussendet . . . . So wird der Zorn von Gott Vater sein, schlimmer als ein Sturm (2).

 

LUZ AMPARO:

 

 Na dann, „vaya, vaya“!  Oooh, aaach! So groß ist sein Zorn?

Ach!  Aber es muß uns nicht Angst machen.

 

DER HERR:

 

Im Gegenteil, meine Kinder. Alle, alle jene die ihr die Gebote vom Gesetz Gottes hält, ihr werdet gerettet, meine Kinder, weil hier alles enthalten ist, alles was Gott durch Moses eingeführt hat, meine Kinder“.

 

 

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(1)   Loyer-Krause, A., Son verdad las apariciones de El Escorial?  (Quito, 1996)  pag. 9  (Ausgabe nur in spanisch).

(2)   Hört, der Sturm des Herrn (sein Grimm) bricht los. / Ein Wirbelsturm braust hinweg über die Köpfe der Frevler“ (Jer 23, 19).

 

 

 

 

Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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