rosario

SEGNUNG VOM 5. NOVEMBER 2 005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

 

Übersetzung aus dem Spanischen

 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für die armen Sterbenden.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 


Kommentar zu den Botschaften

 16. September 1982

 

An diesem Tag war Luz Amparo auf dem Weg zum Prado Nuevo, um dort den heiligen Rosenkranz zu beten, sie spürte intensive Schmerzen und blutete stark auf der Stirn, Händen und Füßen, gleichzeitig klagte sie sehr laut. Anschließend erhält sie von der Jungfrau die Botschaft die wir nun kommentieren.

 

„Die Rettung der Welt, meine Tochter, wird durch die Vermittlung von Maria sein, euere glorreiche Mutter. Macht Opfer und Buße.Bittet den Ewigen Vater. Die himmlischen Wohnungen sind vorbereitet, meine Tochter, für all die Menschheit, die sich retten will“.

 

Die Hauptrolle der Allerheiligsten Maria in dem Rettungplan Gottes, nimmt mit wertvollen Worten das II. Vatikanische Konzil in der Konstitution Lumen Gentium auf: „Diese Mutterschaft Marias in der Gnadenökonomie dauert unaufhörlich fort, von der Zustimmung an, die sie bei der Verkündigung gläubig gab und unter dem Kreuz ohne Zögern festhielt, bis zur ewigen Vollendung aller Auserwählten. In den Himmel aufgenommen, hat sie diesen heilbringenden Auftrag nicht aufgegeben, sondern fährt durch ihre vielfältige Fürbitte fort, uns die Gaben des ewigen Heils zu erwirken“  (Nr. 62). In der Botschaft bezieht sich diese Macht der Fürsprache von Maria auf die „Rettung der Welt“; das heißt, die Menschheit in ihrer Gesamtheit, die es nötig hat gerettet zu werden, vor der Situation in der sie lebt, in Unordnung, Unmoral, das Fehlen von Frieden, etc.

 

Von neuem erscheinen zwei der fundamentalen Achsen in den Botschaften vom Prado Nuevo: Das Gebet und die Buße. Es zeigt außerdem, in diesen Absatz, die Wichtigkeit des freien Willens von jedem menschlichen Wesen, um die Rettung zu erreichen; ohne diese Freiheit, die die göttliche Gnade akzeptiere, die Vergebung des Himmels, die Barmherzigkeit, ist es nicht möglich sich zu retten; das ist es, was die Jungfrau in der Botschaft ankündigt: „Die himmlischen Wohnungen sind vorbereitet, meine Tochter, für alle Menschheit die sich retten will“.

 

„Sage allen meinen Kindern, meine Tochter, wer den Weg von Christus nachfolgen will, muß das Kreuz auf sich nehmen. Die Zeit nähert sich, meine Tochter, und der Menschensohn wird kommen, um jeden Einzelnen die Belohnung zu geben, gemäß seinen Werken ( . . . ). Schau, was für eine Wohnung, meine Tochter; die himmlischen Wohnungen sind vorbereitet und sie sind die Belohnung, der denjenigen erwartet, der den Weg des Schmerzes folgen will“.

 

In dem gleichen Evangelium, Jesus Christus macht uns wunderbare Versprechungen, aber gemischt mit der Warnung des Schmerzes und des Kreuzes, die nie fehlen in dem Leben des wahren Jünger von Christus: „Jesus sagte: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben“. (Mk 10, 29-30); siehe  Mt 19, 28-29); Text der mit diesem anderen übereinstimmt; „Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein“. (Lk 14, 27).

 

Anschließend spricht Sie von der Möglichkeit die der Mensch hat, für alle Ewigkeit verloren zu gehen, auch durch eine verrückte und schreckliche persönliche Wahl, durch die die Seele Gott zurückweist; die tragische Konsequenzen hat „die Kavernen des Feindes“, eine Art und Weise über die Hölle zu sprechen.

 

„Auch werde Ich dir die Kavernen des Feindes zeigen . . . . Dort hinzukommen, wird schrecklich sein. Meine Tochter, bitte, daß sie sich bekehren; Ich will, daß sich alle meine Kinder retten. Meine Tochter, das was du gesehen hast, ist nicht mit dem zu vergleichen, was alle diejenigen erwartet, die sich nicht retten wollen. Leide nicht, denn derjenige, der hier herkommt, ist dort, weil er es so wollte; Ich gebe Gelegenheiten um sich zu retten“.

 

Der Römische Kathechismus, wenn er über die Seelen spricht „die von der Glorie beraubt waren“ vor der Erlösung von Christus, erwähnt auch die „Kavernen“, vergleichbar mit den „Höhlen“ von dieser Botschaft, trotzdem müssen wir hinzufügen, wenn man Realitäten von der jenseitigen Welt erklärt, sind die Worte unzulänglich und gewisse Bildnisse werden benützt aufgrund ihrer Ähnlichkeit, die wir hier auf der Erde haben; andererseits ist es die übliche Sprache aus der Epoche des (XVI. Jahrhunderts), doch die Doktrine ist zeitlos:

 

„Jedoch sind diese Kavernen nicht von einziger und gleicher Art. Denn es existiert ein horrorerregendes Gefängnis und sehr dunkel, wo mit ewigen und unlöschbaren Feuer die Seelen der Verdammten gepeinigt werden, zusammen mit den teuflischen Geistern, was man auch Gehenna nennt oder Wohnsitz des Heulens, des Abgrunds, und genauer gesagt, Hölle nennt“. (1).

 

„Betet für meine geweihten Seelen. Die Kirche Christi zerstört sich. Satan drängt sich in die Kirche ein. Sie haben das Gebet verlassen. Viele geweihte Seelen, durch ihr schlechtes Leben, durch ihre Gottlosigkeit, haben das Gebet und das Opfer verlassen und der Feind hat sich ihrer bemächtigt“.

 

Die Kirche von Jesus Christus gegründet, wird bis zum Ende der Welt bestehen und keine menschliche oder teuflische Macht wird sie sie zerstören können  - „ . . . und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“. (Mt  16, 18)  - ; aber sie ist gegangen und wird durch Momente der authentischen Agonie gehen, wie sein Haupt in Getsemani und am Kalvarienberg litt, bis es aussieht, als wenn sie tot wäre, wenn die  Zeiten von einer großen Drangsal kommen (vergl. Mt 24, 21), das die Kirche auf dramatische Weise betreffen wird. Der Papst Paul VI. bezog sich während seines Pontifikates auf die Situation der Kirche den Terminus „Selbstzerstörung“ benützend und äußerte diesen erschütternden Satz, der heute noch nachklingt: Durch irgendeine Fissur ist der Rauch Satans in den Tempel Gottes eingedrungen“ (2). Unsererseits können wir nur zu der Hoffnung einladen, so wie es der erwähnte Papst bei mehr als einer Gelegenheit tat; auf die gleiche Weise wie der geliebte Papst Johannes Paul II., der ohne Unterlaß das Böse unserer Zeit anklagte, er machte es immer aus einer christlichen Perspektive, die jeden Augenblick zur Hoffnung ermutigt. Sein letztes Buch, ins Deutsche übersetzt mit den Titel: Erinnerung und Identität, editiert kurz vor seinem Heimgang in das Haus des Vaters wo er die „Ideologien des Bösen“ analysierte, brachte er im 3.Kapitel, Seite 30, eine positive und hoffnungsvolle Einladung aus dem Brief an die Römer: „Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!“ (Röm 12, 21).

 

Die folgenden Zeilen der Botschaft regen an, mehr Themen zu behandlen. Doch genügt das bisher kommentierte, um unsere monatliche Übergabe zu beenden.                                                                                                                 

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  1.  Teil 1 a,  Art. 5 °,  Kap. VI, 3.
  2.  Homilie,  29.6.1972,  Papst Paul VI.

                                                     

 

Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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