SEGNUNG VOM 1. JANUAR 2005, ERSTER SAMSTAG IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

Übersetzung aus dem Spanischen

MUTTER GOTTES:

Hebt alle Gegenstände hoch, alle werden gesegnet mit besonderen Segnungen für die armen Sterbenden.

Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist.

Kommentar zu den Botschaften

12. März 1982

Fürchte dich nicht, meine Tochter, hier bin Ich, fürchte nichts; denke an den göttlichen Willen Gottes" (Der Herr).

Wir haben schon in einem früheren Kommentar auf die Wichtigkeit den Willen Gottes zu suchen und zu erfüllen um die Heiligkeit zu erlangen, hingewiesen. Dieses Mal schlägt der Herr Luz Amparo vor, an diesen „göttlichen Willen" zu denken um jede Furcht fernzuhalten und zu akzeptieren, was Er schickt.

„Was ist die Heiligkeit?", fragte der Papst Johannes II. Und er antwortete: „Es ist genau die Freude den Willen Gottes zu tun" (1). Der heilige Pfarrer von Ars, seinerseits, bietet eine lichtreiche Lehre an über das selbe Thema und bringt es in Verbindung mit den Versuchungen. „Ich weiß nicht, ob ihr es zu verstehen erreicht, was die Versuchung ist. Es sind nicht nur Versuchungen die Gedanken der Unreinheit, des Haßes, der Rache, sondern außerdem alle die Beschwerden die über uns kommen, sowie eine Krankheit, in der wir uns gedrängt fühlen uns zu beklagen, eine Verleumdung die gegen uns erhoben wird, eine Ungerechtigkeit die man gegen uns macht, ein Verlust von Gütern, das Sterben des Vaters, der Mutter, eines Kindes. Wenn wir uns bereitwillig dem Willen Gottes unterordnen, dann unterliegen wir nicht der Versuchung, denn der Herr will, daß wir dieses aus Liebe zu Ihm erleiden, während der Dämon andererseits alles tut was er kann, um uns zu verleiten gegen Gott zu murren (2).

„Auch sage Ich dir, was Ich zu anderen Seelen gesagt habe: Ich habe Durst, Durst nach Seelen, die meinem Herzen einen Trost anbieten, angemessen dem Schmerz, den Mir so viele Sünder verursachen".

Es sagte die selige Therese von Kalkutta: „Jesus ist Gott; deshalb ist seine Liebe, sein Durst unendlich. Unser Ziel ist es diesen unendlichen Durst zu löschen, von einem Gott der Mensch geworden ist. Die Schwestern der Caridad, von ihr gegründet, haben in ihren Kapellen die Worte „Ich habe Durst" neben dem Antlitz des gekreuzigten Jesus angebracht.

„Ich habe ein großes Bedürfnis nach Opferseelen, aber von starken Opferseelen; um den gerechten und göttlichen Zorn des Ewigen Vaters zu besänftigen. Ich brauche Seelen deren Leiden, Drangsale, Unbequemlichkeiten des Lebens, die Bosheit und den Zorn und die Undankbarkeit von den Menschen ausgleichen".

Es wird wieder Bezug genommen auf die Opferseelen, dessen Erklärung wir schon in einem anderen Kommentar zu den Botschaften angeboten haben, (3) und welche der Herr braucht, um auszugleichen und abzugelten, von jenen anderen, die mit Bosheit und Zorn wirken und undankbar sind gegenüber den göttlichen Wohltaten. Man spricht in dem gleichen Absatz von dem „gerechten und göttlichen Zorn des Ewigen Vaters"; wie sollen wir das verstehen? In keinem Fall wie eine der Hauptsünden, denn bei Gott ist das undenkbar, auch nicht als Defekt oder ungezügelter Appetit von Rache. Dagegen, wenn wir es betrachten als Manifestation seiner Gerechtigkeit oder Eifer für seine Glorie, ist es ohne Zweifel in perfekter Konsonanz, z.B. mit der Heiligen Schrift: „Ihr wurdet verkauft an die Völker, doch nicht zur Vernichtung. Weil ihr Gott entzürnt habt, wurdet ihr den Feinden preisgegeben", sagt die Prophetie von Baruch (4, 6). „So spricht der Herr, dein Gott und Gebieter, / der für sein Volk kämpft: Schon nehme ich dir den betäubenden Becher aus der Hand, / den Kelch meines Zorns; / du sollst daraus nicht mehr trinken" (Jes 51, 22). Erinnern wir auch die erzählte Stelle durch den heiligen Johannes in seinem Evangelium, als Jesus die Händler aus dem Tempfel vertreibt: „Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Goldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempfel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um. Zu dem Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich". (Joh 2, 14 – 17).

Es predigte der heilige Antonio Maria Zacarias: „Unsere Feinde schaden sich selbst und tun uns einen Dienst, denn sie helfen uns, die Krone der ewigen Glorie zu erreichen, während sie über sich selbst sen Zorn Gottes provozieren und deshalb sollen wir sie bemitleiden und sie lieben, anstatt sie zu hassen und sie zu verabscheuen" (4).

Anschließend gibt es eine Serie von Sätzen die mit der Figur des Guten Hirten in Verbindung steht, und die übereinstimmen zu vielen anderen Stellen des Evangeliums, gemäß des heiligen Johannes:

„Alle diese sind es, die diese falsche Doktrine veröffentlichen, diese sind nicht meine Schafe! Meine Schafe hören auf meine Stimme und Ich kenne sie und sie folgen Mir. Ich gebe ihnen das ewige Leben und sie werden niemals zugrunde gehen. MeinVater wacht über sie, und da sie bei meinemVater sind, sind sie bei Mir. Ich und der Vater sind eins" (5).

In den letzten Zeilen bittet der Herr Luz Amparo: „Sei demütig, und laß nicht nach Mich zu empfangen. Empfange Mich alle Tage. Ich werde dir Kräfte geben um auszuharren und dich zu retten".

In dem transzendentalen Geschäft der ewigen Rettung genügt es nicht den Weg zu beginnen, sondern es ist notwendig, ihn zu vollenden bis zum Ziel - das der Himmel ist. „Und ihr werdet um meines Namens willen von ihnen gehaßt werden, wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet", sagt Christus in dem Evangelium (vergl. Mt 10, 22; Mt 24, 13; Mk 13, 13). Deshalb ist es fundamental die Tugend der Beharrlichkeit auszuüben, welche den Menschen dazu bringt bis zum Schluß zu kämpfen und mäßigt eine gewisse Art von Leidenschaften, wie: die Furcht vor der Strapaze oder die Ohnmacht, verursacht durch die lange Dauer (vergl. Der heilige Thomas von Aquino, Suma Teológica, II-II, q. 137, a. 2, ad 2). Man soll nicht die Beharrlichkeit mit der Ausdauer verwechseln; der heilige Thomas präsentiert beide der Kardinaltugend der Seelenstärke zugehörig und erklärt: „Die Beharrlichkeit und die Ausdauer sind kongruent hinsichtlich des Zieles, weil die eine und die andere sich vornehmen standhaft zu bleiben in der Ausübung von irgend einem guten Werk. Trotzdem differieren sie, in den Hindernissen, die es machen, daß die Ausdauer im guten Wirken schwierig erscheint, denn die Tugend der Beharrlichkeit, was sie eigentlich macht, ist, daß der Mensch im Guten verbleibt, trotz der Schwierigkeit, die von der langen Dauer der Tat herkommt; im Gegenteil, die Ausdauer macht es, daß er ausharrt fest im gleichen zu verbleiben, gegen die Schwierigkeit, die von allen anderen äußeren Hindernissen herkommt. (Suma Teológica, II-II, q. 137, a. 3).

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  1. Homilía, 18.1.1981
  2. Predigt über die Versuchungen
  3. Siehe den Kommentar der Botschaft vom 13. November 1981,
    erschien zusammen mit der Segnung vom 7. Juni 2003.
  4. Predigt an seine Brüder der Religion.
  5. Ziff. Joh 10, 14-16; 10, 3-4; 10, 30.

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Übt das Apostolat in allen Teilen der Welt aus, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

Kostenloses Exemplar

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