rosario

SEGNUNG VOM 3. DEZEMBER 2 005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL, (MADRID)

 

 

Übersetzung aus dem Spanischen

 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch; alle werden gesegnet für die armen Sünder.

 

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet, durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

  


Kommentar zu den Botschaften

7. Oktober 1982

 

Am gleichen Tag, an dem die Kirche das Fest Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“ feiert, betont die allerheiligste Jungfrau im Prado Nuevo – wie so oft – den Wert des Rosenkranzes: Um die Seelen im Fegefeuer zu erleichtern, um die Herzen der Menschen zu erleuchten, als unentbehrliches Gebet in der täglichen Andacht, als Anker der Rettung für die Menschheit.

 

. . . schau, welches Licht dringt  in das Fegefeuer ein. Für jedes Ave Maria, schau  wie es Seelen rettet ( . . . ). Schau, welches Licht die Perlen meines Rosenkranzes ausstrahlen ( . . . ). Ich will, meine Tochter, daß sich das Licht von deinem Rosenkranz auf der ganzen Welt verbreite. Der Rosenkranz wird euere Rettung sein. Sage es allen meinen Kindern; daß sie nicht schlafen gehen, ohne vorher täglich dieses Bittgebet zu beten, es gefällt Mir so sehr! . . . Meine Tochter, durch den Rosenkranz retten sich viele Seelen (. . . ). Betet den heiligen Rosenkranz, er ist der Anker für die Rettung der Menschheit“ (Die Jungfrau).

 

Wir imitieren die Jungfrau und werden nicht müde, die Werte von diesem herrlichen Gebet zu verkünden. Dieses Mal machen wir es an Hand der Heiligen, die unter anderem Lob zu diesem marianischen Bittgebet verkündigten.

 

 

„Trink einen Schluck vom Schmerzenskelch . . . . Was für eine Bitterkeit spürst du!; es ist die Bitterkeit der Menschheit! Du mußt den Kelch bis zum letzten Tropfen leeren; leere ihn, meine Tochter. Dies ist der Weg, um zu Mir zu kommen: Der Weg des Schmerzes“ (Die Jungfrau).

 

In dem Verlauf von einigen Botschaften, wurde Luz Amparo angeboten vom Schmerzenskelch zu trinken, ein Kelch von sehr intensivem bitteren Geschmack. Wer von uns bei ihren Extasen anwesend war, direkt oder mit Bildaufnahmen, konnten wir beobachten wie – bei diesen Gelegenheiten – sie zwischen ihren Händen ein Gefäß umfaßt -  für uns unsichtbar  - und trinkt diese Flüssigkeit und man hört sie dabei schlucken. Manchmal blieben diese Bitterkeit und Übelsein im Hals sogar nach der Extase.

 

In der Botschaft vom 2. August 1986, erklärt die Jungfrau ausführlich die Effekte für die Seele von Amparo, von diesem außergewöhnlichen Getränk: Es stärkt vor dem Leiden und vereint sie mit dem Schmerz von Maria und vom ihrem Sohn Jesus. So sagte Sie ihr: „Es ist nötig, daß dich mein Sohn mit dieser Bitterkeit vorbereite, weil du sehr viel leiden mußt. Sie wird dich stärken, obwohl du die Bitterkeit spürst, meine Tochter. Sie wird dir Kraft geben für den Schmerz . . . Du musst helfen, meine Tochter, und es ist nötig diese Bitterkeit zu empfangen. Ohne sie könntest du weder das Leiden noch den Schmerz aushalten. Danach wirst du gestärkt sein, meine Tochter (. . . ). Die Seelen die mein Sohn auswählt, stärkt Er mit dem Schmerzenskelch und reinigt sie mit seinem Blut, damit sie ihren Schmerz mit Seinem vereinen.

 

Der Kelch oder die biblische Schale erscheinen an Stellen der heiligen Texte als Zeichen des Zornes von Yahweh (3). In dem ganzen Kapitel 16 der Offenbarungen sind die Effekte von „ den sieben Schalen mit dem Zorn Gottes beschrieben“ (Offb 16, 1). Die Figur des Kelches ist gegenwärtig in dem Leben von anderen auserwählten Seelen im Laufe der Geschichte der Kirche, und hat ebenfalls evangelische Reminiszenzen (Gebet von Jesus in Getsemaní)  (4).

 

Abgesehen von den Wirkungen in ihrer Person, trinkt es Luz Amparo als Sühneseele, in Stellvertretung für diejenigen, die es einnehmen müßten, als Strafe für ihre Sünden; so kann man daraus folgern was der Psalmist sagt: „Ja, in der Hand des Herrn ist ein Becher, / herben, gärenden Wein reicht er dar; ihn müssen alle Frevler der Erde trinken, / müssen ihn samt der Hefe schlürfen“  (Ps 75 (74), 9).

 

Doch sind der Schmerz und die Sühne von Luz Amparo nicht nutzlos; seit sie vom Herrn auserwählt wurde, für seine mysteriösen Vorhaben der Rettung, ihr Schmerz, vereint mit dem von Christus hat reichliche Früchte hervorgebracht: Wenn das Weizenkorn stirbt, bringt es reiche Frucht (vergl. Joh 12, 24). Der Schmerz der Mutter bei der Geburt, bringt der Welt ein neues Leben . . . . Jesus sagt im Evangelium: „Wenn die Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, daß ein Mensch zur Welt gekommen ist. So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch euere Freude“ (Joh 16, 21-22). Häufig sind die Personen die von dem Schmerz besucht werden fröhlich, sogar daß in ihnen die gute Laune erblüht, weil das in Frieden akzeptierte Leiden Freude bereitet, welche ihnen niemand wegnehmen kann, weil sie von Gott kommt; es ist eine Gabe von Ihm, so wie eine der Früchte vom Heiligen Geist.

 

Einige dieser erwähnten Früchte werden Luz Amparo während der Botschaft präsentiert: „Schau, diese Seelen;mit deinen Gebeten kommen sie in die vorbereiteten Wohnungen. Schau, was für ein Licht ihre Körper ausstrahlen (5). (Sie versucht mit den Händen etwas zu erreichen). Du kannst sie nicht berühren; sie sehen dich nicht; die Erde ist voll von Sünde und Mord; eine glorreiche Seele kann auf der Erde nicht erscheinen“ (Die Jungfrau)  (6).

 

 

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  (1) De dignitate psalteríí,  p. 2 ª,  c. 17.
  (2) Beato Alano de la Rupe,  Apología, c. 22;   Ros. Míst.,  9 ª dec.,  c. 8.
  (3) Vergl. Jes 51, 17. 22;   Jer 25, 15. 17. 28;   Offb 14, 10.
  (4) Vergl. Mt  26, 39. 42;   Mk 14, 36;  Lk  22, 42;  Joh 18, 11.
  (5) Das heißt: Seelen mit körperlicher Figur. Die definitive Wiedervereinigung von Seele und Körper wird am Ende der Welt geschehen mit der Auferstehung des        Fleisches.
  (6) Man versteht darunter: Ohne besondere Erlaubnis von Gott, bei diesen Gelegenheiten, einige der Seelen offenbaren sich Personen auf der Erde mit irgend einer besonderen Mission.

 

 

 

Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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