SEGNUNG VOM 1. APRIL 2006,

ERSTER SAMSTAG IM MONAT,

IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)

 

 

 

Übersetzung aus dem Spanischen

 

MUTTER GOTTES:

 

Hebt alle Gegenstände hoch, alle werden gesegnet für die Union der Familien (1) . . .

 

 

 

Kommentar zu den Botschaften

 

4. Dezember 1982

 

 “In diesen Momenten, meine Tochter, werde Ich einen sehr dringenden Aufruf machen, meine Tochter, Dieser Aufruf wird für alle Jünger Gottes sein; die Jünger Gottes des lebendigen Gottes, König der Könige in dem Himmel. Auch mache Ich diesen Aufruf an alle Nachfolger Christi auf der Erde, an alle jene, die in der Armut, in der Demut, im Opfer und in der Keuschheit gelebt haben, an alle diejenigen, die sich selbst und die Welt vergessen haben. Auch rufe Ich meine wahren Kinder und Verehrer meines Unbefleckten Herzens, alle jene, die Mir vertraut haben”  (Die Jungfrau).

 

In dieser Botschaft macht die Jungfrau einen Aufruf an „alle Nachfolger Christi“, und erwähnt einige der Tugenden, die sie zu begleiten haben: Armut, Demut, Opfer, Keuschheit .  . . In mehreren Interventionen weist Sie nochmals auf diese und andere Tugenden hin. Die sinnbildliche Botschaft vom 5. Sept. 1987, in der die Jungfrau einige Regeln vorschlägt in Form von Tugenden, für jene, die sich in Ihr Werk integrieren: „Ich will, daß alle diejenigen, die zu diesem Werk gehören wollen, diese Regeln beachten, meine Kinder:

Schweigen, Gehorsam, Demut, Nächstenliebe, Reinheit des Herzens, Geist der Armut unter euch. Die Keuschheit ist wichtig für dieses Werk. Auch möchte Ich, daß unter euch die Freude herrscht.

Ich will, meine Kinder, daß keiner von euch sich dem anderen überlegen fühlt: Wer sich überlegen fühlt, der soll sich zum Kleinsten machen.

Ich will Sanftheit in diesem Werk. Raus mit dem Stolz und der Hochmut.

In diesem Werk muß ein Geist der Demut sein; der Stolze, der Hochmütige  ist unfähig die Gnade zu erhalten.

Ich will tiefes Gebet.

Auch will Ich, daß euere Gedanken den größten Teil des Tages mit dem Gebet beschäftigt sind, in der Arbeit. Das Vergnügen ist eine Gefahr für die Seele“

 

Danach erklärt die Jungfrau den Zweck des Aufrufes, „Ich will, meine Kinder, daß ihr hinausgeht, um das Licht in alle Teile der Erde zu bringen, dieses Licht des Glaubens, meine Kinder. Dies sind die Apostel der letzten Zeiten (. . . ). Schämt euch nicht, meine Kinder, in allen Winkeln der Erde das Wort Gottes zu verkünden (. . . ). Geht hinaus, meine Kinder, geht hinaus, das Licht und das Gebet zu verbreiten: Dieses Gebet ist der heilige Rosenkranz“.

 

In mehreren Botschaften gibt es Referenzen zu den Aposteln der letzten Zeiten. Der heilige Luis María Grignion de Montfort, ein großer marianischer Apostel, widmet ihnen mehrere Kapitel in seinem berühmten Traktat von der wahren Verehrung der heiligen Jungfrau, Werk das Johannes Paul II. mit authentischer, geistiger Frucht in seiner Jugend las. „Durch die Lektüre dieses Buches gelangte ich in meinem Leben an einen entscheidenden Wendepunkt“, vertraute er André Frossard an, in „ Fürchtet euch nicht!“, Buch-Interview, das dieser Autor 1982 veröffentlichte (2). Der heilige Luis María skizzierte in diesem außergewöhnlichen Büchlein, dessen Lektüre wir von Herzen empfehlen (so wie auch alle anderen Werke dieses Heiligen), die Wesenszüge die besagte Apostel definieren werden (3); heute erwähnen wir von dem Traktat folgendes: „Sie tragen in dem Herzen das Gold der Liebe, den Weihrauch der Anbetung in ihrem Geist und die Myrrhe der Abtötung im Leib..Überall werden sie für die Armen und Kleinen der Wohlgeruch Jesu Christi sein (vgl. 2 Kor 2, 15-16),  (. . . ). Donnernde und beim geringsten Hauch des heiligen Geistes duch die Luft fliegende Wolken werden sie sein (vgl. Jes 60, 8), die den Regen des Wortes Gottes und des ewigen Lebens strömen lassen, ohne sich an irgend etwas zu klammern, noch sich über irgend etwas zu wundern oder sich vor irgend etwas zu erschrecken. Donnern werden sie gegen die Sünde, schreien werden sie gegen die Welt, den Dämon und seine Anhänger werden sie schlagen ( . . . ). Die wahren Apostel der Endzeit werden sie sein, denen der Herr aller Tugenden das Wort und die Kraft verleihen wird, Wundertaten zu tun und glänzende Siege über seine Feinde zu erringen“.

 

„Das Ende der Zeiten ist gekommen, das Ende der Enden, meine Kinder. Beeilt euch Seelen zu retten, meine Kinder, bittet für die geweihten Seelen“ (Die Jungfrau).

 

Zu der markierten Etappe durch die allgemeine Erschütterung und die Drangsal werden sie in in den Botschaften vom Prado Nuevo auf unterschiedliche Weise genannt: „Letzte Zeiten“,  „Ende der Zeiten“, „Finale der Zeiten“, „Ende der Enden“. . .,  zu unterscheiden vom Ende der Welt. Selbst die Jungfrau macht diese Unterscheidung in den Botschaften, wie am Tag des 20. Mai 1984, als sie von einer großen Gefahr spricht die über der Menschheit schwebt, ein atomarer Artefakt, bei denen „mehrere Nationen sich in Ruinen verwandeln werden“, Sie erklärt: Aber man kann nicht die ganze Welt zerstören, erst am Ende der Welt, meine Tochter . . .“.

 

Man soll nicht verwechseln, nun, die Reinigung der Welt, auf die wir uns beziehen oder das Gericht der Nationen, mit dem Jüngsten Gericht das am Ende der Welt kommen wird. Es ist nicht einfach die Unterschiede zwischen beiden Konzepten zu ergründen; ja wir können sagen, daß in der Heiligen Schrift gesprochen wird vom „Tag des Jahwe“ und die Konversion am Ende der Zeiten geschehen wird. (vgl. Jes 2, 2;  Jer 30, 24;  Ez 38, 16;  Os 3, 5; Mi 4, 1). Das Buch vom Daniel erwähnt nicht den Tag „Jahwe“, aber spricht von der „Zeit des Endes“ (Dan 8, 17), „Ende der Empörung“ (. . . ), „letzten Zeit“ (Dan 8, 19). Zur „Zeit des Endes“  (Dan 11,40) Dann kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war. In dem Buch von Jesaja (6, 11-12) wird erklärt: „Ich fragte: Wie lange, Herr? / Er antwortete: Bis die Städte verödet sind und unbewohnt, / die Häuser menschenleer, / bis das Ackerland zur Wüste geworden ist. Der Herr wird die Menschen weit wegtreiben; / dann ist das Land leer und verlassen“. Von verschiedenen biblischen Stellen kann man entnehmen, daß es ein Gericht der Nationen geben wird (vgl. Jes 4, 3;  6, 12-13;  24, 6;  Za 13, 8-9). Wenn nach diesem Gericht, das kommen wird über die Welt in den letzten Zeiten oder am Ende dieser, eine Zahl von Einwohnern übrig bleibt, die heiligmäßig auf der Erde leben, so folgt danach das Ende der Zeiten, es ist nicht das Ende der Welt, konform wie es in der Prophetie von Zefania geschrieben steht: Ich habe ganze Völker ausgerottet, / ihre Zinnen liegen zertrümmert am Boden. Ich habe ihre Straßen entvölkert, / keiner geht dort mehr umher; ihre Städte sind verwüstet. / ohne Menschen, ohne Bewohner. Darum wartet nur – Spruch des Herrn – auf den Tag, an dem ich autreten werde als Kläger. Denn ich habe beschlossen; / Völker will ich versammeln, / und Königreiche biete ich auf; dann schütte ich meinen Groll über sie aus, / die ganze Glut meines Zorns. Denn vom Feuer meines Eifers, / wird die ganze Erde verzehrt. Dann werde ich die Lippen der Völker verwandeln in reine Lippen, damit alle den Namen des Herrn anrufen / und ihm einmütig dienen. Und ich lasse in deiner Mitte übrig / ein demütiges und armes Volk, / das seine Zuflucht sucht beim Namen des Herrn. Der Rest von Israel wird kein Unrecht mehr tun / und wird nicht mehr lügen, / in ihrem Mund findet man kein unwahres Wort mehr. Ja, sie gehen friedlich auf die Weide, / und niemand schreckt sie auf, wenn sie ruhen. (Ze 3, 6. 8-9. 12-13)  (4).  Wann wird das Ende der Zeiten auf seinem Höhepunkt sein? Nur Gott allein weiß es. Wir können jedoch mit christlichen Kriterien die Zeichen examinieren um die Unterscheidung zu erreichen, in Übereinstimmung mit der Einladung Jesus in dem Evangelium. „Am Abend sagt ihr: Es kommt schönes Wetter, denn der Himmel ist rot. Und am Morgen: Heute gibt es Sturm, denn der Himmel ist rot und trüb. Das Aussehen des Himmels könnt ihr beurteilen, die Zeichen der Zeit aber nicht!“ (Mt 16, 2-3); vgl Lk 12, 54 -57).

 

 

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(1)   Bei der Segnung dieses Monats, unterliess die Jungfrau die gewohnte Formel „Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist“, obwohl sie die Objekte segnete, wie Luz Aaro versicherte als sie konsultiert wurde.

(2)   Barcelona 1982;

(3)   In dem Kommentar vom Juli 2005 haben wir schon einige dieser Fragmente dargelegt.

(4)    Siehe B. Martín Sánchez, Los ultimos tiempos (Die letzten Zeiten) (Zaragoza, 1980).

 

  

 

 

Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,

verbreitet die Botschaften, meine Kinder.

Wie viele lachen über meine Botschaften!

Bringt sie in alle Winkel der Erde.

 

(Mutter Gottes, 1.10.1983)

 

Kostenloses Exemplar

 

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