SEGNUNG VOM 4. MÄRZ  2006,

ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

 

 

 

Übersetzung aus dem Spanischen

 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch, alle werden gesegnet für den Tag der Finsternis.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

 

Kommentar zu den Botschaften

 

21. November 1982

 

. . .  Ich bin die Schmerzhafte Mutter, meine Tochter. Ich bringe euch das Licht, die Liebe und den Frieden, meine Kinder. Ich will, daß ihr für die Rettung der ganzen Welt bittet, meine Kinder. Die Schale, meine Kinder, der Barmherzigkeit ist voll, meine Kinder; die der Gerechtigkeit wird von einem Moment zum anderen kommen; macht Gebet, macht Buße”  (Die Jungfrau).

 

Es offenbart sich dieses Mal die Jungfrau als “Schmerzhafte Mutter” und als Trägerin des  “Lichtes, der Liebe und des Friedens”. Welch ein schönes Bildnis um sich vorzustellen! Die allerheiligste Maria ist wahrhaft dieses kostbare Gefäß, wenn Sie uns ihren Sohn Jesus anbietet, hat Sie mit Ihm das Licht gebracht für diese Welt in Finsternis; die fleischgewordene Liebe um die Menschen zu befreien vom Haß, der Erkaltung der Nächstenliebe; den Frieden auf die Erde die sich inmitten von Kriegen, Töten, Zwietracht erschüttert . . . .

 

Die Jungfrau, einige Jahre später, drückt wunderschön einige Worte aus die die Botschaft ergänzen, die wir hier kommentieren: “Im Inneren meines Leibes kam das Licht auf die Welt; warum wollen die Menschen die Mutter Gottes zum  Verschwinden bringen, Sie die das Licht auf die Welt brachte zum Wohl der Menschheit?” (1). Und es ist der heilige Johannes der auf sublime Weise in seinem Evangelium bestätigt: “Das wahre Licht das jeden Menschen erleuchtet, / kam in die Welt” (2). Deshalb, erscheint unsere Mutter unter uns, um uns dieses Licht zu übertragen das ihr eigener Sohn Jesus Christus ist, der von sich selbst sagte: “Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben” (3).

 

In Koinzidenz, Benedikt XVI asoziert in seiner ersten Enzyklika, - DEUS CARITAS EST -, zwei Ausdrücke, mit denen sich die Jungfrau zur Überbringerin in dieser Botschaft macht und sie identifiziert:  Liebe und Licht. Es behauptet der Papst: “Die Liebe. Sie ist das Licht – letztlich das einzige -, das eine dunkle Welt immer wieder erhellt und uns den Mut zum Leben und zum Handeln gibt” (Nr. 39).

 

Die Jungfrau behauptet: “Die Schale, meine Kinder, der Barmherzigkeit ist voll” Sie gibt uns zu verstehen, daß Gott uns seine ganze Barmherzigkeit übergibt, die unendlich ist, aber der Mensch verachtet sie und seine Mutter – um es so auszudrücken – Sie kann nicht mehr tun um uns die Liebe und die Vergebung ihres Sohnes anzubieten. Aus diesem Grund, wird die Schale der Gerechtigkeit “von einem Moment zum anderen kommen”;  das heißt, sie wird angewendet werden, obwohl das nahe Bevorstehen, das Sie anzeigt, den gleichen Sinn hat, wie gewisse biblische Ausdrücke, wo die Zeit Gottes nicht unsere Zeit ist und man sie mit anderen Parametern mißt. Um die Anwendung der göttlichen Gerechtigkeit zu vermeiden, bietet man uns zwei Mittel an die so viele Male den gerechten Zorn Gottes besänftigt haben (erinnern Sie sich an den Fall von Ninive und den Propheten Jona (4), z.B.):  Das Gebet und die Buße.

Es ist so weit, daß der Sohn Gottes, Christus, König der Könige, mit seinen Engeln auf einer Wolke kommen wird, mit großer Macht und großer Herrlichkeit” (Die Jungfrau).

 

Der vorhergehende Text hat verschiedene Konkordanzen, ganz konkret vom Neuen Testament. Der Titel “König der Könige” ist dem Sohn Gottes, Jesus gewährt sowie in der Offenbarung (5), als auch in den Briefen vom heiligen Paulus: “Ich gebiete dir bei Gott, von dem alles Leben kommt, und bei Jesus Christus, ( . . . ). Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel, bis zum Erscheinen Jesu Christi, unseren Herrn, das zur vorherbestimmten Zeit herbeiführen wird der selige und einzige Herrscher, der König der Könige und Herr der Herren” (6). Der andere Satz entspricht dem Evangelium. “Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker der Erde jammern und klagen, und sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen” (7).

 

“Diese Bitterkeit, meine Tochter, fühlt mein Herz für alle meine Kinder, meine Tochter; Ich will nicht, daß sie sich verdammen, Ich will wenigstens ein Drittel der Menschheit retten”. (Die Jungfrau).

 

Der Bezug auf den dritten Teil der Menschheit und ihrer Rettung ist in einigen Botschaften vom Prado Nuevo eingeschlossen, und hat Reminiszenzen in dem Buch von Sacharja: “Im ganzen Land – Spruch des Herrn – werden zwei Drittel vernichtet, sie werden umkommen, nur der dritte Teil wird übrigbleiben. Dieses Drittel will ich ins Feuer werden, um es zu läutern, wie man Silber läutert, um es zu prüfen, wie man Gold prüft” (8). Wir wenden uns an die Mutter Gottes in der grossen Mission die Seelen zur Glorie hinzuführen. Es ist wahr, der einzige Retter ist Jesus, aber die untergeordnete Vermittlung von Maria kennend, wenden wir uns vertrauensvoll an Sie, und können zu Ihr mit volkstümlicher Frömmigkeit singen: “Rette mich, Jungfrau Maria; höre mich, ich flehe dich mit Glauben an. Mein Herz vertraut auf dich; Jungfrau Maria, rette mich; rette mich; Jungfrau Maria, rette mich . . . . Rette mich”. (Spanisches Lied).

 

Der Inhalt von anderen Fragmenten der Botschaft wurde in früheren Kommentaren analysiert; wir achten nur auf das folgende: “Küsse den Boden, meine Tochter . . . . Für meine geweihten Seelen, meine Tochter. Stehe auf, meine Tochter. Knie dich hin, meine Tochter; es ist ein Akt der Demut für die Rettung der ganzen Menschheit. Küßt den Boden, meine Kinder . . . .” (Die Jungfrau).

 

Häufig bitten der Herr und die Jungfrau Luz Amparo den Boden zu küssen, hier geht die Bitte an alle diejenigen, die bei der Extase anwesend waren. Dieser Akt der freiwilligen Demütigung wird von der Welt als unannehmbar beurteilt; und einige davon die sich als Christen betrachten, werden es als Zeichen von Fanatismus beurteilen. Was für eine unterschiedliche Denkweise der demütigen Seelen! Die Jungfrau zeigt in dieser Botschaft den Sinn der besagten Aktion an:  Es ist ein Akt der Demut und hat den Zweck die Rettung der Menschheit, mit besonderer Erwähnung der geweihten Seelen. Es ist die gleiche Frau die in Lourdes, in der Grotte von Massabielle, am 25. Februar 1858, etwas ähnliches der Bernadette Soubirous mitteilte, während einer ihrer Offenbarungen. Nach der Begegnung mit der Mutter Gottes wurde der folgende Dialog aufgezeichnet:  - Was hat Sie dir gesagt? -  Gehe zu der Quelle, trinke vom Wasser und wasche dich dort. Gehe zu der Quelle dort drüben, iß von den Pflanzen. Von den Pflanzen? – Und die Pflanzen hast du gegessen? – Sie sagte mir auch . . . . – Was hat Sie dir gesagt? – Esse diese Pflanzen die dort sind. – Die Tiere fressen Pflanzen! – Warum all diese Aufregung heute?  Gestern “Aquero” (die Jungfrau) sagte mir, daß ich die Erde küssen soll, als Buße für die Sünder. – Weißt du, daß man glaubt, daß du verrückt bist, wenn du diese Sachen machst? – Für die Sünder . . . .

 

In dem ganzen Verlauf kniet ich das Mädchen hin, führt alles aus, was die Jungfrau ihr anzeigt und sie versteht außerdem, daß sie mit ihren Händen in der Erde graben soll auf der Suche nach der Quelle; und zuletzt ist sie mit Schlamm beschmutzt und vor den anderen gedemütigt, die sie für verrückt halten; aber uns bietet es ein Beispiel von Schlichtheit und Demut. Sie sucht keine Erklärung für den unverständlichen Befehl der Jungfrau, sondern mitgerissen von ihrer Liebe, folgt sie blind und unwillkürlich. Auf die gleiche Art verhält sich Luz Amparo und alle jene, die auf die Kritiken von den anderen keinen Wert legen und vorziehen Gott zu gefallen (9).

 

 

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(1)     6. 3.1993

(2)     Jn 1, 9.

(3)     Jn  8, 12.

(4)     Vgl. Jon 3, 1-10.

(5)     Vgl. Offb 17,  14;  19, 16.

(6)     1 Tim  6,  13 – 15.

(7)     Mt 24, 30;  vgl. Mk  13, 26;  Lk  21, 27.

(8)     Za 13,  8 – 9.

(9)     Vgl. Franz Werfel, Das Lied der Bernadette, (Madrid, 1984) pp. 213-216.

 

 

 

Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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