SEGNUNG VOM 1.
APRIL 2006,
ERSTER SAMSTAG
IM MONAT,
IM PRADO NUEVO, EL ESCORIAL (MADRID)
MUTTER GOTTES:
4. Dezember
1982
“In diesen Momenten,
meine Tochter, werde Ich einen sehr dringenden Aufruf machen, meine Tochter,
Dieser Aufruf wird für alle Jünger Gottes sein; die Jünger Gottes des
lebendigen Gottes, König der Könige in dem Himmel. Auch mache Ich diesen Aufruf
an alle Nachfolger Christi auf der Erde, an alle jene, die in der Armut, in der
Demut, im Opfer und in der Keuschheit gelebt haben, an alle diejenigen, die sich
selbst und die Welt vergessen haben. Auch rufe Ich meine wahren Kinder und
Verehrer meines Unbefleckten Herzens, alle jene, die Mir vertraut haben” (Die Jungfrau).
In dieser
Botschaft macht die Jungfrau einen Aufruf an „alle Nachfolger Christi“, und erwähnt einige der Tugenden, die sie
zu begleiten haben: Armut, Demut, Opfer, Keuschheit . . . In mehreren
Interventionen weist Sie nochmals auf diese und andere Tugenden hin. Die
sinnbildliche Botschaft vom 5. Sept.
Schweigen,
Gehorsam, Demut, Nächstenliebe, Reinheit des Herzens, Geist
der Armut unter euch. Die Keuschheit ist wichtig für dieses Werk.
Auch möchte Ich, daß unter euch die Freude
herrscht.
Ich will, meine Kinder, daß keiner von euch sich
dem anderen überlegen fühlt: Wer sich überlegen fühlt, der soll sich zum
Kleinsten machen.
Ich will Sanftheit
in diesem Werk. Raus mit dem Stolz und der Hochmut.
In diesem Werk muß ein Geist der Demut sein; der
Stolze, der Hochmütige ist unfähig die
Gnade zu erhalten.
Ich will tiefes Gebet.
Auch will Ich, daß euere Gedanken den größten Teil
des Tages mit dem Gebet beschäftigt sind, in der Arbeit. Das Vergnügen ist eine Gefahr für die Seele“
Danach erklärt
die Jungfrau den Zweck des Aufrufes, „Ich
will, meine Kinder, daß ihr hinausgeht, um das Licht in alle Teile der Erde zu
bringen, dieses Licht des Glaubens, meine Kinder. Dies sind die Apostel der
letzten Zeiten (. . . ). Schämt euch
nicht, meine Kinder, in allen Winkeln der Erde das Wort Gottes zu verkünden (. . . ). Geht hinaus, meine Kinder,
geht hinaus, das Licht und das Gebet zu verbreiten: Dieses Gebet ist der heilige
Rosenkranz“.
In mehreren
Botschaften gibt es Referenzen zu den Aposteln
der letzten Zeiten. Der heilige Luis María Grignion de Montfort, ein großer
marianischer Apostel, widmet ihnen mehrere Kapitel in seinem berühmten Traktat von der wahren Verehrung der
heiligen Jungfrau, Werk das Johannes Paul II. mit authentischer, geistiger
Frucht in seiner Jugend las. „Durch die Lektüre dieses Buches gelangte ich in
meinem Leben an einen entscheidenden Wendepunkt“, vertraute er André Frossard
an, in „ Fürchtet euch nicht!“, Buch-Interview, das dieser Autor 1982
veröffentlichte (2). Der heilige Luis María skizzierte in diesem
außergewöhnlichen Büchlein, dessen Lektüre wir von Herzen empfehlen (so wie
auch alle anderen Werke dieses Heiligen), die Wesenszüge die besagte Apostel
definieren werden (3); heute erwähnen wir von dem Traktat folgendes: „Sie
tragen in dem Herzen das Gold der Liebe, den Weihrauch der Anbetung in ihrem
Geist und die Myrrhe der Abtötung im Leib..Überall werden sie für die Armen und
Kleinen der Wohlgeruch Jesu Christi sein (vgl. 2 Kor 2, 15-16), (. . . ). Donnernde und beim geringsten
Hauch des heiligen Geistes duch die Luft fliegende Wolken werden sie sein (vgl.
Jes 60, 8), die den Regen des Wortes
Gottes und des ewigen Lebens strömen lassen, ohne sich an irgend etwas zu
klammern, noch sich über irgend etwas zu wundern oder sich vor irgend etwas zu
erschrecken. Donnern werden sie gegen die Sünde, schreien werden sie gegen die
Welt, den Dämon und seine Anhänger werden sie schlagen ( . . . ). Die wahren Apostel der Endzeit werden sie sein, denen der
Herr aller Tugenden das Wort und die Kraft verleihen wird, Wundertaten zu tun
und glänzende Siege über seine Feinde zu erringen“.
„Das Ende der Zeiten ist gekommen, das Ende der
Enden, meine Kinder. Beeilt euch Seelen zu retten, meine Kinder, bittet für die
geweihten Seelen“ (Die
Jungfrau).
Zu der
markierten Etappe durch die allgemeine Erschütterung und die Drangsal werden
sie in in den Botschaften vom Prado Nuevo auf unterschiedliche Weise genannt:
„Letzte Zeiten“, „Ende der Zeiten“,
„Finale der Zeiten“, „Ende der Enden“. . ., zu unterscheiden vom Ende der Welt. Selbst die Jungfrau macht diese
Unterscheidung in den Botschaften, wie am Tag des 20. Mai 1984, als sie von
einer großen Gefahr spricht die über der Menschheit schwebt, ein atomarer
Artefakt, bei denen „mehrere Nationen sich in Ruinen verwandeln werden“, Sie
erklärt: Aber man kann nicht die ganze Welt zerstören, erst am Ende der Welt, meine Tochter . . .“.
Man soll nicht
verwechseln, nun, die Reinigung der Welt, auf die wir uns beziehen oder das Gericht der Nationen, mit dem Jüngsten Gericht das am Ende der Welt
kommen wird. Es ist nicht einfach die Unterschiede zwischen beiden Konzepten zu
ergründen; ja wir können sagen, daß in der Heiligen Schrift gesprochen wird vom
„Tag des Jahwe“ und die Konversion am Ende der Zeiten geschehen wird. (vgl. Jes 2, 2; Jer
30, 24; Ez 38, 16; Os 3, 5; Mi 4, 1). Das Buch vom Daniel erwähnt nicht den Tag „Jahwe“, aber spricht
von der „Zeit des Endes“ (Dan 8, 17),
„Ende der Empörung“ (. . . ),
„letzten Zeit“ (Dan 8, 19). Zur „Zeit
des Endes“ (Dan 11,40) Dann kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war. In
dem Buch von Jesaja (6, 11-12) wird erklärt: „Ich fragte: Wie lange, Herr? / Er
antwortete: Bis die Städte verödet sind und unbewohnt, / die Häuser
menschenleer, / bis das Ackerland zur Wüste geworden ist. Der Herr wird die
Menschen weit wegtreiben; / dann ist das Land leer und verlassen“. Von
verschiedenen biblischen Stellen kann man entnehmen, daß es ein Gericht der
Nationen geben wird (vgl. Jes 4,
3; 6, 12-13; 24, 6;
Za 13, 8-9). Wenn nach diesem
Gericht, das kommen wird über die Welt in den letzten Zeiten oder am Ende
dieser, eine Zahl von Einwohnern übrig bleibt, die heiligmäßig auf der Erde
leben, so folgt danach das Ende der
Zeiten, es ist nicht das Ende der Welt, konform wie es in der Prophetie von
Zefania geschrieben steht: Ich habe ganze Völker ausgerottet, / ihre Zinnen
liegen zertrümmert am Boden. Ich habe ihre Straßen entvölkert, / keiner geht
dort mehr umher; ihre Städte sind verwüstet. / ohne Menschen, ohne Bewohner.
Darum wartet nur – Spruch des Herrn – auf den Tag, an dem ich autreten werde
als Kläger. Denn ich habe beschlossen; / Völker will ich versammeln, / und
Königreiche biete ich auf; dann schütte ich meinen Groll über sie aus, / die
ganze Glut meines Zorns. Denn vom Feuer meines Eifers, / wird die ganze Erde
verzehrt. Dann werde ich die Lippen der Völker verwandeln in reine Lippen,
damit alle den Namen des Herrn anrufen / und ihm einmütig dienen. Und ich lasse
in deiner Mitte übrig / ein demütiges und armes Volk, / das seine Zuflucht
sucht beim Namen des Herrn. Der Rest von Israel wird kein Unrecht mehr tun /
und wird nicht mehr lügen, / in ihrem Mund findet man kein unwahres Wort mehr.
Ja, sie gehen friedlich auf die Weide, / und niemand schreckt sie auf, wenn sie
ruhen. (Ze 3, 6. 8-9. 12-13) (4).
Wann wird das Ende der Zeiten auf seinem Höhepunkt sein? Nur Gott allein
weiß es. Wir können jedoch mit christlichen Kriterien die Zeichen examinieren
um die Unterscheidung zu erreichen, in Übereinstimmung mit der Einladung Jesus
in dem Evangelium. „Am Abend sagt ihr: Es kommt schönes Wetter, denn der Himmel
ist rot. Und am Morgen: Heute gibt es Sturm, denn der Himmel ist rot und trüb.
Das Aussehen des Himmels könnt ihr beurteilen, die Zeichen der Zeit aber
nicht!“ (Mt 16, 2-3); vgl Lk 12, 54 -57).
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(1) Bei der Segnung dieses Monats, unterliess
die Jungfrau die gewohnte Formel „Ich segne euch, meine Kinder, wie der Vater
euch segnet durch den Sohn und mit dem Heiligen Geist“, obwohl sie die Objekte
segnete, wie Luz Aaro versicherte als sie konsultiert wurde.
(2) Barcelona 1982;
(3) In dem Kommentar vom Juli 2005 haben wir
schon einige dieser Fragmente dargelegt.
(4) Siehe B. Martín Sánchez, Los ultimos tiempos (Die letzten Zeiten) (Zaragoza, 1980).
Macht Apostolat in allen Teilen der Welt, meine Kinder,
verbreitet die Botschaften, meine Kinder.
Wie viele lachen über meine Botschaften!
Bringt sie in alle Winkel der Erde.
(Mutter Gottes, 1.10.1983)
Kostenloses Exemplar
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