SEGNUNG VOM 2. SEPTEMBER 2006, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, El ESCORIAL, MADRID)

 

 

Übersetzung aus dem Spanischen

 

 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch. Alle werden gesegnet für den Tag der Finsternis.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

 

 

Kommentar zu den Botschaften

 

26. Dezember 1982

 

„Daß alle Eltern ihre Kinder in der heiligen Gottesfurcht erziehen, meine Kinder. Arme Kinder, meine Tochter, wie viele begeben sich auf den Weg des Verderbens, meine Tochter, wie viele Sünden der Unreinheit werden täglich begangen, was für Beleidigungen für den Ewigen Vater“. (Die Jungfrau).

 

Die Botschaft die wir heute kommentieren, koinzidierte mit dem Fest der heiligen Familie; man merkt zu Beginn, daß die Jungfrau sie bereit hält, da sie sich auf die Mitglieder die eine Familie gründen bezieht: „Daß alle Eltern – Vater und Mutter – ihre Kinder erziehen“, an eine der Ziele der Ehe erinnernd; die Erziehung der Nachkommenschaft. Der Papst Johannes Paul II. war ein Verliebter der Familie, der sie ständig vor den Feinden verteidigte, die von verschiedenen Bereichen danach trachten, sie zu zerstören. Über dieses Thema, in seinem Lehramt ist fundamental der Brief an die Familien aus dem Jahr 1994, wo er die folgenden Präzisionen macht, sehr geeignet für die jetzige Zeit, besonders in Spanien, wo die Familie nicht wenige Angriffe erleidet:

 

„Die Ehe, die der Familie als Institution zugrunde liegt, wird durch den Bund hergestellt, mit dem „Mann und Frau unter sich die Gemeinschaft des ganzen Lebens begründen, welche durch ihre natürliche Eigenart auf das Wohl der Ehegatten und auf die Zeugung und die Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet ist“. Nur eine solche Verbindung kann als „Ehe“ in der Gesellschaft anerkannt und bestätigt werden. Nicht können dies die anderen zwischenmenschlichen Verbindungen, die den oben in Erinnerung gebrachten Bedingungen nicht entsprechen, auch wenn sich heute über diesen Punkt Tendenzen verbreiten, die für die Zukunft der Familie und selbst der Gesellschaft sehr gefährlich sind“ (1).

 

Vor kurzem besuchte der jetzige Papst Spanien; von Valencia intervenierte er in mehreren Momenten während des V. Welttreffens der Familien. Dort, Benedikt XVI. erinnerte erneut an die immerwährende Lehre, und unter anderen Worten, erklärte er in seiner Rede mit Eindringlichkeit:

 

. . . die Kirche lehrt uns die wunderbare Realität der unauflöslichen Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, zu respektieren und zu fördern, die außerdem der Ursprung der Familie ist. Deshalb diese Institution anzuerkennen und ihr zu helfen, ist eine der größten Dienste die man heutzutage zum allgemeinen Wohl und zur wahren Entwicklung der Menschen und der Gesellschaften geben kann“. (2).

 

In den Botschaften vom Prado Nuevo, hat die Familie einen besonderen Platz, und es wird bei mehreren Gelegenheiten die Heilige Familie von Nazareth als Modell vorgeschlagen, selbst Luz Amparo hat die Gnade bekommen, Szenen aus dem Leben von Jesus, Maria und Joseph zu betrachten:

 

„Jeder, der den Heiligen Geist beleidigt, meine Tochter, wird auf keine Weise Verzeihung finden“  (Die Jungfrau).

 

Man versteht darunter, daß „wird auf keine Weise Verzeihung finden“ wer hartnäckig in dieser Beleidigung verbleibt. Die Sünde gegen den Heiligen Geist verhindert die Vergebung Gottes, wenn sich die Seele der Aktion der Gnade verschließt; deshalb sagt Christus in dem Evangelium: „Wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften“ (3). Der Kathechismus der Katholischen Kirche erklärt so den vorhergehenden evangelischen Satz: „Die Barmherzigkeit Gottes ist grenzenlos; wer sich aber absichtlich weigert, durch Reue das Erbarmen Gottes anzunehmen, weist die Vergebung seiner Sünden und das vom Heiligen Geist angebotene Heil zurück. Eine solche Verhärtung kann zur Unbußfertigkeit bis zum Tod und zum ewigen Verderben führen“.(4).

Der Kathechismus des Heiligen Pius X.  zählte diese Art von Sünden auf:  „1° Die Verzweiflung sich zu retten. 2° Die Vermessenheit sich ohne Verdienste zu retten. 3° Die  Bestreitung der erkannten Wahrheit. 4° Der Neid oder Bedauern der fremden Gnade. 5° Hartnäckig in den Sünden verbleiben. 6° Die Verstocktheit bis zum Schluß“ (Nr. 965). Und diese „sind insbesonders gegen den Heiligen Geist – nach dem selben Kathechismus – weil sie begangen werden aus reiner Bosheit, die das Gegenteil der Güte ist, die dem Heiligen Geist zugeschrieben wird“ (Nr. 966).

 

In einem Moment, rezitiert die Jungfrau das Ave Maria, merkwürdigerweise in umgekehrter Reihenfolge, von diesem marianischen Bitt-Gebetes; zuerst den zweiten Teil, dann den anderen. Und empfiehlt: „Macht es, meine Kinder, denkt an jedes Wort und welche Bedeutung das es hat“, schon ein Ave Maria gut gebetet hat mehr Wert, als viele, wenn diese unachtsam gebetet werden.

 

Danach, hat Luz Amparo das Glück eine himmlische Wohnung zu betrachten, die später von ihr beschrieben wurde. Dort strahlte viel Licht aus; ich begegnete den heiligen Joseph, der mit einer weißen Tunika bekleidet war. Ich sah auch viele Kinder mit identischer Bekleidung: unter ihnen befand sich das Jesuskind, von dessen Körper ein blauer Glanz ausströmte. Ich sah sie sich deplacieren, nach vorne und nach hinten, aber ohne die Füße zu bewegen, als ob sie schweben würden. Der Boden dieser Wohnung bedeckte eine Art von Rasen von preziöser weißer Farbe; all dies, wunderbar, der ewigen Realitäten zu eigen, wozu die menschliche Sprache unfähig ist, sie in seiner erhabenen Schönheit zu beschreiben.

 

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(1)           Brief an die Familien, Nr. 17 (2-2-1994).

(2)           Predigt,  9-7-2006.

(3)           Mk 3, 29;   vgl. Mt  12, 32;   Lk  12, 10.

(4)           Kathechismus der Kath.Kirche Nr. 1864;

       vgl. Johannes Paul II.  Dominum et vivificantem, 46.

 

 

 

Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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